Was heute Panik auslöst war früher normal. Da hat man sich drauf eingestellt, geschimpft und geschippt. In den 80ern bin ich mit dem Auto steckengeblieben im Schnee, die Haube verschwand, das Räumkommando kam gegen 10 endlich durch. Und ein Jahr sind wir mit hunderten Bussen Richtung Prag gefahren, aus ganz Europa. Schneewände im Erzgebirge, so hoch wie unser Doppeldecker links und rechts. Da wußte man aber auch noch, wie man fährt mit 50 PS: Langsam und vorsichtig, sonst Rutschpartie.
Ich habe in den 60er/ 70er Jahren in Salzgitter gelebt, und kann mich an Winter erinnern, in denen der Schnee von Anfang November bis Ende Februar lag, und einige male Bergepanzer der Bundeswehr aus Braunschweig anrücken mussten um zugewehte Straßen zu räumen und steckengebliebene LKW zu bergen. Damals war auch mehrere Monate Langlauf im Flachland möglich. Davon ist heute bis auf einzelne "Ausreißer" die sich auf wenige Tage beschränken, nichts mehr festzustellen.
1958 sind wir noch über die zugefrorene Elbe gelaufen, war näher als der Umweg über die Brücke. Sogar für Autos war eine Spur planiert worden, so dick war das Eis damals. Und jeden Tag ging es zum Schlittenfahren. Heute kann man von solche Wintern nur noch träumen.
Ich kann mich tatsächlich noch an den Winter 1978/79 erinnern. Ich wohnte damals in Vorpommern und war 12/13 Jahre alt. Wenn das tatsächlich auf einige Regionen in Deutschland zukommt, dann gute Nacht.
Als Kind freuten wir uns auf den Winter, 40-50 cm Schnee mal an einem Tag-Nichts besonderes, Winter halt. Von November bis März nix Fahrad sondern Schlitten.
Heut zu Tage ist ein bischen Schnee gleich ein Chaos oder Unwetter. Tagelange Warnungen, Panik und Hamsterkäufe inklusive.
Bloß keine Panik-Schnee und Eis gehen wie sie gekommen sind-Von selber ;-))
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: ach das war es...Ich wunderte mich auch schon über dieses gelblich fahle licht,zwar totaler nebel,aber eben gelblich
Ein wenig Kostproben von arktischen Verhältnissen. Isst kalorienreich, zieht warm an und jut is. Ja und vorsichtig mit den Kfzs.
Weder Schnee noch Eis im Südwesten. 9 Grad plus heute, und den ganzen Tag ein sehr gelbes, fahles Licht – Saharastaub.
<link> Ich drück euch die Daumen, dass es nicht zu viel Schnee und Eis wird, dass das angekündigte Chaos ausbleibt.
Endlich mal was anderes in der Presse. Nich nur immer das Chinavirus... Schnee im Winter!
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Ich war vor ca 2 Std in Mülheim. Eisregen und der heftige Wind dazu. Das tat im Gesicht schon ganz schön weh. Hoffentlich wird nur mehr angekündigt als kommt.
Mal abwarten wie oft hat die Wettervorhersage in den letzten Jahren gestimmt. Außerdem sind unsere Medien ja froh endlich mal andere schlechte Nachrichten als nur Corona. Also dann im Zweifelsfall angenehmes Iglo bauen.
Bei uns in Schalke ist erst mal Schluss mit Niederschlag. Richtig spürbar war der Nieselregen sowieso nicht bei +2 Grad. Straße feucht aber nicht nass.
Im Thüringer Becken schneit es ruhig vor sich hin. Seit 10 Uhr morgens. Da es parallel noch taut, ist es aktuell kein Drama. Wenn es jetzt aber kälter wird und der Schneefall so bleibt, dann wird das ernst. Mal sehen was kommt. Die Grenzen zwischen den unterschiedlichen Wetterzonen sind ja noch nicht so klar ziehbar.
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: Es ist doch klar, nicht jeder wird dem Winter etwas positives abgewinnen können/ wollen. Und wenn Autofahrer über Schneewetter alles andere als begeistert sind, ist das auch verständlich. Ich bin auch froh, dass ich als Rentner bei diesem Wetter nicht mehr zwingend hinter dem Steuer sitzen muss. Ich habe heute Vormittag auch viel lieber einen ausgedehnten Spaziergang/ Jogging durch den verschneiten "Herrenkrug Wald" in Magdeburg unternommen- und es war keineswegs schweißtreibend.
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: Dann sind die Klamotten zu dick. Wenn ich "in Bewegung" bin statt auf den Bus zu warten (und dabei in der Kälte mehr oder weniger dumm rumstehe) reichen mir schon dicke Sommerklammotten. Mal eben stehenbleiben und ein Schwätzchen halten kann dann allerdings "unangenehm schattig" werden.
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Als Kind fand ich "Wintersport" wie Schlittenfahren auch noch toll...aber das mit dem Schwitzen empfind ich ganz anders, es sei denn man ist leicht bekleidet. Bewegung während man in dicken Winterklamotten einpackt ist, finde ich schweißtreibender als im Sommer bei 30 Grad.
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: Man kann sich ohne Schweißausbrüche bewegen.
Für Autofahrer, für alle die Berufsbedingt unterwegs sind, ist diese Wetterlage sicher alles andere als wünschenswert. Und so wird es wieder Unfälle geben, die nicht so sehr auf das Wetter selbst, sondern auf unangepasste Fahrweise/ falsche Bereifung zurückzuführen sind. Und es gibt auch jene die sich darüber freuen, endlich wieder mal die LL Ski vor der Haustür anlegen zu können, und auch die Kids werden sicher nicht müde werden, Vater oder Mutter zu einer Tour mit dem Schlitten zu drängen.
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Was soll daran Spaß machen?
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: Ist aber das Recht des Arbeitgebers.Du hast als Arbeitnehmer dafür zu sorgen,das du pünktlich bist.Da diese Wetterlage angekündigt ist,heisst es sich vorzubereiten,früher Aufstehn etc...Oder eben nen Tag Urlaub machen.Ist natürlich nicht so toll,aber wenns halt nicht geht...
<Vor allem in der nördlichen Mitte Deutschlands sei von Samstagabend bis in die Nacht zum Montag mit 15 bis 40 Zentimeter Neuschnee und Schneeverwehungen bis über einen Meter zu rechnen, gab der DWD in einer amtlichen Gefahrenmitteilung bekannt. Straßen und Schienenwege könnten durch extreme Schneeverwehungen unpassierbar werden.> ... oder wie wir früher sagten: "Ein ganz normaler Winter." Die Wetterverhältnisse haben sich in den letzten Jahrzehnten ganz schön geändert.
Mal sehen was wirklich davon hier ankommt...
mich würde dann im Anschluss interessieren wieviele Arbeitnehmer wegen Unpünktlichkeit arbeitsrechtlich Abgemahnt wurden.
Wir sind gewarnt, wenn es nicht so doll wird, um so besser.
Die vorausgesagten Schneemassen werden sicherlich zu massiven Problemen und Behinderungen führen, sie haben aber auch, neben der tollen Optik, positive Effekte, denn da der Schnee komplett in die Wald-, Wiesen- und Ackerböden einsickern wird, ist er besonders für die Mitte und den Nordosten Deutschlands ein echter Segen, wo in tieferen Erdschichten noch immer Trockenheit vorherrscht...
Schnee + Eis macht auch enorm Spaß. Skifahren (Langlauf!), Schlittschuhlaufen, Schneeschuhfahren... usw.
Das ist richtig. 1978 war ich in einem Dorf im Hotel eingeschneit und konnte nicht nach Hause. Jedoch habe ich meine Liebe zu Pferden wieder entdeckt und einen Haufen sympathischer Menschen kennen gelernt. Und irgendwann ging ja auch das Licht wieder an. Schade ... Kaminflackern und Kerzenschein sind schon recht gemütlich. Will heißen ... Mir ging es recht gut. Ich weiß ... Andere hatten nicht so viel Glück. Mussten frieren oder hatten auch nicht genug Lebensmittel oder ähnliches.
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Bei einem 1978er-Ereignis wirst wohl auch mit dem Bus nicht die besten Chancen haben :-(
Mein Mann hat mir Donnerstagmorgen schon in Aussicht gestellt das ich am Montag mit dem Bus zur Arbeit muss, da Autofahren wenig Sinn macht. Der unkt seit 3 Tagen vom Winter 1978 rum. So lange Bus und Bahn fahren ist mir das auch recht Wurscht. Entweder ich komme pünktlich oder nicht oder, durch Glatteis, gar nicht. Ist halt nicht zu ändern.
Ich verkrieche mich in meine Höhle und warte bis es besser wird.
Das sind ja katastrophale Aussichten. Hoffen wir mal, dass es nicht ganz so schlimm wird.