Berlin (dpa) - Wegen der geplanten Milliarden-Investitionen in die Bundeswehr regt sich innerhalb der SPD Widerstand. Die Juso-Vorsitzende Jessica Rosenthal will die Pläne von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) nicht unterstützen, die Bundeswehr mit einem Sondervermögen in Höhe von 100 Milliarden Euro […] mehr

Kommentare

8AS101. März 2022
@5 Und nicht vergessen: die angesprochenen 100 Mrd Euro fließen in ein Sondervermögen. Also, wenn man so will, eine Einmalzahlung mit unbestimmtem zeitlichen Rahmen, die der öffentlichen Haushaltsführung entzogen wird. Wie lange das dann reichen soll und ob dieses Sondervermögen dann nochmals aus Bundesmitteln gespeist wird, steht ja noch gar nicht fest.
7AS101. März 2022
@5 Soso, in sozialen Bereichen fehlt uns das Geld also überall. Ich empfehle: <link> Dort wirst Du feststellen, dass im Jahr 2020 1,1 Billionen Euro in den sozialen Bereich - sprich Umverteilung - geflossen sind. Und das in einem Jahr. Das wäre dann die 11fache Summe - in einem Jahr.
6wazzor01. März 2022
@5 "Bin gespannt, wo die unerwarteten Ausgaben für die Bundeswehr wieder eingespart werden....." Du hast es schon selbst beantwortet "...in sozialen Bereichen fehlt uns das Geld überall." Demnächst noch mehr, wenn gespart wird dann grundsätzlich im sozialen Bereich.
5Radiomann01. März 2022
100 Milliarden, für mich eine unvorstellbare große Geldmenge. Damit könnte man sehr viele sinnvolle Projekte fördern, in sozialen Bereichen fehlt uns das Geld überall. Bin gespannt, wo die unerwarteten Ausgaben für die Bundeswehr wieder eingespart werden.....
4AS101. März 2022
"Sie glaube, dass Gelder für die Bundeswehr bisher ineffektiv eingesetzt wurden." Glauben heisst nicht wissen. Und wer nichts weiß, sollte sich zu einem Thema lieber nicht äußern. Ach nein, das gehört ja zu den demokratischen Spielregeln, hatte ich vergessen. Auch wer keine Ahnung hat, kann ja seine Meinung trotzdem vehement vertreten. Hilfreich ist es aus meiner Sicht nicht.
3Anathas01. März 2022
Nur Schade, dass die zutrefffenden Worte der Vorsitzenden kaum beachtet werden. Denn die Jugendorganisation der SPD ist bis zum Jahre 2021 auf ca, 70.000 Mitglieder geschrumpft. Mit politischen Debatten allein überzeugt man keine Jugendlichen, sondern durch die Umsetzung der Grundsatzprogrammatik zu einem Demokratischen Sozialismus
2tastenkoenig01. März 2022
Beides ist richtig. Einerseits muss man das Geld deutlich effizienter einsetzen, andererseits braucht es dennoch mehr Geld, um die Lücken zu schließen, die über die letzten Jahrzehnte aufgerissen sind.
1wazzor01. März 2022
Wenn man mal Ansieht was alles angeschafft wurde und dann überhaupt nicht oder bedingt einsatzfähig war/ist dann kann man ihr, bei Ihrer Aussage "...dass Gelder für die Bundeswehr bisher ineffektiv eingesetzt wurden." nur Recht geben. Diese 100 Milliarden sind wieder nur Übersprungshandlungen.