Düsseldorf (dts) - Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hält das "Umweltsau"-Lied des WDR-Kinderchors und die Debatte darüber für ein Anzeichen, dass "Maß und Mitte" in der Gesellschaft verloren gehen. "Auch vor Jahrzehnten gab es heftige Debatten. Aber woher kommt diese […] mehr

Kommentare

18Mehlwurmle02. Januar 2020
Vernünftige Debatten, im Sinne vom Austausch der Argumente, sind doch heute zur Rarität aus dem Museum verkommen. Einfach schon, weil (medial unterstützt) vieles auf ideologischer statt rationaler Ebene "diskutiert" wird.
17andy-wue02. Januar 2020
@16 also zuletzt hat man Morddrohungen, Todeslisten und dergleichen fast nur aus dem rechten Spektrum mitbekommen.
16AS102. Januar 2020
@13 Falsch. Aggression in Form von unsachlichen, emotionalen und beleidigenden Statements kommt von links und von rechts gleichermassen. Extrem und radikal bleibt extrem und radikal, egal aus welcher politischen Richtung.
15k29329502. Januar 2020
Da wäre Laschet deutlich glaubwürdiger, hätte er Video Video sein lassen statt sich in die Geschäfte des WDR einzumischen.
14Sonnenwende02. Januar 2020
@9 Drum gibt es fachlich gesehen ja keine wirklich guten Politiker, denn fachliche Güte bringt woanders um ein vieles mehr Verdienst.
13andy-wue02. Januar 2020
Mit so einem Kommentar wie @1 hier einzusteigen ist absoluter Bullshit Da wird wie man hier wunderbar beobachten kann das Thema der Diskussion vom wichtigen Hauptpunkt auf ein Nebenthema gelenkt dass eigentlich noch nicht mal ein reales Thema ist. In diesem Sinne BACK TO TOPIC Und ja Laschet hat recht, es muss wieder sachlicher werden in der Diskussion. Und wir müssen schauen woher die Hauptaggression kommt, meist kommt sie von rechts
12AS102. Januar 2020
@10 Ohne jetzt zu wissen, wen Du genau mit "Politiker" meinst, gibt es auch in Bezug auf Parlamentarier ziemlich abstruse Vorstellungen. Bundestag und Landtage sind Arbeitsparlamente (im Gegensatz zum britischen Unterhaus), wo die Hauptarbeit nicht im Plenum, sondern in den Ausschüssen stattfindet. Bei Plenumsdebatten wird man daher häufig nur die Spezialisten im Plenarsaal finden, die anderen sitzen in Ausschüssen oder sind im Wahlkreis unterwegs.
11gabrielefink02. Januar 2020
@10 Waren das einzelne Personen oder alle wir Du uns glauben machen willst?
10Psychoholiker02. Januar 2020
@2 Daß Politiker sich die Anwesenheitsprämie kassieren und danach wieder gegangen sind, darüber lief selbst im TV schon ein Bericht.
9Urxl02. Januar 2020
@5 : Das Bild wird immer gerne gezeichnet. Dabei vergisst man ganz schnell, dass Politiker im Grunde im Vergleich zur Verantwortung in einer Spitzenposition unterbezahlt sind. Gehalt Laschet: 218.000€/Jahr, Gehalt Sparkassendirektor Köln: 1,1 Mio/Jahr, Gehalt durchschnittl. Zweitligasprofi Fußball: 300.000€, Gehalt VW-Chef: 8,5 Mio/Jahr ---- Es ist einfach böswillig und verlogen, den Spitzenpolitikern reine Selbstbedienung vorzuwerfen, sie sind für die Spitzenposition schlicht unterbezahlt.
8AS102. Januar 2020
@5 Du kannst gerne widersprechen, aber diese Pauschalurteile sind einfach falsch. Und was die Vergütung anbelangt, weiß ich nicht, ob da immer die richtigen Relationen gewählt werden. Die Bundeskanzlerin erhält über den Daumen ca. 350 000 Euro pro Jahr, kombiniert aus ihrer Tätigkeit als Kanzlerin und als Abgeordnete. Dafür steht der Vorstand eines DAX-Konzerns morgens noch nicht mal auf, und der ist nur für sein Unternehmen verantwortlich.
7Grizzlybaer02. Januar 2020
@1 Hier beweist wieder einer dieser "Wutbürger" was er von Politikern hält! Das macht er aus einer Anonymität heraus, denn damit beweist er seine "Feigheit"!
6k1078602. Januar 2020
Maß und Mitte gehen niemals veloren, sie pendeln sich nur auf neue Werte ein.
5Joywalle02. Januar 2020
@4 Da muss ich aber mal widersprechen. @1 hat schon kein falsches Bild gezeichnet, und die Kausalität dreht sich nicht mal eben ins Gegenteil. Das Bild, welches man vom Politiker hat, ist wie jedes Bild eine Reflektion, für das die betreffenden Personen nun mal in erster Linie selbst verantwortlich sind. Niemand hindert diese Herrschaften, ihre Arbeit zur Zufriedenheit der Bürger zu verrichten, niemand hindert sie, zu gehen, wenn sie es nicht können.
4gabrielefink02. Januar 2020
@1 Durch Deine pauschalierte Meinung über Politiker, zeichnest Du auch ein "falsches" Bild. Und das Klischee vom "geldgierigen" Politiker schürt nur grundlos die Neiddebatten.
3AS102. Januar 2020
Was die inhaltlichen Aussagen anbelangt, so stimme ich nicht zu. Auch in früheren Jahrzehnten wurden Debatten erbittert und zum Teil deutlich unter der Gürtellinie geführt. Der Unterschied ist, daß heute durch die neuen Kommunikationsmöglichkeiten mehr Mobilisierung stattfindet. Das muß aber nicht negativ sein.
2AS102. Januar 2020
@1 Das sind die üblichen Klischeevorstellungen, die wenig mit der Realität zu tun haben. Ich schlage vor, daß jeder, der diese Thesen verbreitet, eine Woche z.B. mit dem Ministerpräsidenten des Landes Nordrhein-Westfalen tauscht und dessen Terminkalender abarbeitet. Danach sprechen wir uns wieder.
1Psychoholiker02. Januar 2020
Und das erzählt ein Politiker, denn bei denen ist das Maß doch schon längst überzogen, wenn sie gierig die Diäten erhöhen oder sich die Anwesenheitsprämie einsacken ohne an einer Sitzung teilgenommen zu haben.