Stuttgart (dpa) - Es sind nur Zahlen, aber sie stellen den bisher eher langweiligen Wahlkampf in Baden-Württemberg komplett auf den Kopf: Die Grünen von Cem Özdemir, viele Monate in Umfragen weit abgeschlagen hinter der eigentlich siegessicheren CDU, liegen plötzlich fast gleichauf mit den […] mehr

Kommentare

14Pontius28. Februar um 09:43
ihr Kreuz setzen. Das wird auch deutlich, wenn man die Kretschmannschen Äußerungen zur Bundespartei hört - die sind deutlich näher an den Positionen der Union denn der Grünen.
13Pontius28. Februar um 09:41
@12 Kretschmann steht nicht in der Mitte der grünen Wahlerschaft, sondern deutlich am Rande. "36 Prozent sagen, ohne Kretschmann kämen sie gar nicht auf die Idee, für die Grünen zu stimmen." <link> zur letzten Wahl bedeuten eher, dass ihn Menschen wählen, welche sonst abseits des grünen Spektrums
12setto28. Februar um 09:25
@9 gesund für das Land, denn seine Politik wird von Wähler der Grünen genauso anerkannt wie von denen der CDU.
11Pontius28. Februar um 06:23
@9 "Gesund" für wen? Die Chancen auf die Führung im Land oder dessen Zukunft?
10jub-jub27. Februar um 19:01
@8 : So ist es. Laschet hatte auch an der falschen Stelle gelacht während gefilmt wurde. Die CDU sucht aber sicherlich schon, ob irgendwas über Özdemir ausgegraben werden kann. Als Bundeslandwirtschaftsminister war er allerdings so farblos, dass da wohl kaum was zu finden sein wird.
9setto27. Februar um 17:31
@3 ich sehe es eher so: Kretschmann hat eine gesunde Mitte gefunden,
8iknaamar27. Februar um 17:23
Ich finde spannend, wie stark hier wirklich die Person zählt. Özdemir zieht offenbar auch Leute, die sonst nicht grün wählen würden. Das zeigt, wie sehr Landespolitik auf Vertrauen und Sympathie basiert. Und solche Videos? Selbst wenn’s „nur“ ein alter Clip ist – im engen Rennen kann genau sowas den Ausschlag geben.
7Folkman27. Februar um 08:09
@6 : Ja, Palmer ist nochmal "speziell", und definitiv spielte dabei der Gedanke eine Rolle, der AfD Wähler abzugraben, auch wenn das idR eher nicht funktioniert. @4 : Ich bin im Moment noch weniger froh, hier in Sachsen Anhalt zu leben, wo demnächst vielleicht ein mäßig belichteter, blauer Posterboy MP wird...
6Tautou27. Februar um 07:47
@3 Ich glaube nicht, dass man bei Boris Palmer, zu dem sich die Grünen-Spitze einmal sehr explizit verhalten hatte, von "konservativen Wertvorstellungen" sprechen kann. Vielleicht ist Rassismus aber schon so alltäglich und gar ein solcher Wert?! Ich hatte eher den Eindruck, man will hier nochmal versuchen, bei der AfD zu fischen, obwohl es bei der letzten Bundestagswahl schon schief gegangen war.
5Pontius27. Februar um 07:47
Zum Glück wählt man keine Ministerpräsident*innen, sondern Programme von Parteien - und wenn man sich einen Kandidaten backen könnte, dann könnte da schon niemand reales heranreichen.
4jub-jub27. Februar um 07:44
Beides keine Traumkandidaten. Ich bin froh nicht in Baden-Württemberg zu wohnen und dort mitwählen zu müssen.
3Folkman27. Februar um 07:24
Ja, Özdemir hat sich viel bei Kretschmann abgeschaut, der auch schon immer wusste, dass man im tiefschwarzen Südwesten nur mit konservativen Wertvorstellungen einen Blumentopf gewinnen kann. Natur- und Klimaschutz darf's dabei natürlich schon haben, ist ja irgendwie auch konservativ, aber ohne die Sache zu übertreiben....
2Pontius27. Februar um 05:43
@1 Er kommt halt Kretschmann immer näher - und da gibt es plötzlich den Ministerpräsidentenbonus in den Umfragen
1Tautou27. Februar um 05:36
Özdemir ist ein Opportunist, der so verzweifelt war, dass er Werte seiner Partei verkauft hat. Das kommt bei den Menschen bekanntlich an.