Düsseldorf (dpa) - Der Wolf bleibt im Visier der möglichen neuen großen Koalition: Die stellvertretende CDU-Vorsitzende Julia Klöckner hat die geplanten Maßnahmen zum Abschuss von Wölfen verteidigt. Die Sicherheit der Menschen habe oberste Priorität, sagte Klöckner der «Rheinischen Post». «Wir […] mehr

Kommentare

18raffaela06. Februar 2018
Ähh...Säbelzahntiger oder besser Säbelzahnkatzen sind längst ausgestorben. In der Tat haben die nie bei uns gelebt. :-) Jetzt wirds aber langsam lustig hier. Krokodile, Mammuts und am besten noch Dinosaurier mit den Vorfahren unseres Haushunds zu vergleichen ist ja absurd. Bei gerade mal 60 Rudeln (hab übertrieben mit 73) dürfte sich der Bestand von Schafen nicht wesentlich dezimieren. Der Mensch hat ihnen den Lebensraum genommen und sie getötet-nicht umgekehrt.
17Folkman06. Februar 2018
Klar, Spanien, Schweden, Italien, Polen oder der Balkan, also überall, wo in Europa Wölfe leben, sind natürlich keine Kulturlandschaften, sondern Zoos mitten in der Taiga *hust* Übrigens: Wildschweine sind weit gefährlicher für uns Menschen. Sie haben, im Gegensatz zum Wolf, keine Scheu vor uns und kommen sogar regelmäßig in unsere Gärten. Und deren Population ist wirklich enorm. Aber wir messen dennoch lieber mit zweierlei Maß, glauben an alte Märchen und wollen hier keine Renaturierung...
16Han.Scha06. Februar 2018
Ergänzung zu 14: Natürlich bin auch ich für den Naturschutz, aber in Deutschland leben wir in einer Kulturlandschaft, nicht im Zoo oder in der Taiga.
15Han.Scha06. Februar 2018
@14 : Ich habe selten so einen schlechten Kommentar gelesen. Jedes gerissene Nutztier ist eines zu viel! Dein Link sagt gar nichts zum Problem aus. Soll mal ein strenger Winter kommen oder aufgrund der zunehmenden Wolfspopulation Nahrungsstress in einigen Gebieten. Aber du kannst dann ja Familienmitglieder zur Verfügung stellen. Alle 2 Tage eines "kann also nicht so schlimm sein". Vom dauernden Angriff von Wölfen auf Menschen habe ich nie gesprochen, doch ein einziger Angriff wäre einer zu viel.
14anddie06. Februar 2018
Letztens gab es eine News, dass der Wolf seit 2000 gerade mal 3500 Nutztiere gerissen hat. Macht pro Jahr gerade mal 205 und bedeutet, dass ALLE Wölfe in Deutschland sich alle 2 Tage ein Nutztier teilen und den Rest ihrer Ernährung ganz normal mit Wildtieren bestreiten. Kann also nicht so schlimm sein. Und das Wölfe angeblich dauernd Menschen angreifen stimmt so auch nicht: <link>
13Han.Scha06. Februar 2018
@10,11 : Natürlich war das mit den Krokodilen eine Übertreibung, die ich wählte, um den Sachverhalt durch Überspitzung deutlich zu machen. Der Wolf gehört nicht in unsere Kulturlandschaft! Genau so wenig wie Bären, Säbelzahntiger, usw. Was heisst vorher? Wer ist hier konservativ? Ich akzeptiere die Veränderung, dass der hier angeblich so heimische Wolf seit vielen Jahren nicht hier lebte. Und die Berichte von Wolfsangriffen auf Menschen sind alles nur Phantasien aus der Literatur?
12Folkman06. Februar 2018
Tja, dumm nur, dass in ganz Europa, also auch dort, wo der Wolf immer schon ansässig war, bis heute nicht ein Angriff beklagt werden kann. Aber Rotkäppchen wirkt halt immer noch. Wer sich ein wenig auskennt, weiß, dass Waschbären Konkurrenten für Wölfe darstellen und dass sie sich die schnappen. Ist längst dokumentiert. @11 : So ist es, aber nun ja, Konservative wollen sich halt nicht ändern. Drum nennen die sich ja auch so...
11setto06. Februar 2018
@10 , weil du keine Lust hast,dich zu ändern bekommt Getier,was in dieser Region vorher lebte! keine neue Chance? Das mit dem Krokodilen ist genauso Quatsch: erstens gehörten sie nie hierher und zweitens ist im Schwimmbad wohl nicht artgerecht
10Han.Scha06. Februar 2018
Wir sind in unseren Fluren und Wäldern keinen Umgang mit Wölfen gewohnt. Ich habe keine Lust, mich hier zu ändern. Sonst kommt noch jemand auf die Idee, Krokodile in unseren Schwimmbädern heimisch zu machen (wir könnten ja im Stahlkäfig schwimmen). Ich bin auf das Geschrei nach dem ersten Angriff von Wölfen hier auf Menschen gespannt. Das mit den Waschbären ist doch Quatsch: Warum soll ein Wolf einen sich erheblich wehrenden Waschbären jagen, wenn die Lämmer viel einfacher totzubeissen sind.
9Folkman06. Februar 2018
Jaja, was in Italien problemlos klappt, wo der Wolf nie fort war, ist bei uns freilich Träumerei, da hier private und wirtschaftliche Interessen stets Vorrang vor intakter Natur haben (siehe auch Landwirtschaft). Was interessiert es da schon, dass der Wolf entscheidend dabei mithelfen könnte, den schädlichen Waschbären zurückzudrängen, dass er für eine gesunde Wildpopulation sorgen sowie den Wildbestand so weit regulieren würde, dass unsere Wälder wieder besser gedeihen würden (Thema Verbiss)...
8Han.Scha06. Februar 2018
@3 etc: Tja Raffaela, denn mal ran. Baut den Bauern und Schäfern die Zäune und unterhaltet sie betriebssicher. Ihr könnt auch schon einmal ein Konto anlegen für die Entschädigungen für trotzdem von Wölfen gerissenen Schafen, Ziegen und Rindern. Ein Wolf, der einmal erfolgreich ein Weidetier gerissen hat, tut das immer wieder und gibt diese Erfahrung an seinen Nachwuchs weiter. Warum soll ich über Steuergelder für Eure Träumereien zahlen?
7jub-jub06. Februar 2018
Julia Klöckner hat den Schuß nicht mehr gehört!
6setto06. Februar 2018
Also ich halte Politiker für die gefährlichere Spezies und fordere auch nicht ihren Abschuss ( obwohl ich manchmal kurz davor bin^^)
5Folkman06. Februar 2018
Frau Klöckner, ein Wolf, der 1 Mal an einem ausreichend hohen Weidezaun einen Stromschlag bekommen hat, geht nie wieder an einen ran und gibt diese Erfahrung an seinen Nachwuchs weiter. Nur so kann man Wölfen abgewöhnen, sich an Nutztiere zu vergreifen. Bis heute ist zudem europaweit kein Fall bekannt, in dem ein Wolf einem Menschen gefährlich wurde. Das Gesetz würde also lediglich der Willkür von Wolfshassern Tür & Tor öffnen, denn beweisen ließe sich eine tatsächliche Gefahr im nachhinein nie.
4raffaela06. Februar 2018
Bis jetzt hält sich die Population mit 73 Rudeln in ganz Deutschland in Grenzen und bedarf sicherlich nicht einem Abschuss! Die Politiker haben echt wichtigere Themen für unsere Gesellschaft zu regeln als Beutegreifer um die Ecke zu bringen!
3raffaela06. Februar 2018
Tja , ich kenne auch niemanden, der den Wolf vermisst. Aus dem einfachen Grund: Die letzten Generationen kennen ihn noch gar nicht! Was man nie hattte, kann man auch nicht vermissen. Als nächstes sind dann die Luchse dran...! Es ist schön, dass Tiere wieder in unseren Wäldern Einzug halten, die eigentlich hierhin gehören. Die Jäger und Landwirte haben natürlich etwas gegen diese Tiere. Jäger können weniger schießen u. Bauern müssen Zäune bauen. Na sowas aber auch.
2Tommys06. Februar 2018
Ich habe ihn vermisst :-)
1Han.Scha06. Februar 2018
Ich kenne niemanden, der bei uns seit über 100 Jahren den Wolf in freier Wildbahn vermisst hat.