Berlin (dpa) - Der Zentralrat der Juden beklagt angesichts der jüngsten judenfeindlichen Parolen bei Kundgebungen gegen Israel eine fehlende Unterstützung der Zivilgesellschaft. «Warum gibt es keine Welle der Solidarität mit uns Juden angesichts der Welle von Antisemitismus?», sagte der Vorsitzende […] mehr

Kommentare

3tastenkoenig31. Juli 2014
Leider gibt es beides - einerseits legitime Israel-Kritik, die hier und da übers Ziel hinaus schießt, andererseits Antisemitismus, der jetzt diesen Anlass nutzt, sich offen zu zeigen. Und die Mischung beider.
2quark00731. Juli 2014
Es ist nicht nachzuvollziehen, dass sich der Hass gegen Juden allgemein richtet. Ich sehe eher den Zusammenhang mit Israels Politik, die es nie zugelassen hat Frieden in der Region zu schaffen (wobei es sicher nicht die einzigen Schuldigen sind) sodern mit Siedlungen in Feindesgebiet eher provoziert. Ich glaube nicht, dass es an Solidarität mit Juden mangelt, sondern eher mit Israels Politik und diese Antipatie ist durchaus gerechtfertigt!
1Perlini31. Juli 2014
Ehern wird Lothar Matthäus Kanzler als das es in diesem Land eine breite Solidarität für Juden gibt. Wohlgemerkt geben die Glaubensbrüder und -schwestern in Israel auch nicht gerade viel Anlass dazu.