Straßburg (dpa) - Mit breiter Mehrheit hat das Europaparlament ein vorübergehendes Einfrieren der EU-Beitrittsgespräche mit der Türkei gefordert. Von 623 Parlamentariern stimmten 479 dafür, nicht weiter mit Ankara über offene Verhandlungskapitel zu sprechen und keine neuen Kapitel zu eröffnen. Die […] mehr

Kommentare

8k48671124. November 2016
@7 Egal wie abscheulich die Tat, ein Mord im Namen des Volkes ist immer Unrecht. Und ja natürlich würde ich als Betroffener anders reagieren, ginge es um irgendetwas in Verbindung mit Frau oder Kind.
7O.Ton24. November 2016
Apropos Todesstrafe, in wenigen schlimmsten Fällen wäre es nicht Unrecht, wie ich finde.
6andreas1724. November 2016
endlich mal ein zeichen in die richtige richtung.
5k48671124. November 2016
@3 Das Volk kommt nicht zur Besinnung, es wird nur radikaler, islamistischer und imperialistischer. Die Türkei hat grundsätzlich nichts in der EU verloren. Alleine der Gedanke an EU-Außengrenzen zu Syrien Iran und dem Irak sollten auch den hartnäckigsten Träumer in die Realität holen. Diese Grenzen müsste man mit Waffengewalt verteidigen und hätte islamische Bruderkämpfe vor der Haustür. Abgesehen davon hat Erdogan das Erbe Atatürks derat durch den Dreck gezogen, das dieser wohl im Grab rotiert.
3tastenkoenig24. November 2016
Endgültig zuschlagen sollte man die Tür nicht. Das deutliche Signal an die türkische Bevölkerung muss sein: kehrt zurück auf den früheren Weg der Annäherung, dann können wir wieder verhandeln. Sonst liefert man Erdogan einen Vorwand und lässt seine Gegner allein.
2Folkman24. November 2016
Vorerst sollte man die Verhandlungen mal auf Eis legen und abwarten, ob er zur Besinnung kommt, auch wenn ich da so meine Zweifel habe. Sollte Erdogan dann die Todesstrafe einführen, gehört das Thema schließlich komplett zu den Akten gelegt.
1karl.stein24. November 2016
Ich hoffe nur , dass die Beitrittsgespräche ganz laaaange auf Eis liegen bleiben.