Berlin - Die Heizungsindustrie hat im vergangenen Jahr 627.000 Geräte in Deutschland abgesetzt. Das ist der niedrigste Stand seit 2010. Nach dem bereits starken Einbruch der Verkaufszahlen im Jahr davor stand damit 2025 erneut ein zweistelliges Minus in den Büchern: Der Absatz über alle […] mehr

Kommentare

13Pontius31. Januar um 13:10
@12 Gas gäbe es auch in Flüssiggastanks, wenn man wöllte. Beim Vergleich sollten wir noch erwähnen, dass der aktuelle Winter etwas kälter sein wird, aber die Kosten wären dann wohl in etwa 20 Jahren beglichen, wenn man mal annimmt, dass die Kreditzinsen in etwa den zusätzlich steigenden Öl-Preisen wegen der CO2-Bepreisung aufrechnet.
12DBWH31. Januar um 11:35
@11 : (Erd-) Gas wäre keine Alternative gewesen, da in meinem Wohnort nicht verfügbar, daher ist Heizöl hier als Energieträger vorherrschend. Austausch des Kessels, Trinkwasserspeicher und neue Öltanks hätte ca. 15k gekostet, also 20k weniger. Betriebskosten Öl + Strom für Brenner (Kein Brennwert) waren bisher ca. 2900€ / Jahr, mit der WP sind jetzt 1900€ / Jahr zu erwarten (ca. 8200 kWh Wärmestrom). Außerdem ist die jährl. Wartung der WP etwas günstiger und Kosten für Schornstein entfallen.
11Pontius31. Januar um 11:25
notwendig, sonst sind die eigens gesteckten Ziele nicht zu erreichen. @9 Darf man fragen, was eine neue Gasheizung gekostet hätte? Und wie es sich jetzt mit den Betriebskosten im Vergleich zur alten Ölheizung verhält? Und noch etwas unangehm: Wer wird das Haus erben und damit die Investition "amortisieren"?
10Pontius31. Januar um 11:24
@7 Den sozialen Ausgleich gibt es zum Teil: "Haushalte mit einem zu versteuernden Jahreseinkommen von weniger als 40 000 Euro erhalten einen Bonus von zusätzlich 30 Prozent." <link> Allerdings hast du recht damit, dass viele auch den Bonus bekommen werden, den sie gar nicht bräuchten. Aber der Wandel ist
9DBWH31. Januar um 11:01
Musste letztes Jahr meine 44 Jahre alte Ölheizung ersetzen (sehr großes EFH, Altbau) und habe mich für WP entschieden, da ansonsten Hybrid Pflicht gewesen wäre. Abzgl. der Förderung hat mich das trotzdem noch 35k gekostet. Ein absoluter Irsinn, der sich für ältere Hausbesitzer niemals amortisieren wird.
8truck67631. Januar um 10:59
Das die Branche derzeit zu so kämpfen hat, liegt wohl eher an der regierungsseitig zu verantwortenden Unsicherheiteen. Die durch die im Beitrag angeführten Zahlen belegten Umbrüche bei den Heizsystemen an sich, lassen doch Hoffung aufkommen, dass es prinzipiell in die richtige Richtung geht. Weg von den fossilen Energieträgern, hin zu den erneuerbaren.
7setto31. Januar um 10:56
@4 ja, denn oft ist in dem Moment eine Reparatur zeitgünstiger und lässt sich damit schneller einschieben. Das mit dem Geld ist eine andere Sache, da gebe ich dir vollkommen recht, allerdings bekommt nicht jeder Haushalt einen vernünftigen Kredit zum Einbau und da sollte der Staat ansetzen, bis jetzt haben die gute Förderung fast nur die bekommen, die sich hätten auch ohne Förderung leisten können. Wie beim E-Auto, die sozial ausgerichtete Förderung kam viel zu spät
6Pontius31. Januar um 10:47
@4 Die Handwerker*innen für die Reparatur aber schon? Ja es gibt aktuell mehr ausgebildete im Thema Gas, jedoch wird die Umschulung und Neuausbildung weiter gehen, während andere "Gasexklusive" eher in Rente gehen. Und wenn die Heizung dann ganz kaputt ist, dann ist auch kein Geld für die neue da - vor allem da man zuvor die Jahre immer zu viel für den Betrieb gezahlt haben.
5Polarlichter31. Januar um 10:44
Wirklich kaum verwunderlich.
4setto31. Januar um 10:43
"Im Gebäudebestand dominiert jedoch weiterhin die Gasheizung." Und ich kenne genug, die sagen: ich lasse meine Gasheizung solange reparieren bis der Schornsteinfeger uns scheidet, denn für eine Wärmepumpe ist momentan einfach nicht das Geld da, trotz Förderung. Vom Handwerker für den Einbau ganz zu schweigen^^
3mesca31. Januar um 10:37
Kein Wunder, wenn so viel Verwirrung geschaffen wurde und keiner so recht weiss, wo die Reise hingeht
2Pontius31. Januar um 10:33
Könnte es vielleicht daran liegen, dass eine komische Partei gewonnen hat, welche das GEG abschaffen wollte? Oder das noch weniger neue Wohnungen in dem Jahr fertiggestellt wurden?
1BranVan31. Januar um 10:30
Hier wird ernsthaft überrascht getan, dass keine Ölheizungen mehr verkauft werden? Ja was für eine Neuigkeit. Der Rückgang von Gas ist auch verständlich. Die gesetzlichen Grundlagen, die gefordert werden, sind auch vorhanden. Die Industrie sollte vielleicht mal im Jetzt ankommen