Berlin (dts) - Fast jeder dritte sozialversicherungspflichtig Beschäftigte mit Vollzeitjob in Ostdeutschland arbeitet für einen Niedriglohn. Das geht aus der Antwort des Bundesarbeitsministeriums auf eine Anfrage der Linksfraktion im Bundestag hervor, über die die Zeitungen des "Redaktionsnetzwerks […] mehr

Kommentare

11raffaela31. August 2019
@9 Ähh...wir sind nicht München, sondern Provinz mit schlechter Infrastruktur. München hat S-Bahnen, die rund um die Uhr fahren. Bei uns sieht das wesentlich schlechter aus. Und die Löhne sind in München auch deutlich höher. Dass Ba-Wü zu den wirtschaftlich stärksten Regionen gehört, liegt an Stuttgart, Freiburg und ähnlichen Städten. Davon ist Lörrach aber weit entfernt. siehe Fahrplan S6 <link> Was links und rechts davon liegt, ist abgehängt.
10slowhand31. August 2019
>> Fast jeder Dritte Vollzeitjob im Osten für Niedriglohn << Das ist doch aber nichts Neues.
9Pontius31. August 2019
@8 Die Mieten im Umfeld von wirtschaftlich starken Regionen waren schon immer höher - siehe München zum Beispiel. Dies bedeutet leider für die Bevölkerung dieser Gebiete höhere Mieten. eben leider Angebot und Nachfrage, bei dem die Ärmeren in der Regel die Nachteil haben.
8raffaela31. August 2019
@6 Es arbeiten ja nicht alle in der Schweiz. Die Menschen, die hier arbeiten müssen das auch finanzieren können. Hier der Mietspiegel von Lörrach. 40 000 EW-Kreisstadt. (Wir sprechen hier nicht von Berlin oder München Freunde)<link> Ich kenne genug Familien, die sich solche Wohnungen einfach nicht leisten können, obwohl beide arbeiten und das nicht zu Niedriglöhnen.
7Mehlwurmle31. August 2019
Bei einer Statistik die willkürlich bei 2/3 vom Durchschnitt eine Grenze setzt, statt eine absolute Zahl, wird es immer Niedriglöhner geben, außer alle verdienen das Gleiche. Nehmen wir 5 Millionäre, die verdienen 1;2;3;4 oder 5 Millionen. Nach der Methode wären diejenigen mit 1 bzw 2 Millionen Einkommen auch Niedriglöhner. Aber kein normaler Mensch würde dieser Einschätzung wohl zustimmen.
6Pontius31. August 2019
@5 Neben der Möblierung der Wohnung wird vor allem die direkte Nähe zur Schweiz (v.a. Basel) den Preis gehörig treiben. Wie @3 schon angedeutet hat.
5raffaela31. August 2019
Nur ein Beispiel aus der Stadt, in der ich arbeite: 10 000 EW Kernstadt <link> Wer deckelt das? Wer kann als Single eine solchen Wohnung bezahlen? 43 qm? Wahnsinn!
4raffaela31. August 2019
Dass in einem reichen Land wie Deutschland fast 20% Niedriglohnempfänger sind, ist beschämend. Jeder 5. kann von diesem Einkommen kaum leben. Hartz4 ist gnadenlos gescheitert und gehört längst reformiert. Ich würde auch nicht da mit Prozenten spielen zwischen Ost und West. Wenn ich jetzt höre, dass die Mieten in Berlin gedeckelt werden sollen und zwar bis 9,80 € p/qm kalt, dann sollten die Damen und Herren mal zu uns in den Südwesten. Wir leben hier ländlich und die Infrastruktur ist schlecht.
3Wasweissdennich31. August 2019
Verglichen mit dem Durchschnittslohn der Schweiz bekommen die meisten Deutschen Niedriglohn, vielleicht macht der Vergleich von unterschiedlich wirtschaftstarken Regionen aber auch gar nicht viel Sinn, denn wenn die Löhne niedriger sind gebe ich auch weniger für fremde Löhne aus
2flowII31. August 2019
ja .. deswegen werden viele ueberrascht sein, wie dankbar wir ossis sind
1Troll31. August 2019
Immerhin finden viele einen Job.