Berlin - Die Koalition will das Vorhaben einer sogenannten "Entlastungsprämie" in Höhe von 1.000 Euro nach dem Scheitern im Bundesrat nicht weiter verfolgen. Wie die "Rheinische Post" (Donnerstagausgabe) unter Berufung auf Teilnehmerkreise berichtet, hat sich der Koalitionsausschuss am Dienstagabend […] mehr

Kommentare

28Axiomvor 25 Minuten
Wenigstens kannst du für die Aussage mit der Umsatzsteuer einen Fehler zugeben. Das rechne ich dir hoch an. Trotzdem noch der Hinweis. Auch staatliche Arbeitgeber müssen Sozialabgaben als Arbeitgeber und für die Arbeitnehmer und Lohnsteuer abführen mit den gleichen Folgen siehe unten.
27Sonnenwendevor 32 Minuten
Mein Fehler: Die gezahlten Beträge schmälern den Gewinn vor Steuer und mindern damit die Ertragssteuerlast der AG. Damit sind 1000 € natürlich 1000 € auch für den Arbeitgeber.
26Axiomvor 39 Minuten
@24 Jetzt wird es ja ganz verrückt. Noch falscher geht es nicht mehr. Seit wann kann man Prämien, die Lohnaufwand darstellen, von der Umsatzsteuer absetzen? Das ist ja schon eine Anleitung zur Steuerhinterziehung, die du hier verbreitest.
25Axiomvor 42 Minuten
@23 Du verbreitest ja schon wieder Fakenews. Da die Prämie gescheitert ist, sind 1000 brutto eben NICHT 1000 netto. Wer jetzt 1000 brutto zahlt, bei dem kommt es zu den von mir skizzierten Folgen.
24Sonnenwendevor 54 Minuten
(2) Bzw. bei den AG wäre es sogar weniger, weil sie sie von der Umsatzsteuer absetzen können, was die Steuereinbußen, die die Länder als Begründung der Ablehnung mit angeführt haben, erklärt.
23Sonnenwendevor 54 Minuten
@22 Wir kommen da nicht zusammen und sind im Umgang mit solchen Schwierigkeiten einfach sehr unterschiedlicher Meinung. #19 Ist ein Troll, deren Hauptinteresse nicht ganz klar ist, die konstruktive Auseinandersetzung ist es jedenfalls nicht, und sie verbreitet Desinformation: @19 Die Entlastungsprämie wäre genauso wie die Inflationsausgleichsprämie 2022 für AG und AN steuer- und abgabenfrei. Es bekämen also diejenigen die sie erhalten würden 1000 € und es kostet die Arbeitgeber 1000 €. (2)
22Sharifvor 1 Stunde
@20 Der "Unfrieden" wird vor allem durch Medien und Opposition gemacht. Das ist eine weitere Facette der Neiddebatte - wenn ich das nicht bekomme soll es auch kein anderer bekommen. Die miese Kommunikation, die schreienden Opposition und AG und das fatale Handeln der Länder (die ja meist zu den Regierungsparteien in Berlin gehören) führen zu dem was Du jetzt Unfrieden nennst. Niemand hätte etwas verloren wenn er es nicht bekommt und wenn jemand wie @19 es bezahlen möchte ist das doch toll.
21Pontiusvor 1 Stunde
@14 der Staat bekommt so 0 bis 45% davon. Da es vor allem eine Hilfe für Geringverdiener sein soll, wird der Staatsanteil eher in Richtung 20% gehen.
20Sonnenwendevor 1 Stunde
@18 Sorry, unsere Kommentare haben sich überschnitten. Auch schon mein letzter mit deinem letzten – ich hab ihn noch erweitert. Und ja, man hätte es belassen können und noch was nachkommen lassen können. Das wäre aus meiner Sicht bei dem massiven Unmut, den das nicht nur bei denjenigen, die das Geld dann nicht bekommen hätten, sondern auch bei denjenigen die es hätten geben sollen ausgelöst hat aber jetzt unklug gewesen.
19Axiomvor 1 Stunde
@14 Ich hatte es dir schon vorgerechnet. Mich kosten die 1000 € Prämie mindestens 1.200 €, damit bei meinen Angestellten etwas über 500 € ankommen. Das ist kein gutes Geschäft.
18Sharifvor 1 Stunde
@17 das eine schließt das andere nicht aus - ich hatte ja bereits geschrieben, dass das nur eine kleine Option gewesen wäre und da noch was für alle kommen sollte.
17Sonnenwendevor 1 Stunde
@18 es hätten kaum Leute bekommen, aber zu weiterem Unfrieden geführt. Wenn die Regierung klug ist – und da gibt es durchaus kluge Leute, in beiden Parteien – dann handeln sie jetzt mit den Sozialpartnern gemeinsam etwas aus, was wesentlich durchdachter ist und eine vergleichbare Entlastung bringen würde. Eine solche Möglichkeit übersieht man natürlich gerne, wenn man nicht progressiv, sondern nur rückwärtsgewandt konservativ denkt.
16Sharifvor 1 Stunde
@15 Diejenigen AN die es bekommen hätten (und sei es nur 10%) hätten mehr Geld zum ausgeben gehabt. Hätte der Konjunktur und auch den Menschen gut tun können. Nochmals die Länder wollen mitreden und lehnen es ab obwohl es sie eigentlich überhaut nicht betrifft (ausser als AG vielleicht) . @14 Was kostet es eine Firma ZUSÄTZLICH 1000€ netto auszuzahlen? Manche Firmen werden das tatsächlich trotzdem machen, aber das ist extrem teuer und man belohnt den Staat sogar noch mit extra Steuern...
15Sonnenwendevor 1 Stunde
@13 Gegenfrage: Wer hätte denn konkret einen Vorteil gehabt, wenn sie so gekommen wäre, ohne Zustimmung der Länder, ohne Zustimmung der Arbeitgeber zum überwiegenden Teil? Ich hätte da durchaus eine Antwort drauf, aber die willst du vermutlich nicht hören.
14Pontiusvor 1 Stunde
@12 es hindert dich niemand daran den Angestellten eine Prämie als Unterstützung zu zahlen...
13Sharifvor 1 Stunde
@11 bei dieser Entscheidung hätte überhaupt niemand mitspielen müssen. Jeder der die Prämie nicht bekommt hat deswegen nicht weniger Geld. Der Staat hätte nicht weniger Geld, Die Länder hätten nicht weniger Geld, die Industrie (wenn sie nicht zahlt) hätte nicht weniger gehabt... Also nochmal wer hat durch das Ablehnen jetzt KONKRET einen Vorteil????
12Axiomvor 1 Stunde
Ich hätte die Prämie gerne meinen Angestellten gezahlt. Die damalige Inflationsausgleichsprämie und Coronaprämie gab es auch schon.
11Sonnenwendevor 1 Stunde
@9 Unmut, Streit und Spaltung werden zu Fakten durch die Konsequenzen die sich daraus ergeben. Und es wird schon schwer genug mit den Zumutungen die kommen werden. Die Maßnahme war überhaupt nicht durchdacht, sie war von oben herab entschieden und nicht demokratisch abgesprochen, die Länder spielen nicht mit, die Industrie spielt nicht mit, die Mittelständler spielen nicht mit – u.a. und zu Recht. Ich verstehe nicht was du noch mehr an Gründen willst. So geht's halt einfach nicht.
10Sharifvor 1 Stunde
weiteren notwendigen Dingen. Im übrigen wollte die Union die Pendlerpauschale anpassen und die SPD hat diese Prämie ins Gespräch gebracht - warum ihr da jetzt auf Merz rumhackt erschließt sich mir nicht - vermutlich (teilweise zu Recht) aus Gewohnheit
9Sharifvor 1 Stunde
@7 Unmut, Streit, Spaltung? Ok, das sind Gefühle und keine Fakten. Die Prämie war eine Möglichkeit - nicht mehr und nicht weniger. Auf jeden Fall hat man so dem gewilltem Arbeitgeber die Chance genommen den Mitarbeitern etwas direkt zukommen zu lassen. Das es nicht in den Tarifverhandlungen mit aufgetaucht wäre ist sogar positiv für die AN, da es keine kleinere Lohnerhöhung geben könnte mit der Prämie als Begründung. Kommunikativ sicher schlecht, aber in der Sache nicht schlecht zusätzlich zu
8Sonnenwendevor 1 Stunde
(2) endlich die Sozialpartner mit einbeziehen will. Kommunikation ist nicht nur nicht sein Ding, er hält sie für überflüssig weil er m.E. schon autokratische Tendenzen hat, das möchte ich leider so sagen. Während der Ampelregierung hat er in der Opposition aus Kränkung und Machtgier sein persönliches Interesse über das des Landes gestellt und sich nicht staatstragend verhalten. Damit hat er dem gesamten Land sehr geschadet.
7Sonnenwendevor 1 Stunde
@3 Weil diese Maßnahme nur zu weiterem Unmut, Streit und Spaltung in der Gesellschaft geführt hat und weiterführen würde, wollte man sie fortführen. Ein weiterer Grund: Ich fand sie von Anfang an unklug, man wollte da versuchen die Inflationsausgleichsprämie von 2022-24 über 3000 € zu kopieren, aber diese war vorher mit den Arbeitgebern abgesprochen und wurde in den anstehenden Tarifverträgen berücksichtigt, war also durchdacht. Und ich bin erleichtert, wie ich schon schrieb, dass Merz (2)
6Sharifvor 1 Stunde
@5 Die Kommunikation war scheisse, da geb ich Dir Recht. Aber jeder der lesen kann, hat das inzwischen kapiert. Und der der es jetzt noch nicht kapiert hat - nun ja, der hat auch wirklich andere Probleme
5Wasweissdennichvor 1 Stunde
@3 der Nachteil ist die Erwartungshaltung der Angestellten die dann glauben sie sollten die Prämie erhalten
4LoneSurvivorvor 2 Stunden
@2 Die Unterstützung hat Merz auch nicht und er tritt auch nicht zurück. Ich denke, man sollte die beste Bundesregierung aller Zeiten an dieser Stelle nicht unterschätzen in ihrer Ruchlosigkeit.
3Sharifvor 2 Stunden
@2 warum bist Du erleichtert? Nicht das noch mehr kommen muss, aber was wäre der Nachteil an diesem Angebot für Firmen?
2Sonnenwendevor 2 Stunden
Ich bin erleichtert. Das weiter verfolgen zu wollen wäre sehr unklug gewesen. Die noch bessere Nachricht ist aber, dass Merz endlich (!) die Sozialpartner mit einbeziehen will. Das hätte schon längst geschehen müssen. @1 ich persönlich gebe Reiche keine große Chance mehr für ihre Pläne, denn sie hat außer den großen Konzernen, die ihre fossilen Energien noch loswerden wollen, kaum Unterstützung, weder bei der restlichen Industrie, noch bei den Familienunternehmen,noch bei der Mehrzahl der Bürger
1LoneSurvivorvor 2 Stunden
Gut so. Können die jetzt bitte auch Reiches Pläne beerdigen?