Berlin (dts) – Der Deutsche Hospiz- und Palliativverband (DHPV) warnt vor den Gefahren einer Liberalisierung der Sterbehilfe. Es gebe “Angehörige, die von ihren alten Verwandten erwarten, Schluss zu machen, um beispielsweise das Pflegeheim nicht mehr bezahlen zu müssen”, sagte der […] mehr

Kommentare

5lutwin5210. Dezember 2023
"Jedes kranke Haustier bekommt die Erlösung vom Leid anstandslos," Das habe ich kürzlich zum ersten Mal erlebt. Es war traurig aber auch schön, denn er hat gar nicht mitgekriegt wie er gestorben ist. Dieses Recht beanspruche ich auch für mich.
4Pinklady_6710. Dezember 2023
wer glaubt, dass es nur mit Schmerzbekämpfung getan ist, ist sehr naiv.Leben muss lebenswert sein, auch mit Behinderung/Krankheit muss man nicht nur die Möglichkeit der Teilhabe besitzen, es muss auch möglich sein, sich selbst zu verwirklichen, sei es ein Theaterbesuch, ein Gang in die Kneipe... Dass, womit Senioren Probleme haben, darf nicht belächelt oder vertröstet werden. Eine lieberale Haltung, wenn sie nicht wie im Artikel beschrieben in Sterbenötigung entartet, ist nichts schlechtes!
3Mehlwurmle10. Dezember 2023
Klar das die dagegen sind. Für die Hospizbranche steht ja ein sehr lukrativer Markt auf dem Spiel, wenn die Leute nicht mehr so lange wie möglich am Leben gehalten werden, sondern selbstbestimmt entscheiden könnten. Jedes kranke Haustier bekommt die Erlösung vom Leid anstandslos, aber der Mensch soll bis zum letztmöglichen Abrechnungscent durchhalten müssen.
2setto10. Dezember 2023
"Es gebe “Angehörige, die von ihren alten Verwandten erwarten, Schluss zu machen, um beispielsweise das Pflegeheim nicht mehr bezahlen zu müssen”, sagte der Verbandsvorsitzende Winfried Hardinghaus" Es gibt auch Pfleger und Schwestern, die Patienten umbringen. Es wird immer einen gewissen Anteil schwarze Schafe geben, aber die sollte man nicht als Maßstab nehmen
1lutwin5210. Dezember 2023
“Dabei können wir jedem alle Schmerzen nehmen.” Da glaube ich nicht dran.