Goslar (dpa) - Eine Frau aus Bremen fährt bei Göttingen auf dem Überholstreifen der Autobahn 7. Von hinten rast ein Sport-Kombi heran und fährt dicht auf. Der Fahrer hupt und betätigt die Lichthupe. Die Bremerin erschrickt und verliert die Kontrolle. Der Kleinwagen schleudert, überschlägt sich und […] mehr

Kommentare

12Photon27. Januar 2018
@9 : schon gern mal mit 50 oder gar 60km/h angekachelt kommen. Hier gibt es viele Möglichkeiten, aggressiv zu werden und eigentlich ließe sich das so leicht vermeiden. Und ansonsten ist auch die Verkehrsdichte schuld an der Aggression. Inzwischen brauche ich im Berufsverkehr für knapp 10 Kilometer bis zur Arbeit satte 50 Minuten. Eine Stunde später nur noch 35. Wenn man es eilig hat und dann noch ein Lückenspringer, Ortsunkundiger oder Sonntagsfahrer den Fluss behindert... Geduldsprobe.
11Photon27. Januar 2018
@9 : Autofahrer, Fahrradfahrer, Motorradfahrer und Fußgänger. Würde man mich fragen, gehören Fahrradwege ausnahmslos auf die Fahrbahn, wo der Autofahrer den Fahrradfahrer bewusst überholen muss und ihn dadurch sieht. Hier in Berlin verläuft der Fahrradweg aber oft als Teil des Bürgersteigs hinter Bäumen. Das ist schon fast "Guerillataktik" gegen Autofahrer. Und Fußgänger, die sich gerade noch beim Verlassen des Geschäftes den Kassenbon durchlesen werden auch häufig Opfer von Rennradfahrern, die
10Photon27. Januar 2018
@9 : Ja, auch so was gibt es. Manchmal hat man einfach nur Pech. Ich hatte auch schon einige Kollisionen als Fußgänger mit einem Fahrradfahrer, aber meist ist es beim "Bodycheck" geblieben, höchstens mal ein Kratzer. Ich finde auch Fahrradwege ziemlich gefährlich für alle. Der Autofahrer erwartet manchmal gar nicht beim Rechtsabbiegen ein sich "schnell näherndes" Fahrzeug und als Fußgänger achtet man auch nicht immer darauf, dass man ja nicht auf dem Roten läuft. Ich selbst bin ja nun alles -
9Beastenjahrn26. Januar 2018
@4 Radfahrer sind vielleicht Match gegenüber einen Pkw oder Lkw, aber was ist mit den Fußgänger? Unsere Raumpflegerin auf der Arbeit ist gestern morgen, als sie gerade das Grundstück verließ um über die Straße zu gehen, von einer Radfahrerin angefahren worden. Sie fuhr zwar auf dem Radweg, allerdings in einer Einbahnstraße entgegen der Fahrtrichtung. Unsere Raumpflegerin hat eine Gehirnerschütterung, Prellungen und ein verstauchtes Handgelenk. Höhere Strafen sind wirklich notwendig für alle.
8Faroul26. Januar 2018
Eine Verschärfung der Bußgelder bringt nur gar nix, es fehlen die Kontrollen. In Hamburg ist man unter 60km/h "rollendes Hindernis"; in Bereichen mit Tempo 30 wird 100m vor dem fest montierten Blitzer auf 25km/h abgebremst, davor und danach fährt man gern 40 und mehr. Gefühlt jeder dritte daddelt am Handy rum - in 10 Jahren Hamburger Berufsverkehr habe ich nicht eine Kontrolle erlebt. Die "Angst", erwischt zu werden, ist so gering, daß sich keiner schert.
7kleinerthomas26. Januar 2018
Egal wo man hinschaut, irgend wie hat man das Gefühl ein Großteil der Gesellschaft verblödet.
6Photon25. Januar 2018
@4 : Stimmt mit den Fahrradfahrern. Aber die sind halt wesentlich ungefährlicher. Wenn die wie Kamikazeflieger durch den Stadtverkehr fahren, dann sind sie irgendwann halt Matsch. Nichts, was ein guter Kärcher nicht innerhalb von ein paar Minuten weg bekäme. Wenn ein Autofahrer fährt wie ein Irrer, dann geht es sehr schnell gleich um das Leben und Gesundheit (vieler) anderer. Noch ungefährlicher sind die Smombies, zumindest für andere. Und die sind eigentlich auch nicht aggressiv.
5bs-alf25. Januar 2018
Das sind bestimmt wieder die "Dieselfahrer". 8)
4Ariel25. Januar 2018
@1 ,2 ,3 mehr kann man dazu nicht sagen.Doch mir fällt auch auf,das wieder nur von den Autofahrern die Rede ist.Was ist mit den Radfahrern,die Bürgersteige ohne Licht befahren,obwohl sie die Straße benutzen sollen oder den Radweg der 30 m neben dem Bürgersteig sich befindet? Was ist mit den Smobies die einfach auf die Straße laufen ohne zu schauen ob was kommt?Leider haben Alle schuld.Wir sind in unserer Gesellschaft einfach nur zu egoistisch.
3suse9925. Januar 2018
«Bei vielen Verkehrsteilnehmern steht das Ich vor dem Wir.» Das ist nicht nur im Straßenverkehr so. Seit längerer Zeit nimmt dieser ungesunde Egoismus in allen Bereichen zu. Alle wollen haben, haben und an erster Stelle steht immer erst mal die Großmacht mit 3 Buchstaben: "ICH". Ob beim Einsteigen in Bus und Bahn, beim Einhalten der Ruhezeiten im Mietshaus oder an der Kasse: Rücksichtnahme und Respekt sind leiser schon lange "out" in Deutschland.
2Photon25. Januar 2018
Witzig, aber falls es die Herren noch nicht mitbekommen haben: Die GANZE GESELLSCHAFT entwickelt sich in diese Richtung. Im Straßenverkehr wird das halt nur offensichtlich, aber dieser Trend wird doch schon seit Jahren und Jahrzehnten beobachtet. Egal, wie oft die Alternativlose das "Wir" predigt. Inzwischen wird auch schon gern mal ausgestiegen und sich auf die Fresse gehauen. Erlebe ich hier mehr als ein mal pro Jahr und ich fahre gar nicht so oft. Das "Ich" gewinnt...
1setto25. Januar 2018
"Helfen könne vor allem Gelassenheit," "Chef, ich komme heute 2h später, sind wieder etliche Autos neu zugelassen worden sind" Den Chef, der auf so eine Ansage nicht mit Entlassung droht möchte ich sehen. die Aggressivität hat allgemein zugenommen, nicht nur im Straßenverkehr