Berlin (dts) - Die nordrhein-westfälische Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) will wie ihre rheinland-pfälzische Amtskollegin Malu Dreyer (SPD) nicht gemeinsam mit Vertretern der AfD im Fernsehen auftreten. "Ich habe für mich auch entschieden: Ich gehe nicht in Fernsehsendungen mit Vertretern […] mehr

Kommentare

19setto24. Januar 2016
menschlich kann ich die Entscheidung nachvollziehen, aber von einer Politikerin erwarte ich auch, das sie sich Problemen stellt. So sieht es für mich eher nach Furcht aus
18Perlini24. Januar 2016
Bei dem zu erwartet hohen Wahlergebnis kommen dann auch Leute in die Parlamente, die weit hinten auf der Liste standen. Und deren Kompetenzen sind dann, naja. Wird noch gravierender als damals die FDP mit ihren 14,9%...
17Perlini24. Januar 2016
@15 Wenn du jetzt noch anerkennen würdest, dass der Hinweis auf die Entgleisungen von Gauland und Pretzell keine Hetze sondern schlichtweg ein Fakt ist - dann wären wir gegenseitig beeindruckt. @16 Ist halt das Problem einer neuen und dazu thematisch doch sehr eingeschränkten Partei. Es mangelt an Experten auf vielen Gebieten. Oder ist das Programm ganz basisdemokratisch ausgearbeitet worden, wie es mal bei Grünen oder FDP üblich war (oder noch ist?)? Richtig problematisch wird's nach der Wahl.
16Urxl24. Januar 2016
@14: Ich kanne Teile des AfD-Programms, z.B. das für Bildung in Schleswig-Holstein. Man sieht, dass dieses Programm ein von Fachkenntnisse völlig Ungetrübter geschrieben hat.
15Wannabe24. Januar 2016
@13 Das ist wenigstens mal eine Argumentation die ich nachvollziehen kann. Sehe ich zwar anders, dennoch bin ich beeindruckt
13Perlini24. Januar 2016
@10 Sollen sie mE nicht. Es wird schon genug nach Personen / Sympathien gewählt statt nach Inhalten. In solchen Wahlrunden geht es primär darum, wie gut sich die Kandidaten selbst bzw. ihre Inhalte "verkaufen" können. Letztendlich ist es ein Medienspektakel. Üblicherweise während und nach solchen Sendungen, jetzt auch schon vorher.
12Wannabe24. Januar 2016
@11 Billige Polemik. Natürlich sollte man nicht gleichgeschaltet sein, man sollte aber anderen nicht die Daseinsberechtigung absprechen. Wenn du den Unterschied nicht erkennst, dann naja
11Perlini24. Januar 2016
@8 Ist also Hetze, wenn man auf die Hetzer verweist? Seltsame Sichtweise. Und was habt ihr denn immer mit der Spaltung der Gesellschaft?! Sollen alle die selbe Meinung haben!? Gleichgeschaltet!?
10Wannabe24. Januar 2016
@9 Die AfD regiert momentan nicht. Würde die AfD regieren müsste sie alle Menschen vertreten und nicht nur die eigenen Wähler. Unsere Minister schwören bei Amtsantritt ja nicht, dass sie nur für ihre eignen Leute arbeiten müssen und der Rest egal ist... Und Politiker sollten schon im Fernsehen präsent sein, dass gehört meines Erachtens nach auch zu ihrem Job. Klar muss man nicht alles machen, man darf sich aber auch nicht total verweigern
9k4861224. Januar 2016
@6 es wäre mir ganz neu,das die AFD (als Beispiel) alle Menschen vertritt. Das ist ausgemachter Schwachsinn. Jeder Politiker kann und darf selbst entscheiden ob er irgendwo im Fernsehen auftreten will oder nicht und vor allem mit wem.Oder meinst du ernsthaft Frau Merkel kommt auf den Parteitag der DKP und diskutiert dort fröhlich über politische Themen,wenn dort das Fernsehen hinkommmt. Es gibt sehr viele Politiker die nicht in Fernsehshows auftreten und im Regelfall sind das sogar die besseren
8Wannabe24. Januar 2016
@5 Die AfD NRW hat ein 59-Seitiges Programm in mehreren Themenblöcken unterteilt. Für eine Partei, die jung und noch nicht im Landtag ist, ist das schon ein sehr vielschichtiger Ansatz. Kennst du die AfD überhaupt außerhalb der Medienberichterstattung? @7 Wenn von dir mal inhaltlich sinnvolle Argumente kommen würden, wie denn die Politik richtig funktioniert, dann hätte die AfD sicherlich nicht so viel Zulauf. Aber du versuchst doch auch nur mit Hetze gegen AfD die Gesellschaft zu spalten
7Perlini24. Januar 2016
@3 Ach, man muss/kann nicht nur auf die Entgleisungen von Höcke zeigen. Die liefern auch das Vorstandsmitglied Gauland und - ist ja NRW - Landeschef Pretzell.
6Wannabe24. Januar 2016
@2 Dann sollte man aber vielleicht nicht in die Politik gehen. Als gewählter Politiker sollte man alle Menschen vertreten und nicht nur die eigenen Wähler. Da man aber nicht mit allen Bürgern einen Dialog führen kann, sollte man schon mit Parteien reden, die 10% der Bürger vertreten. Denn am Ende muss Frau Kraft als Ministerpräsidentin auch deren Wähler vertreten. Also als Privatmensch hat man sicherlich eine freie Entscheidung, wenn das Politiker machen kommt es einer Berufsverweigerung gleich
5Urxl24. Januar 2016
@2 : Privat mag das ja sein, aber zu einer politischen Diskussion gehört es auch, sich mit dummen Personen auseinanderzusetzen. @3: Nein, die AfD hat doch kein Programm außer: Wir sind gegen Ausländer und wir sind gegen den Euro. Hauptsache dagegen, Aber das ist dann nicht konstruktive Politik.
4Perlini24. Januar 2016
@3 Welche Argumente? Gegen Populisten zu argumentieren ist immer schwierig bis unmöglich. Man kann zwar Fakten bringen, aber die werden in der Regel ignoriert / nicht akzeptiert. @1 Vor allem: Was soll das bringen? Führt doch nur noch mehr verirrt / frustrierte in die Hände dieser Partei. Mehr Souveränität würde der SPD gut zu Gesicht stehen (wobei das in deren Situation natürlich leicht gesagt ist).
2k4861224. Januar 2016
@1 jeder kann selbst entscheiden, mit wem er wann und wo auftreten will.
1Urxl24. Januar 2016
Ich halte die AfD für ein Rudel Behämmerter, aber das ist doch ein komisches Demokratieverständnis, wenn man eine Partei, die ca. 10% der Wähler vereint, einfach ausgeschlossen wird.