Berlin (dpa) - Millionen Geringverdiener sollen nach jahrzehntelangem Arbeitsleben künftig automatisch höhere Renten bekommen. Das sieht das Konzept von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) für die von der Koalition geplante Grundrente vor. «Das Kernversprechen des Sozialstaats ist: Nach einem […] mehr

Kommentare

29naturschonen04. Februar 2019
Ein Zuschlag ohne Bedürftigkeitsprüfung ist ein Schritt in die richtige Richtung, die Rentenversicherung schafft das mit Sicherheit ohne Zusatzpersonal, womit bei den Sozialämtern viel Personal gespart wird. Im Moment stellen aus Scham und wegen Falschinformationen viele echt Bedürftige keinen Antrag und überleben irgendwie auf traurigem Niveau
28MartyMcFly9904. Februar 2019
Man könnte, statt direkt mit dem Füllhorn auch wieder ganz viele mitzuversorgen, die es gar nicht brauchen (Stichwort Zahnarztgattin) auch die Regeln für Aufstocker bei den Rentnern ändern. Ein Rentner, der einen Antrag auf Grundsicherung stellt, bekommt pro Lebensjahr, die er sozialversicherungspflichtig beschäftigt war, noch einen Zuschlag. So bekommt jemand, der lange und viel gearbeitet hat, immer mehr als jemand, der nicht oder wenig gearbeitet. Und wer nicht bedürftig ist, bekommt nichts.
27Breiti8904. Februar 2019
@26 ich bin deiner Meinung das ist richtig wer soll das bezahlen, und ich meine nicht die Grundabsicherung die ist ja sowie so da mit einem Prüfverfahren muss es ja auch die Leute geben die das Prüfen und wenn es günstiger ist dann ohne Prüfung man muss das immer von Wirtschaftlichen Seite sehen
26smailies04. Februar 2019
Immer wieder spannend: Die einen schreien: "es ist zu wenig", die anderen "wer soll das bezahlen" - und der in der Sache in die richtige Vorschlag wird so von allen Seiten torpediert und totgeredet. Schade eigentlich. Grundrente nach Anzahl Arbeitsjahre wäre mE nicht schlecht.
25k29329503. Februar 2019
@23 : Vielen Dank für den netten Service des Links! Ich les mir das aber erst morgen durch, denn für heute ist bei mir Sense. Ich muss da gerade mal nen "Tatort" verdauen und dann pennen.
24snoopynchen03. Februar 2019
Angesichts der in weiten Teilen Deutschlands hohen Mieten ist die erhöhte Rente gerade mal ein paar Euro über dem Existenzminimum. Wie wäre es die grundlegenden Dinge anzugehen: Reform des Rentenwesens, Anheben des Rentenniveaus (zB auch unten mehr wie oben), realistischer Mindestlohn (Armut trotz Arbeit), Kinderarmut, aber auch sozialer Wohnungsbau sind nur ein paar der Dinge die seit Jahren m.E. nach dringend angegangen gehören. Dann hätte sich der Zuschlag von selbst erledigt
23thrasea03. Februar 2019
Inzwischen wurden mehr Details zu Heils Vorschlag bekannt: <link> Demnach soll geprüft werden, wie viele Rentenpunkte ein Rentner im Durchschnitt pro Jahr angesammelt hat. Diese Rentenpunkte sollen verdoppelt werden, aber maximal auf 0,8 und nur für 35 Jahre. Wer also immer nur Teilzeit zu niedrigem Lohn gearbeitet hat (<0,4 Rentenpunkte), kann nicht den vollen Zuschlag erhalten. Auf der verlinkten Seite sind Rechenbeispiele. @12 Arbeitslosigkeit zählt nicht mit.
22Breiti8903. Februar 2019
Die Frage ist richtig wer bekommt es und wer nicht Bürokratie lässt grüßen Dann muss da wieder Mitarbeiter eingestellt werden die dieses Überprüfen und die Rentenkassen können dieses auch leisten ? Denn Gedanken finde ich schon Richtig es sollte ein schnelles und Faires Verfahren sein was nicht viel kosten in der Verwaltung
21Chris198603. Februar 2019
@19 Die Frage sollte ich dir stellen. Du scheinst das Wort "nur" in meinem Kommentar überlesen zu haben.
20flowII03. Februar 2019
hier ist doch gerade ein richtiges arschlochkind unterwegs, oder
19k29329503. Februar 2019
@18 : Kannst du nicht lesen? Heil sagt ausdrücklich: «Mein Ziel ist, dass wir das aus Steuermitteln finanzieren.»
18Chris198603. Februar 2019
@17 Dir ist schon klar, dass Steuereinnahmen nicht nur zur Finanzierung der Grundrente verwendet werden?
17k29329503. Februar 2019
@16 : Wie wahrscheinlich ist denn, dass die Steuereinnahmen so sehr sinken, dass die Grundrente nicht finanzierbar würde? <link>
16Chris198603. Februar 2019
@15 Wenn ich mir anschaue wie viele Milliarden jedes Jahr über Western Union in die arabischen und afrikanischen Länder gepumpt wird, würde ich die Behauptung nur Reiche schaffen unser Geld ins Ausland mal sehr anzweifeln. Davon abgesehen gibt der Staat Reichen kein Geld, er nimmt es nur von dort. Aber du lenkst wieder ab vom grundlegenden Thema was aus deinen Ausgaben wird wenn die Einnahmen mal sinken.
15k29329503. Februar 2019
@14 : Was man armen Rentnern gibt, wird im Lande bleiben. Außer Landes geht es erst, wenn es reichen Stinkstiefeln in die Hände gerät.
14Chris198603. Februar 2019
@10 Die Überschüsse sind aber temporär, die Leistungen die versprochen werden tauchen auch in der Rezession auf der Ausgabenliste auf wenn die Einnahmenseite weiter sinkt. "Haushalte werden in guten Zeiten ruiniert" hört man dazu immer wieder.
13Wasweissdennich03. Februar 2019
@11 es geht eben darum das ein Mensch der sein halbes Leben gearbeitet/gepflegt/betreut hat auf Grund der Anerkennung dieser Leistung eben nicht auf die niedrigste Stufe der Existenzsicherung fällt, das man diese niedrigste Stufe für alle anderen auch mit der Zeit erhöhen sollte bleibt davon unbenommen
12k29329503. Februar 2019
@11 : Wer arbeitslos gemeldet ist, für den meldet die Arbeitsagentur/das JobCenter zumindest diese Zeit. Ob das als Beitragszeit eingerechnet werden soll, weiß ich noch nicht, das muss Heil wohl noch sagen. Die CDU läuft ja schon Sturm gegen Heils Idee, also könnte die Idee wirklich eine Verbesserung für die Rentner sein. Dem Heil müssen jetzt kritische Fragen gestellt werden. Zum Schimpfen ist noch Zeit, wenn er die Fragen beantwortet hat.
11hoernchen03. Februar 2019
Deutschland und deine "Sozialpolitiker"! Nach diesem Modell wird mal wieder die Arbeitszeit als Maßstab genommen. Und Behinderte, die nicht so viele Jahre gearbeitet haben und arbeiten konnten, fallen mal wieder hinten runter. Aber auch andere Menschen, die diese Zeit nicht zusammen bekommen, haben schlechte Karten. Warum dürfen diese politischen Nieten eigentlich ihre Gedanken so öffentlich verbreiten?
10k29329503. Februar 2019
@9 : Überschüsse sind Überschüsse. Sie sind DA. Was mit beiden Händen zum Fenster rausgeworfen wurde, kann NICHT mehr da sein. Und wie gesagt: Prioritäten! @8 : Das hängt davon ab, ob die Leute "weiter so!" wählen. Man könnte sich stattdessen ja mal nach ECHTEN Alternativen umsehen.
9Chris198603. Februar 2019
@7 Die Milliardenüberschüsse sind jetzt da und werden bereits mit beiden Händen aus dem Fenster geworfen. Was wird wohl passieren wenn wir mal wieder in einen Marktzyklus der Rezession kommen? Und wie du jetzt selbst sagst, das Geld wird irgendwo anders dann nicht zur Verfügung stehen, es wird also doch etwas weggenommen.
8Mehlwurmle03. Februar 2019
@7 : Das mit Google und Co wird aber leider Wunschdenken bleiben, weil sich immer ein Staat finden wird, der "interessante" Steuersparmodelle ermöglichen wird, um sich selber einen wie auch immer gearteten Vorteil zu verschaffen. Und du glaubst doch nicht ernsthaft, dass man beim Militär/Waffen sparen wird, zumal jetzt schon kaum was davon bei der Bundeswehr funktioniert.
7k29329503. Februar 2019
@6 : Ich bitte zu beachten, auf welche Aussagen sich Kommi #4 bezieht. @5 : Alles ist relativ, hat Einstein gesagt. Aktuell erwirtschaftet der Bundeshaushalt Milliardenüberschüsse. Die Finanzierungsmöglichkeit ist also da. Der Rest ist eine Frage von Prioritäten. Menschen statt Waffen zu finanzieren ist jetzt nicht die schlechteste Idee in meinen Augen. Und wenn Google, Amazon etc. endlich mal anständig Steuern zahlen würden ...
6Chris198603. Februar 2019
@4 Ist das dein ernst?
5Mehlwurmle03. Februar 2019
@4 : Ähm, doch. Oder meinst du etwa das Geld dafür kommt aus heiterem Himmel irgendwo her? Das wird an anderer Stelle eingespart oder über höhere Steuern wieder abkassiert.
4k29329503. Februar 2019
@1 ,3 : Aber niemandem wird was weggenommen, die Leute kriegen nur unterschiedlich viel dazugelegt.
3Mehlwurmle03. Februar 2019
Ich bin da ganz bei @1 . Wer von sich aus in Teilzeit gearbeitet hat, der sollte rententechnisch nicht so gestellt werden, als hätte er Vollzeit gearbeitet. Und das sage ich als jemand, der selber nur Teilzeit arbeitet.
2Chris198603. Februar 2019
@1 Solange Rentenversicherungsbeiträge gezahlt wurden gilt es als Arbeitszeit. (so lese ich zumindest die Aussage: "35 Jahre mit Beitragszahlung, Kindererziehung oder Pflegetätigkeit") Also z.B.: bis 30 studiert, mit 30 dann ein Kind bekommen, mit 32 noch ein Kind, mit 36 dann einen Teilzeitjob und das bis 65 durchgezogen. Macht 6 Jahre Kindererziehung (pro Kind 3 Jahre anrechenbar) + 29 Jahre Teilzeit und man hat 35 Jahre zusammen.
1Semiramiz03. Februar 2019
Grundsätzlich finde ich das gut und richtig, aber wird da auch ein Unterschied zwischen Teil- und Vollzeitarbeit in 35 Jahren gemacht? Wer sein Leben lang auf eigenen Wunsch nur Teilzeit gearbeitet hat, sollte anders behandelt werden, als jemand der tatsächlich auch voll eingezahlt hat. In meinen Augen kann es nicht sein, dass jemand am Ende die volle Rente bekommt, wenn er nicht auch (zumindest den Großteil der 35 Jahre) voll gearbeitet hat sonst haben wir da die nächste Ungerechtigkeit.