Berlin (dpa) - Der Holocaust-Überlebende Saul Friedländer hat vor weltweit aufkeimenden autoritären Tendenzen gewarnt. «Antisemitismus ist nur eine der Geißeln, von denen jetzt eine Nation nach der anderen schleichend befallen wird», sagte der 86-jährige israelische Historiker in Berlin vor dem […] mehr

Kommentare

13Breiti8931. Januar 2019
Es ist eine Qual für viele Menschen gewesen einfach nur Grausam
12O.Ton31. Januar 2019
@11 : bin ganz deiner Meinung, so im Grossen und Ganzen mindestens.
11cerbarus31. Januar 2019
@10 Sowjetbürger war mir zu lang, und ja war vielleicht ein schlechtes Beispiel, nicht alle wurden von der SS oder der Wehrmacht getötet. Meine Kernaussage bleibt, ein Schwuler war nach einem Genickschuss ebenso tot wie ein Jude nach einem Genickschuss und ein Sinti/roma hat im Gas nicht weniger gelitten als ein Jude. Drum sollte man allen gleich gedenken und nicht eine Gruppe hervorheben.
10O.Ton31. Januar 2019
@9 hast recht, Nazipolitik gegen Slawen war auch arrogant und unmenschlich. Bei den Opferzahlen sind aber auch viele andere Völker als nur Russen, vor allem Ukrainer und Weissrussen. Ausserdem die menschenverachtende Stil und Methoden von Rote Armee und NKVD (Volkskommissariat für Innere Angelegenheiten) sorgten für riesige eigene Verluste.
9cerbarus31. Januar 2019
Man soll der Opfer gedenken und dafür sorgen, dass so etwas nie wieder geschieht. Was mich stört ist die oft praktizierte Aufteilung der Opfer. Die Juden Europas waren ganz schlimm dran (<= unbestritten) und nebenbei (<= zumindest oft nur als solches erwähnt) waren auch die slawischen Völker Ziel der Gräuel. Man liest immer wieder von 6 Mio toten Juden, aber auch die Russen hatten 27 Mio Opfer (14 Mio Zivilisten). Man sollte allen gleich gedenken, da ist keiner mehr wert als andere.
7k49691631. Januar 2019
@6 Nicht nur das. Kleine Kinder wurden am Bein genommen, gegen den Baum geschlagen oder lebend ins Feuer geworfen.
6O.Ton31. Januar 2019
Mein Gott (auch wenn ich recht unreligiös bin), ist es herzergreifend, wie er als kleine Junge seine Eltern verloren hat. Und solche Fälle gab es damals abertausende. Unfassbar aber wahr.
5k49691631. Januar 2019
@4 Kenne ich auch nicht. Aber ich weiß, dass das, mit positiven Seiten gemeint ist. Ich kenne nur gemischte Dokus, wo die angeblich "positiven" Seiten und die vorwiegend schlechten Seiten gezeigt wurden. Aber auch die angeblich positiven Seiten, waren ein Trugschluss.
4tastenkoenig31. Januar 2019
@3 : Ja aber ich kenne keine Doku, die sich darauf beschränkt. Gerade jetzt um den Holocaust-Gedenktag herum gab es reihenweise Gegenbeispiele.
3k49691631. Januar 2019
@2 Naja, solch Sachen wie: jeder hatte Arbeit,kaum Kriminalität usw. Was alles für die Jugend getan wurde oder die schönen Orden, wenn man x mal gebärt hatte. Das brachte ja auch Steuervorteile. Alles das halt.
2tastenkoenig31. Januar 2019
Welche "guten Seiten" denn?
1Dackelmann31. Januar 2019
Hier wird eine menge getan damit sich sowas auf der Welt nicht wiederholt. Die AFD wird als rechte Partei eingestuft ,ist auch richtig so. Aber unsere Herren und Damen Politiker sollten auch mal die Propaganda für das Naziregime in denn privaten wie öffentlich rechtlichen Fernsehsender unterbinden. Habe in letzter zeit festgestellt das jeden Tag eine Reportage läuft und immer größtenteils die guten seiten gezeigt werden,es gibt kaum welche über ihre Verbrechen. Eine schande ist das.