Berlin (dpa) - Trotz der bislang größten Militäroffensive in Nord- Afghanistan: Verteidigungsminister Franz Josef Jung will den Bundeswehr-Einsatz am Hindukusch weiter nicht als Krieg bezeichnen. Es sei ein Stabilisierungseinsatz, sagte Jung in Berlin. Er warnte davor, die Sprache der Taliban zu […] mehr

Kommentare

7k29329522. Juli 2009
Als was bezeichnet Jung die Bombardierungen der deutschen Städte 1944/45? "Platzschaffende Maßnahmen zu räumlichen Neuordnung"? Ob ER die Taliban als Krieger sieht, wird DENEN ziemlich Wurscht sein. Sie sind gut organisiert, sie sind gut bewaffnet, sie sind zum Töten entschlossen.
6tastenkoenig22. Juli 2009
Ich glaube gerne, dass man dort eigentlich nicht Krieg führen will, sondern Aufbauhilfe leisten möchte. Tatsache ist aber leider, die Taliban dort _führen_ einen Krieg, und wir sind beteiligt, egal wie man es nennt.
5Schlickteufel22. Juli 2009
Also diese Arschlöcher werde ich nicht mehr Wählen!Erst schicken Sie uns schlecht Ausgerüstet dort hin und lassen uns ins offene Messer laufen und dann wird alles verharmlost dargestellt.
4celllpipe22. Juli 2009
Wer von "gefallenen Soldaten" spricht redet sehrwohl von einem Kriegseinsatz - basta, Herr Jung - wegtreten!
3k94422. Juli 2009
Tjoar, so kann man drum herum reden. Jung mag es nennen wie man will, es bleibt Krieg, die Regierung nennt es nur anders.
2k15324222. Juli 2009
Ja ne, ist klar, die Offensive dient dem Wiederaufbau des Landes. Ist doch klar wie Klossbrühe. Die Bundeswehr ist ausschliesslich zur humantitären Hilfe da, und weil sich die Taliban nicht helfen lassen wollen, werden sie eben dazu gezwungen.... Wie lange wollen die in Berlin ihren Verfassungsbruch eigentlich noch bestreiten und uns verarschen?
1k4978222. Juli 2009
Krieg ist es wohl erst wenn der Großteil der Deutschen wieder mit einer Waffe in der Hand parat stehen. Und ohne zu Denken dem großen "Westen" gegen die "minderwertige Bevölkerung" anderenorts vorgeht. Wehret den Anfängen.