Bad Kreuznach (dpa) - Rund ein halbes Jahr nach dem tödlichen Schuss auf einen Tankstellen-Mitarbeiter im rheinland-pfälzischen Idar-Oberstein im Streit um die Corona-Maskenpflicht hat am Montag der Mordprozess gegen einen 50-Jährigen begonnen. Laut Anklage soll er den 20 Jahre alten Mitarbeiter […] mehr

Kommentare

6k29329521. März 2022
<<Strittig könnte dagegen werden, ob die Mordmerkmale Heimtücke und niedrige Beweggründe erfüllt sind.>> Wie bitte? Heimtücke liegt klar vor, denn der Kassierer muss nicht damit rechnen, con einem Kunden erschossen zu werden. Noch niedrigere Beweggründe, als seinen Frust, für wenige Minuten eine Maske tragen zu müssen, sind doch schwer vorstellbar. Der Revolver sollte als gemeingefährliches Mittel durchgehen, dann sinds 3 von 4 möglichen Mordmerkmalen.
5k3362021. März 2022
@1 mit Sicherheitsverwahrung. Solche durchgeknallten Spinner gehören nicht auf die Strasse.
4setto21. März 2022
"er habe sich seit langem durch die zur Bekämpfung der Corona-Pandemie angeordneten Beschränkungen belastet gefühlt und beschlossen, «ein Zeichen zu setzen»" Hoffentlich haben die Richter auch den Mut und setzen ein "Zeichen" in Form eines akzeptablen Urteils. Belastet haben wir wir uns alle gefühlt, zum Teil noch, trotzdem laufen wir nicht alle los und knallen Leute, die uns nicht passen über den Haufen
3commerz21. März 2022
eine zeitnahes Gerichtsverfahren
2Stiltskin21. März 2022
Auch wenn diese Tat angesichts des Sterbens tausender Menschen mitten in Europa fast schon zur Nebensache wird- für Mord kann es nur eine einzige gerechte Strafe geben- Lebenslänglich! Aber es ist so, dass unsere Gesetze auch einem Mörder Rechte zugestehen, die dann mit Hilfe eines versierten Anwalts einer Verurteilung wegen Mordes entgehen können.
1Polarlichter21. März 2022
Lebenslang.