München - 19 Prozent der Grundschüler werden jeden Tag mit dem Auto zur Schule gebracht, weitere neun Prozent mindestens jeden zweiten Tag. Das zeigt eine Umfrage im Auftrag der ADAC-Stiftung, über die der "Spiegel" berichtet. Gleichzeitig lehnen es 58 Prozent der Eltern grundsätzlich ab, Kinder mit […] mehr

Kommentare

8smailies07. September 2025
Tja, mehrfach liest man hier und anderswo, dass das Überwueren von Hauptstraßen ein Problem darstellen würde. Meist gibt es da aber Ampeln, dann muss der Schulweg mit dem Kind entsprechend geübt werden... Und es gibt mehr Verkehr, ja, aber auch mehr Regelungen und mehr sichere Übergänge. Also traut Euren Kindern auch was zu! Ein Restriskio bleibt immer.
7setto06. September 2025
Unsere Kinder wurden früher Herbst/Winter auch zur Schule gefahren. Der Hauptgrund war allerdings: Schulbeginn 8 Uhr, Abfahrt 6.34 Uhr und dann wurde über die Dörfer gezuckelt. Also haben wir Fahrgemeinschaften gebildet und Kinder , wo die Eltern nicht konnten mitgenommen. Sobald das Wetter aber war wollten sie es gar nicht mehr. Dann gings aufs Rad: Kleine in die Mitte und los. Solche Kolonnen könnte man heute gar nicht mehr losschicken, wurde von Dorf zu Dorf größer, aber der Zusammenhalt auch
6Stoer06. September 2025
Zu meiner Schulzeit...also ab 1981...Grundschule im Dorf..Fussweg maximal 15 min...Nach der Grundschule in die zugehörige Mittelstadt mit der Realschule...Bus gefahren..Fahrzeit 10 Minuten...bei gutem Wetter allesamt mitm Radl zur Schule..dauerte 15-20 Minuten. Heute: Keine Grundschule im Dorf...sehr unzuverlässige Buslinie,Fahrradfahren schon fast lebensgefährlich wegen Rückbau Fahrradweg und zweier gefährlicher Kreuzungen...Finde den Fehler...
5Kastanie06. September 2025
@2 Je nach Wetterlage (bei uns gibt bzw. gab es richtig (!!!) Schnee) bis zu 25 Minuten. Ich bin auch zu meiner Freundin am Ende der Stadt 45 Minuten gelaufen.
4suse9906. September 2025
... wollen. Die Kinder müssen /können doch gar nicht lernen, Rücksicht zu nehmen, mal zu warten. Und selbst wenn sie die Wege ab Klasse 3 oder 4 dann alleine bewältigen, will Mama /Papa bitte sofort angerufen werden. Ist das noch Besorgnis oder schon Helikopter-Kontrolle? Ja, vor 50 Jahren war das anders. Nur sind die Gesellschaft und der Verkehr heute auch anders, und nicht gerade netter.
3suse9906. September 2025
Natürlich kommt es auch auf die Weglänge und die spezielle Verkehrssituation an. Und in der Kleinstadt, wo ich allein über eine Hauptverkehrsstraße gegangen bin, würde ich ein Kind heute nicht mehr unbegleitet laufen lassen im ersten Jahr. Aber muss es mit dem Auto sein? Wenn ich mir ansehe, wie sich die Autos morgens und mittags an den Schulen drängeln, obwohl es oft auch Kleinbusse extra für die Kleinen gibt, fehlen mir die Worte. Kein Wunder, dass wir lauter Egomonster haben, die alles haben
2Pontius06. September 2025
@1 Wie lang war der Weg? Der durchschnittliche Schulweg liegt bei 4 Km in der Stadt und 10 auf dem Land. Dazu sind Grundschulkinder in der Regel keine x Stunden allein zuhause, so dass ein Schaffen und Abholen vom Hort auf dem Arbeits(rück)weg nicht ungewöhnlich sein wird.
1Kastanie06. September 2025
Ich bin ab Tag eins allein zur Schule gegangen und es hat mir nicht geschadet, ganz im Gegenteil. Man hat sich zu Gruppen zusammen gefunden, ist gemeinsam gelaufen, hat Spaß gehabt. Ich finde das Rumkutschieren der Schüler deswegen eigentlich nicht sinnvoll. Wenn man allerdings betrachtet, was sich in den letzten Jahres alles in Deutschland verändert hat, würde ich meine Kinde auch nicht mehr allein zur Schule gehen lassen. Traurig.