Berlin (dpa) - Mit ihrem vierten Arbeitskampf im laufenden Bahn-Tarifstreit legt die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) erneut weite Teile des Bahnverkehrs in Deutschland lahm. Bis Montagabend soll der Ausstand dauern. Fast sechs Tage lang müssen sich Fahrgäste und auch die Wirtschaft auf […] mehr

Kommentare

11schleuse1024. Januar 2024
Die Arbeitgeber haben die Macht Warum sollen immer die Arbeitnehmer zurück stecken.
10Shoppingqueen24. Januar 2024
Wenn die Bahn sagt, sie haben keine Leute, wenn sie die Arbeitszeit innerhalb der nächsten 5 Jahre reduziert dann findet sie erst Recht keine Leute wenn die Bedingungen mies sind. Das ist der gleiche Zirkus wie bei den Lehrern/Erziehern. Alle sind dafür, dass diese vernünfig bezahlt werden und genügend Personal vorrätig ist - und wenn die Leute genau dafür streiken haben alle kein Verständnis weil sie nicht wissen wo mit den Kindern hin.Fast alle arbeiten 5 Tage die Woche - nur die Bahn nich
9Shoppingqueen24. Januar 2024
@4 EVG-Tarifvertrag: Der Arbeitgeber darf den Arbeitnehmer in der Woche bis zu 55 Stunden einteilen - und der macht es. Und wenn man dann die Jahresarbeitszeit von meistens 2036 Stunden im Oktober/November erreicht hat sagt die EVG nichts, wenn man immer weiter zum Dienst eingeteilt wird. Das ganze wird auf sechs Tage in der Woche verteilt und alle 144 Stunden stehen einem 36 Stunden Ruhe zu (in der man auch noch angerufen wird). Freie Wochenenden: Eins im Monat - toller Job bei der Bahn.
8Pontius24. Januar 2024
im nächsten Jahr (oder gar in diesem?) in Rente.
7Pontius24. Januar 2024
@3 Die Lokführer hocken ja auch nur im Zug und haben Verantwortung für die Passagiere - da ist Mindestlohn dann schon das höchste der Gefühle. Sie hätten sicherlich in den letzten Jahren auch gern die 5%/4%+ der Rentner während der Inflationsspitze gehabt, der jetzt nachgeholt werden muss. Hier Berufe oder Menschen gegeneinander auszuspielen, hilft niemanden. Übrigens bekommen die Rentner wegen der Erhöhung der Löhne u.a. der Lokführer auch mehr im nächsten Jahr. Weselsky und Bahn-Chef? Der geht
6Tautou24. Januar 2024
@2 Ehrenmann Weselsky tritt in erster Linie für einen Berufsstand und nicht für die Kund:innen ein (die wiederum aber auch etwas davon haben, dass der Beruf attraktiv/er bleibt/wird - nämlich sicher fahrende Züge). Machthungrigkeit kann ich als Motiv auch nicht erkennen.
5cherry24. Januar 2024
... nicht. Und so zahlt es letztlich wieder der Bürger. Und Weselsky will nicht verhandeln. Er will Macht beweisen. Und er will offensichtlich im nächsten Jahr Bahnchef werden. da bin ich dann aber mal gespannt.
4cherry24. Januar 2024
@2 , meine volle Zustimmung. Und @3 , Die Lockführer verdienen jetzt schon nicht so schlecht. Und 500€ im Monat sind einfach maßlos, vor allem wenn man sieht, wie die Rentner mit 23-40€, wenn überhaupt, abgespeist werden. Und die haben ein Leben lang hart für dieses Land gearbeitet. Und auch die Arbeitsstunden sind bei der Bahn jetzt schon teilweise deutlich geringer als bei anderen Berufen ( medizinisches und Pflegepersonal ... ). Und ja, die Bahnbbosse könnten etwas abgeben. Machen sie aber ...
3Pontius24. Januar 2024
@2 zu einem Gockelkampf gehören immer zwei: kritisiert du auch die DB für Ihr spätes Angebot, welches zudem noch (deutlich) unter dem EVG-Abschluss und anderen Tarifeinigungen liegt?
2Moritzo24. Januar 2024
...Gewerkschaftschef Claus Weselsky sieht in der Offerte keine Grundlage für weitere Verhandlungen... Es wird Zeit für diesen machthungrigen Gockel endlich zu gehen. Seine Unfähigkeit zu verhandeln, sein ewiges "Nein" und sein arrogantes Verhalten sind einfach nur zum kotzen. Es geht offensichtlich „nur“ um ihn und seine engstirnigen Sichtweisen. Ihm sind die Kunden egal und auch die Kosten, die die Allgemeinheit zu schultern haben.
1CYBERMAN200324. Januar 2024
Nun der wahr ja klar. Jeder will mehr haben und am Ende zahlt der Normal Sterbliche der Nicht zur Arbeit kommt.