Berlin - Der Präsident des Deutschen Hochschulverbands (DHV), Lambert T. Koch, rügt eine "Noteninflation" im deutschen Abitur. "Um die Aussagekraft des Abiturs nachhaltig zu sichern, muss der fortschreitenden `Noteninflation` durch eine konsequente Ausschöpfung des Bewertungsspektrums Einhalt […] mehr

Kommentare

4Philonous23. April um 09:13
@2 : Den Artikel und die Aussagen von Koch in der Presseerklärung des DHV habe ich ganz genau gelesen. Und ich bin noch immer davon überzeugt, dass er das Problem nicht erkennt. Das Abitur führt nicht mehr zur Studierfähigkeit - soweit stimmen wir überein. Das liegt aber in keinem Fall an der Bewertungspraxis, sondern an den unzureichenden Kerncurricula der Fächer in den Ländern.
3Polarlichter23. April um 01:39
@2 Und eben dies hast du gut beschrieben, ist das Kernproblem.
2mario932622. April um 18:55
@1 Du hat leider den Artikel nicht wirklich gelesen - es geht um geschönte Noten, was ich aus meinem Umfeld bestätigen kann. Ein weiteres Problem verdeutlicht die wirkliche Wertlosigkeit des Abiturs, dieser ziemlichen zusammenhanglosen Auswendiglernerei mit anschliessendem schnellem Vergessen. So kann nämlich in keinem Fach eine sinnvolle Grundlage für ein Studium gelegt werden, außerdem ist der Notenabfall von ca. 2.0 auf 3.0 oder tiefer dann ein Schock.
1Philonous22. April um 18:18
Was Herr Koch nicht bedenkt ist, dass das Abitur das Kerncurriculum der Länder abprüft, und die Noten sich darauf beziehen. Diese werden von den Kultusministerien der Länder festgelegt. Das ist der Ansatzpunkt - nicht die völlig korrekte Notenvergabe der Lehrer:innen. Das kann man Herrn Koch verzeihen, er ist ja nur Wirtschaftswissenschaftler, aber als DHV Präsident könnte man sich eigentlich auch mal zu etwas substanzielleren Aussagen hinreißen lassen. Setzten sechs.