Berlin - Die Linke will das Thema Wohnungsmarkt forcieren und plant eine bundesweite Mietenkampagne. Das geht aus einem Antrag an den Parteivorstand hervor, über den die Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Mittwochausgaben) berichten. "Wir wollen die Miete für alle Menschen deckeln und senken", heißt ...

Kommentare

(9) k554979 · 17. Juli 2025
@8 Die Renditeuntergrenze würde ich bei Wohnraum bei wenigstens 4, besser 5 % sehen auf die Anschaffungskosten. Auf Tagesgeld bekommst du etwa 2, mit Gold machst du stabil 8 bis 10 Prozent im Schnitt pro Jahr, und das sogar steuerfrei nach 1 jähriger Haltezeit. Deswegen müssen bei Wohnraum mindestens 5 % kommen. Denn da sind noch Reparaturen und nicht umlegbare Betriebskosten, die deine Rendite wieder schmälern.
(8) satta · 16. Juli 2025
@7 Ebenso wie der Stand der Technik ständig voranschreitet, ändern sich (staatliche) Vorgaben etwa hinsichtlich Zulassung von Baumaterialien und Energieeffizienz. Das ist jetzt auch alternativlos, wenn der Sektor Bauen/Wohnen bis 2045 ohne zusätzliche CO2-Emissionen auskommen soll. Die Höhe der Mieten ist auch eine Frage der Renditeerwartungen der Immobilieneigner, da gibt es ebenfalls Riesenunterschiede.
(7) k554979 · 16. Juli 2025
@6 Es steht halt so im Gesetz. Aber gemessen an den Kaufpreisen, die heute für Wohneigentum aufgerufen werden, sind die Mieten eh viel zu niedrig. Jeder, der halbwegs rechnen kann, wird zum gleichen Ergebnis kommen. Das ist nicht schön, aber nicht zu ändern. Der schlimmste Mietentreiber ist nun mal der Staat, der großen Einfluss auf die Baukosten hat.
(6) Pontius · 16. Juli 2025
@4 Aha und das ist zufälligerweise genauso viel wie die jährliche Steigerung per Modernisierungsumlage?
(5) satta · 16. Juli 2025
Bei mir sind in 14 Jahren nur die NK im Zuge des Ukrainekrieges gestiegen, die Kaltmiete hat sich nicht geändert. Aber ich wohne ja auch in der einzigen dt. Großstadt, in der Studenten von ihrem BAföG leben und wohnen können.
(4) k554979 · 16. Juli 2025
@2 Weil der Gebrauchs- und Wohnwert der Wohnung deutlich erhöht ist. Deshalb ist ein höherer Mietzins zu bezahlen.
(3) commerz · 16. Juli 2025
Meine Nebenkosten sind proportional deutlich schneller gestiegen, dagegen war die Erhöhung des Mietzins moderat.
(2) Pontius · 16. Juli 2025
Ich frage mich ja immer, warum die 8% Modernersierungsumlage auch nach Abbezahlen der Kredite immer weiter bezahlt werden muss und die Mieten stattdessen nicht wieder sinken. Aber ich habe den Kapitalismus ja auch nicht durchgespielt.
(1) jadonna · 16. Juli 2025
Die Entwicklung treibt einen wirklich in Angst und Schrecken!
 
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