Berlin (dpa) - Die schwarz-rote Koalition plant bei der geplanten Reform des «Heizungsgesetzes» eine Kostenbremse für Mieter. Demnach sollen Kostenrisiken zwischen Mietern und Vermietern aufgeteilt werden. Die Spitzen der Regierungsfraktionen CDU/CSU und SPD und die Ministerien für Wirtschaft und […] mehr

Kommentare

11sisasu33vor 36 Minuten
Wir haben ein älteres Häuschen und darin eine schöne 60qm Wohnung leer stehen, weil Wir unser Häuschen für viel Geld, was Wir Uns vom Mund abgespart haben renoviert...Für eine neue Heizung hat es leider durch ungeplante Sanierungsarbeiten nicht mehr gereicht...Wir haben keine Lust auf Ärger, Komplikationen, Mietnomaden usw.....denn Geld ist nicht alles im Leben, auch wenn Wir dafür sehr sparsam Leben müßen
10Sonnenwendevor 57 Minuten
Richtig, es ging mir aber um bestehende Heizungen, von denen ich in @5 schrieb dass ich es nicht genau weiß wie es sich da aktuell verhält. Und da ist es so wie ich es geschrieben habe: die aktuellen Regelungen bleiben bestehen und werden durch die in der News und auch von dir genannten erweitert.
9tchipmunkvor 1 Stunde
Was #1 berichtet, stimmt so nicht. Richtig ist, die bisher gestaffelte Aufteilung der CO2-Abgabe zwischen Vermieter und Mieter soll ausgeweitet werden, auf Brennstoffe und Netzentgelte, zu 50:50. Das ist Ausdruck der gestiegenen sozialen und klimatechnischen Verantwortung, die der Vermieter mit seinem Eigentum hat. Eigentum verpflichtet. Die Zeiten, nur abzukassieren, ohne Verantwortung zu übernehmen sind vorbei. Er kann die Kosten vermeiden, wenn er eine umweltfreundliche Heizung einbaut.
8Sonnenwendevor 1 Stunde
(2) Gesetz nennt sich Kohlendioxidkostenaufteilungsg esetz ((CO2KostAufG)). Was @1 berichtet ist also vollumfänglich korrekt.
7Sonnenwendevor 1 Stunde
In der News werden die neuen Regelungen beschrieben. An bereits bestehenden Regelungen hat die Regierung aktuell nichts geändert, da habe ich mich mittlerweile belesen. Und die bestehende Regelung ist bereits seit 1. Januar 2023 eine Beteiligung des Vermieters an der CO2-Abgabe des Mieters für seine Heizkosten nach Energieeffizienzklasse in 10 Staffelungen, von 0% Beteiligung des Vermieters bei einem CO2 Ausstoß <12 kg/qm bis 95% Beteiligung bei einem CO2 Ausstoß >55 kg/qm. Das entsprechende (2)
6tchipmunkvor 1 Stunde
Steht doch drin: es gilt nur beim Neueinbau fossiler Öl- und Gasheizungen. Warum soll dass das Ende der kleinen privaten Vermieter sein? Man wird nicht zum Umbau gezwungen, und man muss sich nicht zwangsläufig an dem Verbrauch des Mieters beteiligen. Lediglich falls irgendwann eine neue Heizung angeschafft wird, soll sich der Vermieter seine Investitionsentscheidung reiflich überlegen. Und das ist schon gut so, da der Mieter dabei kein Mitspracherecht hat, aber für die Folgen zahlen muss.
5Sonnenwendevor 4 Stunden
@1 ,3 Sorry, hatte wohl noch nicht genug Kaffee getrunken, ich hab's missverstanden. Wenn Vermieter sich für eine fossile Heizung entscheiden, müssen sie sich an den Kosten beteiligen, sonst nicht. Hab's gerade noch mal gehört. Es ist also richtig was @1 schrieb. Wie das für Bestandsanlagen ist weiß ich nicht.
4settovor 4 Stunden
"«Heizen darf nicht zur Kostenfalle für Mieterinnen und Mieter werden.» Der Zug ist doch schon längst abgefahren. Steht doch schon an 2. Stelle, gleich nach der Kaltmiete
3commerzvor 4 Stunden
@2 Ein privater Vermieter mit einer Wohnung wird vermutlich nicht eine juristische Auseinandersetzung riskieren und mit einer Veräußerung und Reinvestition in eine Gesellschaft vielleicht glücklicher werden
2Sonnenwendevor 4 Stunden
@1 Das trifft so nicht zu. Kam gerade in den Nachrichten: bei Umrüstungen, die energietechnisch sinnvoll sind, kann der Vermieter die Miete mit Einverständnis des Mieters wie bisher erhöhen. Verweigert der Mieter sein Einverständnis, muss er die zukünftig gestiegenen Kosten selbst ganz tragen.
1Lucvor 4 Stunden
Damit hat die Regierung faktisch das Ende der kleinen privaten Vermieter beschlossen. Ohne drastische Mieterhöhung sind einige Umbauten nicht zu stämmen. Ohne Umbau muss man sich am Verbrauch des Mieters beteiligen ohne Einfluss darauf zu haben. Also bleibt nur Verkauf. Dann wird es für die Mieter deutlich besser. Der neue Besitzer wird kündigen, abreissen und neu bauen und dann den gleichen Wohnraum zum 2-3-fachen Preis anbieten