Berlin - Die Zahl der Mieter, die von Armut bedroht sind, steigt. Das berichtet die "Neue Osnabrücker Zeitung" (Sonntagausgabe) unter Berufung auf Zahlen, die das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) beim Statistischen Bundesamt abgefragt hat. Demnach waren im vergangenen Jahr 22,4 Prozent der Mieter […] mehr

Kommentare

9tchipmunk24. August 2025
@8 Die steigenden Steuern und Abgaben, die zahlen Deine Mieter. Wenn die Heizkosten steigen, weil die CO2-Abgabe steigt. Oder weil die Hausreinigung teurer wird, weil die Putzfirma höhere Löhne zahlen muss, weil der Mindestlohn steigt, aber auch die Lohnnebenkosten wie Beiträge an Krankenkasse/Rentenkasse. Das zahlt der Mieter am Ende. Mieter gucken aber auf die Bruttogesamtmiete, nicht nur auf die Kaltmiete.
8Philonous24. August 2025
Also, ich sehe nicht, dass ich in den letzten Jahren mehr Steuern für meine Immobilien zahlen musst. Die Verwaltung, die mir auf den S-- die Nerven geht, sind die Verhandlungen mit Handwerkern, der Aufwand für die Nebenkostenabrechungen und Lieferanten. Das ist lästig - dass möchte ich nicht nach der Rente auch noch haben. Den Aufwand, dann noch Mieterhöhung durch zu drücken, den schenke ich mir lieber gleich... :)
7tchipmunk24. August 2025
@6 Im Prinzip nennst Du damit ja die Gründe, warum Mieten in Deutschland immer weiter steigen. Neben der hohen Nachfrage eben auch die immer weiter steigenden Kosten, immer mehr Steuern und Vorschriften durch EU und Co. Und bald werden die Nebenkosten die Kaltmiete übersteigen. Viel fehlt ja nicht mehr.
6Philonous24. August 2025
@1 Immobilien sind so ziemlich alles - aber ganz sicher keine stressfreie, sichere Art der Altersversorge. Wenn man sich aber im Ruhestand mit der Verwaltung und Instandhaltung von Immobilien beschäftigen möchte, sich mit Handwerkenden, Mietenden und Behörden herumärgern möchte, damit einem nicht langweilig wird, sind Immobilien sicher ein Garant nie enden wollender Freude...
5Pontius24. August 2025
die Kosten denn so gering, dass man (deutlich) unterhalb des Mietendeckels bleiben kann, um die Kosten zu decken?
4Pontius24. August 2025
@1 Ich muss fragen, das wird sprunghaft ansteigen, weil dann auf einmal der Wohnraum vorhanden ist, der jetzt leer steht? Und die netten Vermieter*innen werden sogar steuerlich benachteiligt: <link> - weil das Finanzamt eine Gewinnerzielungsabsicht unterstellt. @3 Die Frage ist, ob in den Wohnungsmangelgebieten die Rechnung auf geht: sind
3skloss24. August 2025
Ich würde auch gern vermieten - als Altersvorsorge, zum Schaffen von Wohnraum. Der Mietendeckel ist aber bisher nie ein Problem, erklärt es mir bitte. Wenn ich ein Haus bauen, vermiete, dann weiß ich doch, was es kostet, was ich rückstelle etc. Eine leichte Anpassung finde ich ok, aber eine immer steilere "ich kann's ja machen" Spirale hilft doch nicht wirklich. Oder seh ich das zu einseitig? Danke!
2World4Cats24. August 2025
@1 Ich sehe das ähnlich wie du, da kommt aber von einigen gleich viel Gegenwind ^^
1Joey24. August 2025
So lange die Mieten gedeckelt sind, wir kaum jemand, der privat mit einer Immobilie seinen Ruhestand finanzieren möchte, in Wohnungen investieren. Sollten diese Regeln aufgehoben werden, wette ich, daß viel mehr privat (und private Vermieter sind meist die netten :-D ) vermietet wird. Das Problem sind nicht die "bösen" Vermieter, sondern auch die steigende Zahl der Bewerber. Aber es funktioniert halt nicht, die Milch vom Überkochen abzuhalten, indem man einfach einen Deckel drauf macht.