Istanbul/Stockholm (dpa) - Eine Protestaktion mit einer an den Füßen aufgehängten Erdogan-Puppe im Zentrum von Stockholm hat neuen Zwist zwischen der Türkei und Schweden verursacht. Die türkische Regierung bestellte als Reaktion darauf den schwedischen Botschafter ein und strich einen geplanten […] mehr

Kommentare

11Stoer13. Januar 2023
@10 : ich seh es nicht als Richtigstellung,es war ja nicht falsch du geschrieben hast...habs nur ergänzt...alles gut also...
10Sonnenwende13. Januar 2023
@9 stimmt – jetzt wo du es schreibst, fällt es mir auch wieder ein. Ich wusste nur noch Kampfflugzeug. Hätte ich mal doch lieber googeln sollen – war ja klar dass hier jemand Bescheid weiß…aber ich war zu faul...😂 Danke für die Richtigstellung.😎
9Stoer13. Januar 2023
@7 : bei dem von dir angesprochenen Kampfflugzeug ging es um die F-35...Grund für die ablehnende Haltung ist,das die Türken bei Putin ein russisches Flugabwehrraketensystem gekauft haben.Da beide Systeme über Freund-Feind Kennungen ihre Systeme abgleichen müssen,würde Russland über diesen Abgleich Systemkenntnisse von der F-35 erlangen,weswegen das ganze abgebrochen wurde.
8Sonnenwende13. Januar 2023
@5 Aber wenn du dir die ganze Sache mal anschaust – mit Ausnahme so massiver Kränkungen wie diese aufgehängte Puppe in Stockholm, was für einen Moslem natürlich schon eine richtige Beleidigung ist, wo es dann schon entsprechende, der Türkei zu Hilfe kommende Kommentare gibt – kommt wenig dazu aus der NATO. Also auch im europäischen Ausland und bei den Amis. Heißt für mich, man rechnet eh nicht damit, dass die Türkei das konsequent durchhält und zeigt Herrn Erdoğan jetzt die kalte Schulter…
7Sonnenwende13. Januar 2023
@5 genau das ist das Problem – oder die Kunst, je nachdem wie man es betrachtet. Erdoğan will irgendein Kampfflugzeug von den Amerikanern, was sanktioniert wurde nachdem er die Kurden so bekriegt und von Europa will er auch was, ich weiß aber nicht mehr was. Letztendlich kann die Türkei es sich gar nicht leisten, die NATO zu erpressen, weil die NATO noch ganz andere Druckmittel einsetzen kann und auch das weiß Erdoğan. Aber man versucht es halt mal…
6knueppel13. Januar 2023
Ich denke schon, dass das bei einigen Leuten in Ankara gut ankommt.
5truck67613. Januar 2023
@3 Möglicherweise hast Du Recht. Dann allerdings kann man nur hoffen, dass man ihm überhaupt keine Zugeständnisse mehr macht! Sonst würde man ihn ja für seine Dreistigkeiten belohnen! :-(
4World4Cats13. Januar 2023
Wenn das mal nicht sogar von Erdogan selbst inziniert wurde um, wie es @3 schreibt, Zugeständnisse zu erhalten. Wirkt vielleicht etwas paranoid aber zuzutrauen wäre es ihm. Zumal er die Lage zwecks Natobeitritt usw kennt.
3Sonnenwende13. Januar 2023
@2 ich glaube schon, dass Erdoğan das weiß. Also zumindest dass man ihn hier bereits für einen Diktator hält. Und es ist ihm wurscht. Der will mit den Aktionen jetzt ganz was anderes erreichen, nämlich Zugeständnisse von den Amerikanern und von Europa.
2truck67613. Januar 2023
"Ankara wirft besonders Schweden unter anderem vor, nicht entschieden genug gegen Personen und Gruppierungen vorzugehen, die Ankara «terroristisch» nennt." Dieser Möchtegern-Sultan kapiert einfach nicht, dass seine eigenen Aktionen von vielen Europäern als noch viel "terroristischer" angesehen werden, als das, was er selbst anderen vorwirft! Der Mann darf keine Chance auf einen EU-Beitritt bekommen!!
1Sonnenwende13. Januar 2023
Egal wie Schweden's mittlerweile zum Teil erzkonservative Politiker das finden: auch in Schweden ist eine solche Aktion von der Meinungsfreiheit gedeckt – genauso wie bei uns auf Demonstrationen von Corona-Leugnern Poster von Politikern in Gefängniskleidung gezeigt wurden.