Wismar (dpa) - Es könnte die letzte Station seines Lebens werden. Für den an der Ostsee vor Wismar festsitzenden Buckelwal sollen die Rettungsversuche eingestellt werden. «Wir gehen fest davon aus, dass das Tier dort verstirbt», sagte der wissenschaftliche Direktor des Deutschen Meeresmuseums, […] mehr

Kommentare

9satta02. April um 08:20
Ich finde es dennoch seltsam, warum wir dem verirrten Wal tagelange mediale Aufmerksamkeit schenken, während zur gleichen Zeit tgl. 2 Mio. Nutztiere geschlachtet werden, von denen ein nicht geringer Teil nur als Abfall irgendwo landet; durch die sinnlose Zeitumstellung tausende Wildtiere zusätzlich sterben in diesen Tagen, obwohl man bei letzterem nur ein Gesetz ändern müsste und diese Sachverhalte in den Nachrichten unter "ferner liefen" verbreitet werden.
8KonsulW01. April um 16:53
Man kann nur hoffen, dass der Wal nicht mehr lange leiden muss.
7Polarlichter01. April um 16:27
@6 Bei dem Absatz rollte ich auch nur so mit den Augen... .
6raffaela01. April um 16:17
«Wir haben alles unternommen, um ihm seine Chance zu geben. Das ist eine einzigartige Tragödie. Die hat er sich aber so ausgesucht.» Dieser Minister wird mir immer unsympatischer. Das Tier hat diese Tragödie sicherlich nicht ausgesucht, er hat sich in einem Netz verfangen, das die Spezies Mensch ausgelegt hat um die Nahrung des Tieres selbst zu vermarkten. Schämt euch dem Tier auch noch die Schuld zu geben...
5setto01. April um 15:12
"Das Tier soll nun in seinen letzten Stunden in Ruhe gelassen werden, um in Würde zu sterben. Das ist auch das Ziel der eingerichteten Sperrzone von 500 Metern, die laut Backhaus streng kontrolliert wird. " Und wenn aus Stunden Tage oder länger wird? Dann kann jeder dorthin und sich ein Stück Wal holen, da die Sperrzone zu teuer wird? Im übrigen hat nicht der Wal sich dort ausgesucht, sondern er wurde dorthin getrieben. Mögen er sich auf seinem letzten Weg nicht noch mehr quälen
4tastenkoenig01. April um 15:07
Auf dem offenen Meer sinkt er einfach ab und wird Teil der Nahrungskette. In Landnähe wird man ihn womöglich bergen wollen.
3bleifrau01. April um 14:59
Was passiert eigentlich beim "normalen" Sterben eines so großen Tieres? Sinkt der Kadaver einfach auf den Meeresboden? Wenn aber die Ostsee dort nur 2m tief ist...?
2lone_wolf01. April um 14:31
nachdem er sich jetzt mehrmals kurz hintereinander festgeschwommen hat, denke ich, die beste Lösung ist, der Natur ihren Lauf zu lassen. Scheinbar findet er nicht aus der Bucht heraus. ich bin absolut kein Experte, vielleicht ist es ihm auch zu laut in der Bucht oder der Ostsee allgemein. Wale orientieren sich ja mittels Schall.
1Polarlichter01. April um 14:00
Die hat er sich aber so ausgesucht - Das glaube ich kaum.