Kommentare
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Daher sind Moderna und Biontech in einem separaten Teilsatz untergebracht, um die Abstufung zu zeigen. Wobei Moderna sowieso nur wenig Dosen liefert. Hätte man noch präzisieren können. Die übersieht ist im Link von #24
2/2 – "AstraZeneca and Moderna’s contrasting rewards for fighting Covid hardly seem fair [...] AstraZeneca is currently producing Covid vaccines for no profit and still manages to get beaten up by opportunists in Brussels." Schon erstaunlich, wie gegensätzlich die Medien einzelner Ländern berichten. Was geht wirklich im Hintergrund? Was ist die Wahrheit?
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27
Es ist äußerst interessant, zum Thema Astrazeneca mal in die britische Presse zu schauen. Aktuelle Schlagzeilen: "Europe’s AstraZeneca stockpile mounts as citizens snub jab" (FinancialTimes); "1.17 million doses of the AstraZeneca vaccine could expire in Germany" (Open Access Government – im Text steht allerdings, dass die Dosen 6 Monate haltbar sind); "Merkel rejects AstraZeneca vaccine and sticks to Germany’s under-65 guidelines" (The Independent); einen hab ich noch vom Guardian: – 1/2
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Man kann da schon etwas differenzieren. Moderna hat fast nichts geliefert. Biontech hat im Februar weniger geliefert, weil sie ihre Anlagen in Belgien so umgebaut haben, daß sie jetzt mehr produzieren können. Die Lieferungen waren pro Quartal avisiert und sie wollen immernoch das erste Q1 vollständig erfüllen. Das habe sie auch vernünftig angekündigt. Ab Q2 soll dafür sogar mehr kommen. Und Astrazeneca spielt die Britannien First Games ohne es zu erklären und lässt uns hängen.
Impfstoffproduzenten haben auch ganz bewusst völlig unrealistische Lieferzahlen versprochen. Schon kriminell. Gehören schwer bestraft.
Bzgl AstraZeneca kommen dann noch Unsicherheiten hinzu, auch BionTech und Moderna hatten im Februar geringere Liefermengen ausgeliefert als versprochen waren. Teils mit minimaler Vorankündigung. Daher verstehe ich schon, dass nicht für alles Termine rausgehauen werden, was angekündigt wird. Muss man dann wieder absagen, so führt dies ebenso zum Unmut in der Bevölkerung. Die Hoffnung besteht, dass die Anzahl der Impfungen nun ansteigen wird und der Abstand zu den Lieferungen wieder veringert wird
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22
Ich glaube tatsächlich, dass die eingeschränkte Empfehlung des Impfstoffs AstraZeneca nur bis 65 Jahre überraschend war und viel Geplantes durcheinandergebracht hat. Da musste doch einiges umgestellt werden. Tatsächlich braucht man sonntags nicht impfen, wenn es dafür (noch) nicht genug Menschen in den aufgerufenen Prioritätsgruppen gibt, wenn die Prioritätsgruppen dafür (noch) nicht geändert wurden oder die Menschen dies (noch) nicht mitgekriegt und verstanden haben.
Die Verfügbarkeit ist erst mit den AstraZeneca-Lieferungen angestiegen:
<link> (Impfstofflieferungen) - ich hoffe, dass die Impfquote nun nachzieht. Aber im Verlauf sieht man gut, dass die Impfstofflieferung der Hersteller nicht so gleichmäßig erfolgen. Dann müssen sie verteilt werden und dann kann geimpft werden. So kommt es zum Impfstau. Die Meldungen zum Terminverpassen findet man auch, wenn man sucht.
22k229465
26. Februar 2021
verrückterweise stimmen wir in dem punkt sogar überein, auch ich finde den grundgedanken und die solidarität dahinter durchaus gut. ich muss allerdings nochmal sagen, es geht mir nicht primär um die mangelnden dosen, um beschaffungsprobleme o.ä. (auch wenn sowas wie
<link> trotzdem im nachhinein "ungut" klingt). es geht mir darum, wie man nun damit umgeht. als würden die dosen jetzt plötzlich vom himmel fallen und man wüsste nicht wie uns geschieht, so kommt mir das tlw. fast vor
@17 hier muss ich generell sagen, dass ich der europäischen gemeinsamen Impfbestellung positiv gegenüber stehe, da damit das Hauen und Stechen um jeden Preis vermindert wurde. Klar hätten wir Deutschen deutlich mehr Impfstoff bekommen können bzw. den hier produzierten wie in den USA für uns behalten können - das ist aber in meinen Augen kein Handeln in Zeiten einer weltweiten Pandemie. Das nicht alles gut läuft, da stimme ich auf jeden Fall zu - einen Abgesang würde ich jedoch nicht abhalten.
20k229465
26. Februar 2021
ob diese zahlen denn nun so ganz genau stimmen und wirklich wahr sind, kann ich nicht verifizieren. dass die lieferungen deutlich ansteigen, es rückstau gibt und die täglichen impfungen nach 2 monaten des impfbetriebs trotzdem kaum mehr werden, ist allerdings kein geheimnis und das lasse ich mir nicht mit "es gibt halt keinen impfstoff" und "die leute kommen nicht zum termin" erklären. sorry.
19k229465
26. Februar 2021
hingegen schon. nach wie vor wird sonntags erheblich weniger geimpft, liegt das auch an den herstellern oder dass leute nicht zum termin kommen? wann wo welche lieferung kommt und nicht kommt, weiß ich persönlich nicht. aber es gibt zahlen und termine, wann welcher hersteller wie viel geliefert hat und es vor hat. ich würde damit halt planen, oder nicht? wenn dann eine lieferung ausfällt, schlecht. genügend puffer dafür scheint aber da zu sein ;)
<link>
18k229465
26. Februar 2021
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17
ist denn die lage aktuell deiner meinung nach nun gut oder schlecht? meiner meinung nach ist die aktuelle situation schlecht, denn sie könnte bedeutend besser sein, wenn man sich im letzten jahr, besonders zum ende hin, einfach besser drauf vorbereitet hätte. wir haben gegenüber vielen anderen ländern die mittel dazu, viel zu bewegen, wenn man es denn möchte. zudem liegen inzwischen 2,5 mio dosen rum. sind die alle nicht zum termin gekommen? die impfraten steigen kaum an. die verfügbarkeit..
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16
schon gut. ich finde ab sofort alles schlecht, weil irgendwo ein Land noch viel besser ist. *Hust* Weisst du, wann welche Anzahl Dose geliefert werden? Wann die nächste Lieferung kommt? Warum müssen Impfzentren vormittags aufmachen, wenn nachmittags ausreicht weil nicht genügend Dosen vorhanden sind? Was kann die Regierung dafür, wenn Menschen nicht zu den Impfterminen kommen. Man kann und muss kritisch mit der Situation umgehen, allerdings macht der Ton die Musik.
16k229465
26. Februar 2021
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15
schon gut. ich finde ab sofort alles super, weil irgendwo ein land noch viel schlechter ist. soll das unser ziel sein? mit unserem budget? lächerlich. wo habe ich eig. gesagt, dass es mir um die quote geht? es ist das organisatorische, das mich stört. wenn alles gut geplant wäre und es einfach an der verfügbarkeit mangelt, kann man in der hinsicht keinen vorwurf machen. und eine steigerung von den paar prozent um 1,5% wären immerhin eine steigerung um dicke zweistellige %. also wenn schon...
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13
als Staatenverbund und gemeinsamer Impfstoffbeschaffer ist die EU der "beste" Vergleichspunkt für Deutschland. Vergleichen wir es mit der Welt, dann stehen wir super da. Hast du sicher auch nicht gedacht. Selbst wenn alle aktuellen Impfdosen verimpft wären, so wäre die Quote nur 1.5% höher. Absolut miserabel.
man hätte es ja vorher planen sollen. wieder typisch
13k229465
25. Februar 2021
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12
ach, ich dachte kurz die EU ist eine große nation :D mein fehler. nunja. in ordnung. ändert nichts daran, dass es absolut miserabel läuft. und das ist nunmal bei weitem nicht der einzige missstand.
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Nationales Impfversagen - liegen im EU-Schnitt.
11k229465
25. Februar 2021
abgesehen davon ist das nationale impfversagen schon phänomenal und sucht seinesgleichen. aber nun wird alles besser, impfzentren sollen ab märz sogar vormittags aufmachen. hört hört. am personal liegts derweil nicht, sondern an den herstellern. anfangs sicherlich, aber inzwischen liegen halt doch millionen dosen rum. ich schätze, das ist etwas gutes. und auf die idee, schnelltests sinnvoll ergänzend einzusetzen, ist man nun nach einem jahr auch schon gekommen. das lässt doch hoffen.
9k229465
25. Februar 2021
jetzt zu lockern ist doch nur noch wahlkampfgeschwätz. friseure ok ja. aber wie es im letzten absatz steht: jetzt nochmal 3-4 wochen länger durchhalten kann am ende gold wert sein. ich will auch wieder normalität, besser gestern als heute, aber auf gar keinen fall brauche ich eine 3. welle ab april, damit dann jeder bei 40° allein im keller hocken darf. lieber zügelt man sich doch jetzt noch eine weile, wo es eh egal und gewohnt ist und hab dafür halbwegs was vom sommer...
Wenn der Impfstoff dann da ist, muss es auch schneller gehen, inklusive Nachrücker.
"Mit größeren Impfstoffmengen können die Länder bis Anfang April rechnen." Anfang Januar, Anfang Februar, März war auch und jetzt eben April. Wer soll da noch dran glauben
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Jogi Drosten ist doch Impfstratege und ständig mit mir beim Klimastammtisch. Warum darf ich dann nicht auch eine Meinung haben?
Krass, aus 80mio Fußballtrainern wurden 80mio Virologen und jetzt 80mio Impfstrategen. Und als nächstes? 80mio Klimaexperten?
Wenn alles verimpft würde, was schon da ist, wäre das auch schon ein Fortschritt.
Die müssen letztendlich aufhören darüber zu reden, sondern machen.
Oder aber erstmal die vorhanden Dosen verimpfen. Trotzdem sollte man die Pläne für die Zukunft nicht vergessen - die zusätzlichen Kapazitäten werden notwendig werden.