Berlin (dpa) - Streit um die Zukunft der Rente: Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) hält stabile Renten auch in Zukunft ohne ausufernde Kosten für erreichbar. «Die entscheidende Schlacht zur Stabilisierung der Rente findet am Arbeitsmarkt statt», sagte Heil der Deutschen Presse-Agentur in […] mehr

Kommentare

13satta14. Januar 2022
Einzig und allein eine Reduzierung der Bezugsdauer hilft hier, ergo hätte die Regierung z.B. auf die AFD hören sollen und auf Coronamaßnahmen verzichten. So äußerte sich sinngemäß immer mein Chef über die Rentenproblematik. Klingt zwar drastisch, aber die Rentenversicherung ist am Ende auch nur ein staatliches Pyramidensystem. Wenn ein Großteil der Ausgaben schon steuerfinanziert wird, kann das auf Dauer gar nicht aufgehen, erst recht nicht mit politisch konstruierten doppelten Haltelinien.
12mesca13. Januar 2022
@11 "Das nennt sich Solidarprinzip" Danke, der Begriff ist mir vorhin nicht mehr eingefallen!
11AS113. Januar 2022
@8 Das nennt sich Solidarprinzip. Das Leistungsprinzip bei der Rentenversicherung hat die letzte Bundesregierung mit der Einführung der Grundrente ohnehin abgeschafft. Übrigens, ich hatte ja das Schweizer Modell erwähnt - von den Spitzenverdienern dort beschwert sich auch keiner, obwohl die zum Teil monatlich mehr einzahlen als sie jemals an monatlicher Rente bekommen können.
10k14079113. Januar 2022
@5 Das umlagefinanzierte System hat schon seine Berechtigung. Es schützt vor Schwankungen an den Aktienmärkten, vor Inflation und sonstigen Schocks. Es schützt aber nicht vor demographischen Schwankungen, von daher ist es richtig, hierfür einen Kapitalpuffer aufzubauen, und für geburtenstarke Jahrgänge vorzusorgen. Und ein höherer Mindestlohn sorgt für stabilere Beiträge. Es gibt auch Länder, in denen die Rente komplett steuerfinanziert ist.
9mesca13. Januar 2022
@8 Keine Gegenleistung ist so nicht richtig - nur eben nicht in unbegrenzter Höhe. Genauso wie nach unten gedeckelt wird, dass Bezieher kleiner Einkommen eben nicht der Altersarmut anheim fallen. Soziale Gerechtigkeit?
8Shoppingqueen13. Januar 2022
@7 Also sollen die Leute nach dem Spitzensteuersatz noch Rentenbeiträge zahlen für die sie keine Gegenleistung bekommen? Leistung muss sich lohnen....
7AS113. Januar 2022
@6 Richtig. Daher die von @4 vorgeschlagene Deckelung - der Renten, nicht der Beiträge. Das wäre dann das Schweizer Modell, das zumindest zwischenzeitlich etwas Luft verschaffen würde.
6Shoppingqueen13. Januar 2022
Wenn Leute mehr verdienen, also höhere Beiträge zahlen bekommen sie später auch höhere Renten. Damit ist das Problem nur verschoben. Das gleiche trifft auf Beamten, Selbstständige usw. zu - zahlen diese Beiträge wollen sie auch Leistungen bekommen
5AS113. Januar 2022
@4 Auch das wird aufgrund der demografischen Entwicklung nur eine zwischenzeitliche Stabilisierung bringen. Die umlagefinanzierte Rente muss weg. @3 Noch mehr Mittel in die gesetzliche Rentenversicherung umleiten? Reicht der Bundeszuschuss nicht jetzt schon bzw. ist schon viel zu hoch? Ich jedenfalls zahle nicht dafür Steuern, damit ein vermeintlich umlagefinanziertes System mit Steuermitteln gestützt wird. Und das hat eben nicht nur mit versicherungsfremden Aufgaben zu tun.
4mesca13. Januar 2022
@3 Ich bin sehr wohl für Reformen. Und zwar in der Form, dass ALLE Einkommen rentenversicherungspflichtig werden. Also Selbständige, Ärzte, Politiker, Beamte, schlechthin jedes Einkommen. Gedeckelt nach unten und nach oben. Sonst wird es auch wieder nicht mehr bezahlbar. Das wäre dann annähernd gerecht, meiner bescheidenen Meinung nach. Und wg. Bashing: @1 weiss schon, was ich meine. Sie zeigt einfach immer nur mit dem Finger auf die, denen es vermeintlich besser geht.
3wazzor13. Januar 2022
@2 Die Frage die @1 stellt ist gar nicht mal so unberechtigt und warum ist das gleich bashing wenn man einen Fehler im System aufzeigt? "Kürze die Beamtenpensionen und trotzdem wird kein Rentner auch nur einen Cent mehr in der Tasche haben." Doch, indem man die Gelder in die Gesetzliche Rentenversicherung umleitet. Das ist kein bashing wenn man das System der Beamten infrage stellt. Hartz IV war eine Reform die alle nicht Beamten betroffen hat. Warum nicht eine Reform für Beamte?
2mesca13. Januar 2022
@1 Und du kommst fast nur unter deinem Stein hervor, wenn du Beamtenbashing betreiben kannst. Ich frag mich allen Ernstes, warum du diesen Berufsweg nicht gewählt hast, wenn alles so toll ist.... Ich hab es dir schon zig-mal geschrieben: Kürze die Beamtenpensionen und trotzdem wird kein Rentner auch nur einen Cent mehr in der Tasche haben. Aber: Gerecht ist, wenn es allen gleich schlecht geht, oder?
1treichel13. Januar 2022
Immer nur Renten, Renten.....Kein Wort über die ausufernden Belastungen, die die viel höheren Beamtenpensionen uns Steuerzahlenden wie selbstverständlich zugemutet werden. Aber darüber zu reden, würde ja schließlich ein Tabu brechen oder eine rote LInie überschreiten, wie der Beamtenbund zu sagen pflegt. <link>