Berlin (dts) - Der Handelsverband HDE will die geplante nächtliche Ausgangssperre frühestens ab 22 Uhr. "Gerade in Zeiten der Pandemie geht es darum, das Kundenaufkommen zu entzerren und so Kontakte zu minimieren sowie Schlangen zu vermeiden", sagte HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth dem […] mehr

Kommentare

8gomes14. April 2021
@5 Ja, Abwägen ist Aufgabe der Politik. Aber da wir alle gemeinsam in einer Pandemie stecken, kann und sollte nicht jeder Forderungen die den eigenen Interessen entsprechen an die Politiker stellen, sondern sich mal zurücknehmen und z. B. die Wissenschaftler machen lassen. Denn dann kommen nur die wichtigen und nützlichen Forderungen durch und die Politiker können einfacher und besser entscheiden. Rücksichtnahme erwarte ich nicht nur von jedem einzelnen, sondern auch von der Wirtschaft.
7Pontius14. April 2021
"Für das Personal der Lebensmittelhändler müssten dann entsprechende Ausnahmen für den Weg nach Hause gelten." Dann sollte der Herr Genth nochmal in die Regelungen schauen, für wen es Ausnahmen bei der Ausgangssperre gibt. @5 Meinung zu "Denn wer kann am meisten Lobbyismus betreiben? Der, der Geld hat." aus #3 - dazu bitte ohne Narrativ.
6setto14. April 2021
"Denn viele Supermärkte und Discounter hätten bis 22 Uhr oder länger geöffnet, um berufstätigen Kunden den Einkauf am Abend zu ermöglichen." Ich kann auch mal einen Tag die Woche eher aufstehen und einkaufen. Das Argument mit dem entzerren zählt auch nicht, man kann auch ne Stunde eher aufmachen
5AS114. April 2021
@4 Im "Lobbyismus betreiben" sind schon alle ziemlich gut. Siehe FFF, DUH, Greenpeace usw. Miteinander denken können wir übrigens trotzdem. Politische Entscheidungen treffen können wir aber den Entscheidungsträgern nicht abnehmen - und die sind ja letztendlich auch die, die dann eben abwägen müssen, welchen Interessen sie folgen wollen. Ob das Geschenke verteilen bei der Masse da wirklich eine Rolle spielt, wage ich zu bezweifeln.
4gomes14. April 2021
@4 Und das denke ich mir nicht aus. Ich sehe es, dass seit über einem Jahr nichts getan wird, was der "großen" Wirtschaft schadet. Mal ein paar Wochen auch die Betriebe zu und andere mit kleiner Lobby, wie Gastro oder Kultur, könnten vielleicht mal wieder öffnen. Wird aber nicht passieren, weil die Wirtschaft ihre Vertreter in der kompletten Politik verteilt hat und Geschenke verteilt.
3gomes14. April 2021
@2 Nee, irgendwann ist auch mal gut mit Interessensvertretung. Am Lobbyismus gehen wir alle noch zugrunde. Denn wer kann am meisten Lobbyismus betreiben? Der, der Geld hat. Und der ist noch egoistischer als der Großteil der Bevölkerung. Die Pandemie betrifft uns alle gleich, da sollte man mal miteinander und nicht jeder für sich denken. Und da mich das tierisch aufregt, werde ich gerne ausfallend. Wegen deren Gehabe muss ich nämlich am Ende länger mit Einschränkungen leben
2AS114. April 2021
@1 "Egoistisches Bla-Bla" ist legitimes Vertreten der eigenen Interessen. Übrigens auch kein Grund, ausfällig zu werden. Was letztendlich an Maßnahmen herauskommt und ob dieses Partikularinteresse dann wahrgenommen wird, werden wir ja noch sehen.
1gomes14. April 2021
ich kann dieses egoistische Bla-Bla nicht mehr hören. Die Leute, die von 21-22 Uhr einkaufen tun dies nun früher. Der verkackte Einzelhändler verdient nicht einen Cent weniger! Drecks-Egoisten. Der Arbeitsweg ist eh ausgenommen, scheint nicht mal mitzudenken der Herr