Wiesbaden (dpa) - Die durchschnittliche Zahl der Kinder, die eine Frau in Deutschland zur Welt bringt, ist erneut gesunken. Der als Geburtenrate bezeichnete Wert betrug vergangenes Jahr 1,35, wie das Statistische Bundesamt mitteilt. Damit lag er zwei Prozent niedriger als im Vorjahr. Der Rückgang ...

Kommentare

(10) satta · 17. Juli 2025
@8 Ich kann nur vermuten, dass Vermietungen solch großer Wohnungen als WG möglicherweise mehr einbringen oder weniger Lärm/Abnutzung bedeuten und deswegen kinderreiche Familien mit Alleinverdiener-Vater abgewiesen werden.
(9) Pontius · 17. Juli 2025
vermietet und dass im Schnitt eine höhere Kinderzahl weniger freies Einkommen bedeutet - nur braucht eine Familie mit bspw. einem Kind dann diese großen Wohnungen?
(8) Pontius · 17. Juli 2025
@5 Ich verstehe es schon einigermaßen, nur sozialer Wohnungsbau bedeutet Wohnberechtigungsschein und damit generell ein geringes Einkommen. Normale Familien bekommen diese Wohnungen gar nicht. Dass es insgesamt zu wenige Wohnung sind brauchen wir nicht erwähnen und dass sich dies auf die Wohnungspreise im Ganzen auswirkt. @6 Wer braucht denn Wohnungen mit 5, 6 oder mehr Zimmer wenn nicht Familien mit vielen Kindern? Ich verstehe auch, dass man Wohnungen lieber an finanzstärkere Familien
(7) setto · 17. Juli 2025
@6 trotzdem ist das nicht unbedingt für jedes junge Paar das Ziel davon abhängig zu sein und im Ernstfall muss man auch noch damit rechnen das mal ein Verdiener ausfallen könnte. Wie schon geschrieben, das sind oft Argumente, die ich dagegen höre und auch wirklich verständlich finde
(6) satta · 17. Juli 2025
@5 Wenn es nicht reicht, dann gibt es noch Kinderzuschlag oder Wohngeld. Aber eins ist leider Fakt, wenn sich Leute eine Mietwohnung anschauen, dann sind es oft die Vermieter die Familien mit mehreren Kindern ablehnen. Bekannte aus dem Kindergarten mussten jahrelang in einer 3-Raum-Wohnung leben, weil die Vermieter bei mehr als 3 Kindern immer abgewunken haben.
(5) setto · 17. Juli 2025
@3 schau dir doch jetzt schon mal die Situation für vorhandene Familien an, wie sie eine größere bezahlbare!!! Wohnung suchen. Ganz ehrlich, nicht jede Familie verdient soviel, das es "nur" 40% vom Einkommen sind, die für die Miete abgehen.Da hört man in unserem Bekanntenkreis oft: Kind, nein danke. Da bleibt ja nicht viel um sich und dem Kind etwas bieten zu können. Ganz ehrlich, ich denke ich würde genauso denken in der heutigen Zeit
(4) Pontius · 17. Juli 2025
@3 In wie weit hängt die Geburtenrate vom sozialen(!) Wohnungsbau ab? Ich verstehe die Wohnungskosten bzw. die allgemeinen Lebenskosten als Hinderungsgrund, nur die "soziale" Komponente ist mir etwas suspekt.
(3) setto · 17. Juli 2025
Fakt ist eins, wenn der Staat nicht bald etwas für den sozialen Wohnungsbau tut wird die Geburtenrate noch mehr sinken
(2) Polarlichter · 17. Juli 2025
Das ist eigentlich auch nicht so dramatisch, da wir im Gegenzug jedes Jahr viele Neubürger im guten Alter (noch) erhalten. Sofern man diese gut integriert, ist das Sozialsystem weiterhin tragbar.
(1) satta · 17. Juli 2025
Puh, da liegt meine Frau etwas über dem Durchschnitt und wird auch bald wieder Mutter. Aber andererseits kenne ich auch viele Frauen, die keine Kinder haben wollen oder bekommen haben.
 
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