Berlin (dts) - Angesichts der Milliardendefizite in der gesetzlichen Krankenversicherung hat die Linkspartei eine Deckelung der Gehälter von Kassenvorständen gefordert. "Die Gehälter der Krankenkassenchefs sind unverhältnismäßig hoch", sagte Linken-Fraktionschef Dietmar Bartsch dem […] mehr

Kommentare

34Han.Scha14. März 2021
@32 : Dann lass uns mal schnell die Vergütungen der Vorstände verdoppeln. Bringt ja prozentual bei den Verwaltungskosten kaum etwas. Ist ja nur Symbolik. Früher fing das Sparen einmal bei einem Pfennig (aktualisiert Cent) an, heute wird in Prozenten gerechnet. Wenn die Masse mir einen Cent gibt, ist das für jeden wenig, für mich aber eine ordentliche Summe.
33thrasea14. März 2021
@32 Volle Zustimmung zur Symbolik.
32Sonnenwende14. März 2021
@31 ursprünglich ging es ja um den Gehaltsdeckel der Vorstände der GKV. Darum hatte ich nach Personalkosten gesucht und fand eben jene 4,3 % Verwaltungskosten, von denen 85 % Personalkosten sind. Das in der Tabelle die PKV auch erwähnt ist, spielte ursprünglich gar keine Rolle, aber dann haben Marc und ich uns daran festgebissen. Bei 4,3 % Verwaltungskosten 2018 – die zwar 2020 höher, aber sicher weit unter 10 % sein dürften - wird sich ein Deckel finanziell kaum auswirken. Wäre eher symbolisch.
31thrasea13. März 2021
@30 Ich bin ja deiner Meinung, im Gegensatz zu @21 (vor allem letzter Satz dort)
30Sonnenwende13. März 2021
@29 Das hat er zwischendrin geschrieben, aber das hatte gar nichts mit dem Thema zu tun. Es geht um das hier: <link> So Leute, wir können gerne morgen weiter diskutieren, denn ich hör jetzt auf zu klammen.
29thrasea13. März 2021
@28 War es nicht genau die Argumentation von @21 , dass die Abschlusskosten mit 100 multipliziert würden und daher nicht mit anderen Verwaltungskosten vergleichbar seien? Oder habe ich die Argumentation falsch verstanden?
28Sonnenwende13. März 2021
@27 ähm ja, und was hat jetzt das damit zu tun? Also ich gebe zu, ich habe ein wenig gerundet, um die Sache einfacher zu machen – 9 % von 55 Millionen sind natürlich 4,95 Millionen.
27thrasea13. März 2021
@21 @25 Ähm - nimmt man nicht jeden Quotienten x 100, um eine Quote in PROZENT anzugeben?
26Sonnenwende13. März 2021
@24 ach Menno Marc. Wenn 9 % Verwaltungskosten 5 Millionen sind (es gab also einen Umsatz von 55 Millionen),dann sind 6 % davon 3,3 Millionen und 3 Prozent 1,7 Millionen. Da die Abschlusskosten aber Kosten sind, die Personalkosten abdecken (über die Provisionen) müssen diese natürlich in diesen Vergleich zwischen PKV und GKV mit hinein.
25Marc13. März 2021
@24 Aber wenn 5% Verwaltungskostenquote 5 Mio sind, dann sind 5% Abschlusskostenquote eben nicht auch 5 Mio.
24Sonnenwende13. März 2021
@23 da bin ich anderer Meinung. Verwaltungskosten sind Verwaltungskosten, und Abschlusskosten gehören nun mal dazu. Bei der GKV gibt es keine Abschlusskosten, es gibt keine Kosten für Provisionen und so weiter und sofort. Also haben wir einen Vergleich zwischen Verwaltungskosten, die sich verschieden zusammensetzen. Trotzdem bleiben es Verwaltungskosten, die man miteinander vergleichen kann.
23Marc13. März 2021
@22 Die Verwaltungskosten der PKV liegen bei ~2,3%, die Abschlusskosten bei 6,3%, aber man kann eben nicht hingehen, die beiden %-Werte miteinander addieren und dann glauben man hat einen Vergleichswert zu den Verwaltungskosten der GKV ;)
22Sonnenwende13. März 2021
@21 aber lieber Marc, dein Link zieht doch auch was ganz anderes ab als mein <link> Du beschreibst wie sich Abschlusskosten errechnen, die ja Teil der Verwaltungskosten sind und ich benenne Verwaltungskosten von GKV und PKV, wobei die Verwaltungskosten der PKV die fertig berechneten Abschlusskosten mit enthalten, über mehrere Jahre.
21Marc13. März 2021
@19 @20 Nein, ich muss Dir vehement widersprechen: schau einfach hier nach: <link> die Abschlusskosten werden mit 100 multipliziert. Du glaubst doch nicht, dass die Verwaltung/Bearbeitung/Anpassu ng aller Verträge weniger Aufwand bedeutet, als die Neuakquise (die bei rund 1% aller Verträge liegt). Wenn die Abschlusskostenquote bei 5% liegt und das Unternehmen 1 Mrd eingenommen hat, dann liegen die Abschlusskosten eben NICHT bei 50 Mio.
20Sonnenwende13. März 2021
(2) im Gegenteil, denn die Abschlusskosten sind genau die Kosten, die die Versicherungsvermittler als Provision einnehmen, wären also in etwa den Personalkosten der GKV gleich zu setzen. Passt doch. Sind auch über 80 %, ist also fast gleich. Nur dass die GKV wesentlich kosteneffizienter arbeiten, denn sie brauchen ja insgesamt nur 4,8 % der Einnahmen…
19Sonnenwende13. März 2021
@16 eine Falschaussage habe ich bestimmt nicht gemacht, wenn überhaupt dann habe ich fehlinterpretiert. Macht meiner Meinung nach liegt diese Fehlinterpretation aber bei dir, denn es ging um die Verwaltungskosten pro Jahr in Prozent der Einnahmen. Und diese betragen bei den PKV für 2018 eben fast 9 %. Dass da über 6 % Abschlusskosten dabei sind ändert ja nichts daran, dass 2018 bei den PKV fast 9% Prozent der Gesamteinnahmen Verwaltungskosten waren. Und diese sind seit 2014 recht stabil. (2)
18Han.Scha13. März 2021
@16 : Wenn die Verwaltungskostenquote lediglich 2,3% beträgt, dann bin ich für eine Verdoppelung der Vorstandsgehälter. :-) Vielleicht kommen wir dann bald in die Nähe genannten 9 %.
17Marc13. März 2021
Und wenn sich alle in einer Bürgerzwangsversicherung (fragt mal in England nach wie gut das da klappt) versichern, weil das ja ACH SO GERECHT ist, dann wundern sich alle, die bisher gemeckert haben, dass es eine Zwei-Klassen-Versorgung gibt, dass es DANN eine wirkliche Zwei-Klassen-Versorgung gibt: Weil die Reichen sich DANN nämlich ganz einfach privat zusatzversichern und so richtig bevorzugt werden.
16Marc13. März 2021
@9 9% Verwaltungskosten in der PKV ist eine Falschaussage von Dir. Die Verwaltungskostenquote beträgt lediglich 2,3% und ist somit bei weniger Versicherten wesentlich kosteneffizienter. Die Abschlusskostenquote fällt lediglich EINMALIG bei Abschluss eines Vertrages an und kann somit keineswegs aufaddiert werden. Im übrigen sind Eure Aussagen alle ein wenig zu kurz gedacht. Wenn ein System sich mit ~91% aller Versicherten nicht funktioniert, weshalb soll es dann mit 100% funktionieren?!
15knueppel13. März 2021
@14 Ist mir auch schon passiert. ;-) Das war reine Utopie meinerseits bzw. ein Bezug darauf, was wäre, wenn man die Privaten von Heute auf morgen abschaffen würde und es nur noch die Gesetzlichen Krankenversicherungen gäbe.
14Sonnenwende13. März 2021
@13 ja, ich meinte dich.*ggg* da habe ich mich wohl selbst angeschrieben…In deinem Beitrag (10) schreibst du von Praxisschließungen, weil privat Versicherte sich noch nicht in der GKV versichern müssen, die Privateinnahmen der Ärzte aber wegfallen würden? Da habe ich was nicht verstanden.
13knueppel13. März 2021
@12 Ich nehme mal an, dass Du mich meinst!? Du hast es doch selbst gesagt "..dann könnten sich deutlich weniger Gutverdiener privat krankenversichern und müssten dann die gesetzliche Krankenversicherung unterstützen". Wenn dem so wäre, wäre das auf jeden Fall ein Schritt in die Richtung.
12Sonnenwende13. März 2021
@12 Ich verstehe deine Argumentation nicht ganz. Wenn privat Versicherte weiter privat versichert bleiben, dann haben die Ärzte doch auch weiterhin Privateinnahmen?
11commerz13. März 2021
es wurde der maskuline Ausdruck verwendet, kann ich vermuten dass es bei den Krankenkassen keine Frauen in Führungspositionen gibt?
10knueppel13. März 2021
@5 Das ist ja der Punkt, dazu müssten die Bemessungsgrenzen ja erstmal angehoben werden und das wird in absehbarer Zeit vermutlich nicht geschehen. Deswegen schrieb ich ja, dass die Einnahmen durch Privatversicherte leider (noch) fehlen würden und so auch die "ein oder andere" Praxis schließen müsste. Besonders in einigen ländlichen Regionen der Bundesrepublik sind Arztpraxen ja jetzt schon Mangelware.
9Sonnenwende13. März 2021
@8 rund 5 % Verwaltungskosten bei der GKV, davon rund 85 % Personalkosten, rund 9 % Verwaltungskosten bei der PKV. <link>
8thrasea13. März 2021
@6 Kannst du denn abschätzen, welcher Anteil der Krankenkassenbeiträge in Verwaltungs- und Personalkosten der Krankenkassen fließen? Dazu müssten ja die von dir monierten Vorstandsgehälter zählen.
7Sonnenwende13. März 2021
@6 Ja, sicher, man müsste an vielen Punkten ansetzen, und der von dir genannte ist auch einer davon.
6Han.Scha13. März 2021
@5 : Gern würde ich deinen Kommentar so stehen lassen. Aus meiner Sicht ist es gefährlich, immer mehr Geld in das System Krankenversicherung zu pumpen. Die Beitragsverschleuderung, sehr deutlich bei den total überzogenen Vorstandsgehältern, muss endlich eingedämmt werden. Haben wir nicht sogar einen Gesundheitsminister mit Ministerium usw.?
5Sonnenwende13. März 2021
@3 Die Argumentation in dem Artikel, den du verlinkt hast ist schon sehr einseitig. Denn bei erheblicher Anhebung der Beitragsbemessungsgrenzen könnten sich deutlich weniger Gutverdiener privat krankenversichern und müssten dann die gesetzliche Krankenversicherung unterstützen. Dies wiederum würde dazu führen, dass die gesetzliche Krankenkasse ein ganz anderes Budget einsetzen könnte. All diese Argumente (und das sind sicher nicht die einzigen) wurden in dem Artikel nicht berücksichtigt.
4Han.Scha13. März 2021
@3 : Ich finde es schade, wenn sich unsere Ärzte selbst als geldgierig darstellen. Nachdem unsere Bäcker selbst für ein verkauftes Brötchen einen Bon ausstellen müssen, ist es höchste Zeit, dass Kassen-Patienten eine Abrechnung über die erbrachten Arztleistungen einsehen und quittieren.
3knueppel13. März 2021
@1 Ich wäre auch für die Abschaffung Privater Krankenversicherungen, aber "gebraucht" werden die (bzw. deren Versicherte) in diesem optimierungsbedürftigen System leider doch. <link>
2Sonnenwende13. März 2021
"Es braucht einen Corona-Soli für Topverdiener in Form einer deutlichen Anhebung der Beitragsbemessungs- und Versicherungspflichtgrenze" Absolut richtig, und zwar nicht nur als Corona-Soli, nur hätte dies schon vor Jahrzehnten geschehen sollen, die Beitragsbemessungsgrenze ist spätestens seit den 70er Jahren viel zu niedrig angesetzt!
1Han.Scha13. März 2021
Und wer braucht die vielen Krankenkassen? Wer braucht eine private Krankenversicherung?