Der kürzlich zu Ende gegangene Ukraine-Gipfel in Florida hat den Europäern schmerzhaft vor Augen geführt, dass es an der Zeit ist, sich von übermäßigen Hoffnungen auf eine baldige Beilegung des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine abzuwenden. In der Ära von Donald Trump als erneutem […] mehr

Kommentare

14Pontius31. Dezember 2025
Keine Sorge, das "Russland zerstöre sich selbst" ist nicht umstritten: Das ist Realität. Ganz ohne KI-Antwort...
13veg_fly30. Dezember 2025
@11 Historisch zeigen Minsker Abkommen und andere Konflikte, dass Kompromisse oft nur verzögern, aber nicht Frieden sichern. Dass Aufrüstung zum Zusammenbruch der Sowjetunion führte, mag sein, aktuell zeigt die massive westliche Unterstützung für die Ukraine eher, dass Russland militärisch und wirtschaftlich unter Druck steht. Der Krieg hat also komplexe Ursachen – innenpolitische Ängste und geopolitische Interessen zugleich.
12veg_fly30. Dezember 2025
@7 Das ist kein Kompromiss, sondern eine Maximalforderung. In realen Kriegen enden Konflikte selten mit vollständigem Rückzug ohne Gegenleistungen. Auch Russland leidet wirtschaftlich, aber Sanktionen treffen Europa ebenfalls. Die Annahme, Russland „zerstöre sich selbst“, ist umstritten. Ein Verhandlungsfrieden mit Zugeständnissen auf beiden Seiten wäre realistischer als ein totaler Sieg.
11Sonnenwende30. Dezember 2025
(3) mit Propaganda und Unterstützung aus Russland (noch) abgewendet werden, mit der Ukraine funktionierte das nicht mehr, der demokratische Prozess ist schon zu weit fortgeschritten.
10Sonnenwende30. Dezember 2025
(2) EU durchzuhalten. Und was Kompromisse angeht: es gab nach dem eigentlichen Beginn des Ukrainekrieges 2014 die Minsker Abkommen, die in keinerlei Hinsicht zu Erfolg und Frieden geführt haben. Tatsache ist, dass die westlichen Demokratien immer näher an Russland heran gerückt sind, womit die Kontakte in die russische Bevölkerung auch näher gerückt sind. Und damit ist Russland bzw. die Herrschaftselite dort im Inneren bedroht. Das ist der eigentliche Grund für diesen Krieg. Belarus konnte (3)
9Sonnenwende30. Dezember 2025
@6 Es gibt historisch sicherlich genau so Beispiele (genannt hast du ja keine für deine These), wo das nicht so war. Dass dauerhafte Aufrüstung das Eskalationsrisiko erhöht, dafür gibt es aus der jüngeren Vergangenheit den effektiven Gegenbeweis: nämlich die Folgen des NATO Doppelbeschlusses, die letztendlich zum Zusammenbruch der Sowjetunion geführt haben, weil diese pleite war. Und das wird auch jetzt so sein, denn Russland ist wirtschaftlich gar nicht in der Lage, ein Wettrüsten mit der (2)
8Polarlichter30. Dezember 2025
Was sind denn "reale Kompromisse"? Putin hat doch vor Jahren schon seine Ziele formuliert, die gar weit über die ukrainische Grenze hinausreichen, daher halt ich dies als Lösungsansatz schwierig mangels Glaubwürdigkeit.
7Pontius30. Dezember 2025
@6 Ja der Kompromiss ist: Russland zieht sich vom Staatsgebiet der Ukraine zurück und der Krieg ist sofort beendet - das ist in etwa so der russische Vorschlag, nur umgekehrt. Dazu zerstört sich Russland durch den Krieg selber, wenn man sich die wirtschaftliche Lage anschaut...
6veg_fly30. Dezember 2025
@5 Es geht nicht um „sollen“, sondern um Realität nach Kriegen: Gebietsverluste gab es historisch oft, um weiteres Sterben zu beenden. Dauerhafte Aufrüstung erhöht Eskalationsrisiken, statt Sicherheit. Ob Russland ganz Europa bedroht, ist politisch umstritten. Ein früher Kompromiss hätte evtl. Leid und Zerstörung begrenzt – militärische Logik verlängert den Krieg, nicht den Frieden.
5Sonnenwende30. Dezember 2025
@4 😂😂😂 Glaubst du eigentlich selbst was du schreibst? Warum sollte ein souveräner Staat Land aus dem eigenen Staatsgebiet an einen Aggressor abgeben? Warum sollten wir die Ukraine nicht unterstützen, Russland bedroht Europa zutiefst in seiner Sicherheitsarchitektur? Und wenn ich eines nicht will, dann ist das unter russischen Einfluss oder gar Verhältnissen leben, dafür würde ich sogar persönlich zur Waffe greifen um unser Land gegrn Russen zu verteidigen.
4veg_fly30. Dezember 2025
@3 Klar arbeitet Selenskyj an einem Waffenstillstand, aber nur, wenn er Land behält. Russland bietet reale Kompromisse an, die abgelehnt werden, weil man auf militärischen Sieg hofft. Ohne ständige westliche Waffenlieferungen hätte die Ukraine kaum Verhandlungsposition – so wird der Krieg künstlich verlängert.
3Pontius30. Dezember 2025
@2 Selenskyj arbeitet mit den Partnern einen Waffenstillstandsvertrag aus, bei dem die Ukraine einiges an Land verlieren würde und das wird von einem abgelehnt, welcher den militärischen Sieg statt Kompromisse möchte...
2veg_fly30. Dezember 2025
Der Krieg wird völkerrechtlich Russland zugeschrieben, doch seine Dauer ist politisch umstritten. Kritiker sehen auch Verantwortung bei der ukrainischen Führung und europäischen Staaten: Selenskyj setzt auf militärischen Sieg statt Kompromisse, Waffenlieferungen verlängern den Konflikt. Russland hat mehrfach Verhandlungen angeboten, die als unglaubwürdig abgelehnt wurden. Andere betonen, ohne Unterstützung hätte die Ukraine keine echte Verhandlungsposition.
1hbflusa30. Dezember 2025
Man kann nur eindringlich hoffen, dass sie wirklich aufgewacht sind bzw. aufwachen. Bisher hat Putin es permanent geschafft, Zwietracht zu sähen. Diese völlig unnötigen Gespräche & Diskussionen mit "Diplomatie" etwas zu erreichen, spielen Putin doch nur in die Hände. Jeder halbwegs normal denkende Mensch hat das doch schon seit langer Zeit verstanden, dass Putin nur mit äußerster Härte beizukommen ist. Trotzdem wird Putin immer weitermachen, bis er sein/e selbst gesteckte/n Ziel/e erreicht hat.