Teheran (dpa) - Der oberste iranische Führer Ajatollah Ali Chamenei hat die Proteste gegen das islamische Establishment als vom Ausland gesteuert bezeichnet. Die Feinde des Irans hätten in den letzten Tagen den Unruhestiftern Geld und Waffen sowie politische Unterstützung zur Verfügung gestellt, um ...

Kommentare

(8) k49782 · 02. Januar 2018
@7 Definitiv, und selbst das ist ja nur eine grobere oberflächliche Betrachtung, wenn man da noch ins Detail geht, wird es erst richtig unverständlich. Je t’aime - wer mit wem - bekommt dann eine ganz andere Bedeutung.
(7) tastenkoenig · 02. Januar 2018
@3 thx. Von außen ohne nähere Kenntnis ist das schwer zu durchschauen.
(6) k49782 · 02. Januar 2018
Es ist und bleibt weiterhin ein Kräftegerangel zwischen dem Iran und Saudi-Arabiens in der gesamten Region. Das heißt im Libanon, Syrien, Irak, Jemen, Sudan, Katar, Palästinensergebiete etc. etc.
(5) k49782 · 02. Januar 2018
"gewaltsam aussehen lassen wollen" bezeichnen würde. Der Doppelanschlag Anfang letzten Jahres, wurde organisiert vom IS (umtriebig im Westiran),mit Teilen von Verantwortlichen der Jundallah (umtriebig im Südostiran - Pakistanregion).Ich möchte somit einen weiteren Einfluss von aussen nicht vollständig ausschließen.Insbesondere nicht seitdem Trumpiboy seine Arbeit mit Saudi-Arabien intensiviert.Dessen Auswirkungen man zuletzt z.B. im Libanon sah,als Hariri zuerst abgetreten ist und nach SA "floh"
(4) k49782 · 02. Januar 2018
Deswegen ist auch eine "unblutige" Revolution so gut wie nicht möglich. Z.B. die Basij besteht vornehmlich aus hochreligiösen Zeitgenossen, die zu überwiegendem Teil kein Englisch sprechen oder "erweiterte" Bildung besitzen. Ich selbst durfte 3 Zeitgenossen näher kennenlernen... ABER ... gleichzeitig gibt es die Einmischung von aussen, somit die Aussagen von Ruhani und Chamenei sind nicht vollends aus der Luft gegriffen. So dass ich die gewaltsamen Protest in manchen Landesteilen nicht als
(3) k49782 · 02. Januar 2018
@2 Ruhani hat im Grunde keine Macht. Er ist bestenfalls eine Präsentationspuppe, denn am Ende entscheidet immer der klerikale Rat. Dieser hatte zum Beispiel bei der letzten Wahl auch Ahmadinedschad von der Liste der wählbaren Politiker entfernt (nur so nebenbei weil in unseren Medien ja immer nur von den "nicht-klerikalen Reformern" die Rede ist die nicht zugelassen werden). Auch die Revolutionsgarden, der Geheimdienst Basij, sind alle am Ende der klerikalen Rat unterstehend.
(2) tastenkoenig · 02. Januar 2018
@1 : Kannst Du einschätzen, inwieweit Ruhani hierbei überhaupt freie Hand hat? Mir ist nicht klar, inwieweit sich der Wächterrat, sei es offiziell oder im Hintergrund, ins "operative Geschäft" einmischt/einmischen kann. Und es scheint ja staatliche Kräfte zu geben, die die Proteste gewaltsam aussehen lassen wollen.
(1) k49782 · 02. Januar 2018
Wäre nicht das erste Mal, siehe "Operation Ajax". Auch die wohl möglichen Waffenfunde bei den "Demonstranten" würde dies unterstreichen. Die Lage ist angespannt, man wird sehen wie es weiter geht. Morgen könnte insbesondere noch die Frauen-Bewegung "White Wednesday Movement" mit dazukommen. Mal sehen wie die Regierung darauf reagiert.
 
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