Sassnitz (dpa) - Gut einen Monat nach dem Felssturz am Kap Arkona scheint das Schicksal der kleinen Katharina geklärt. Nahe der Unglücksstelle auf der Ostseeinsel Rügen fanden Mitarbeiter des Fördervereins Arkona bei einem Kontrollgang am Dienstag ein totes Mädchen. «Das ist Katharina», sagte der […] mehr

Kommentare

6Stiltskin31. Januar 2012
Bei allem verständlichen Mitgefühl mit den Angehörigen stellt sich die Frage, warum es zu diesem Unglück kam. Der Mutter sollte doch hinlänglich bekannt gewesen sein, wie hoch das Risiko von Felsstürzen ist. Es ist, wie man den Medien entnehmen konnte, nicht das erste mal, daß dort größere Mengen Gestein abgegangen sind. So ganz werde ich den Verdacht nicht los, daß seitens der Mutter zumindest fahrlässig gehandelt wurde, als sie mit ihren Kindern den Spaziergang unterhalb des Felsens unternahm.
5gewuerzgurke31. Januar 2012
Das richtige Thema, um all die Vollzeitkriminalisten aus ihren Löchern zu holen. @3 : Hoffen kannst du auf Gottes Gnade; das sind doch hohle Phrasen - dass der Mensch gegenüber der Natur den kürzeren zieht, passiert tagtäglich und wird es auch weiterhin.
4tastenkoenig31. Januar 2012
Der Leiter der Rettungsmannschaften hatte damals erklärt, dass der Unglücksort ein sehr schwieriges Terrain für die Hunde sei und man auch mit Fehlalarmen rechnen müsse. Das Mädchen kann schon in direkter Folge des Abbruchs ins Meer gelangt sein.
3k29329531. Januar 2012
Ich kann mich @1 ,2 nur anschließen mit Beieleidswünschen an die Eltern. Ein "Happy End" war nicht zu erwarten. Bleibt nur die Frage, wo die Leiche in den 5 Wochen war, wenn sie jetzt "angespült" wurde. Da hatten doch noch 2011 Leichenspürhunde angeschlagen. Und es bleibt die Hoffnung, daß sich sowas nicht wiederholt. Die Vorstellung ist einfach grausig.
2hevan31. Januar 2012
@1 Dem ganzen kann ich mich nur anschließen. Jetzt können die Eltern Abschied nehmen und ihre Tochter würdig beerdigen.
1Helene123431. Januar 2012
So furchtbar es auch ist,aber ich glaube die Eltern und die Familie sind froh,haben sie doch nun die Gewissheit und können abschliessen.Ich z.b. als Mutter hätte nicht mehr schlafen können,aus Angst mein Kind wäre doch noch irgendwo verschüttet und würde leben,auch wenn es unmöglich war.... Mein Beileid!