Ankara (dpa) - Im Streit um seine Einmischung in den deutschen Bundestagswahlkampf hat der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan massiv nachgelegt. An die Adresse von Außenminister Sigmar Gabriel sagte Erdogan bei einer Veranstaltung in Denizli: «Wer sind Sie denn, um den türkischen Präsidenten […] mehr

Kommentare

13mceyran20. August 2017
@12 Ich meinte jetzt von der Türkei aus, nicht im jeweiligen Land, das hatten wir schon zur Genüge.
12darkkurt20. August 2017
@11 : nö, zumindest, wenn er im Ausland Wahlkampf betreiben will. Steht so im türkischen Gesetz. Und auch dann nicht, wenn seine Gastgeber das nicht wollen. Der Sultan und seine Minister sind und bleiben in Deutschland GÄSTE, und die haben sich den Wünschen des Gastgebers zu fügen.
11mceyran20. August 2017
@10 Joah, und das türkische Staatsoberhaupt hat jedes Recht, zu seinen Landsleuten zu reden, egal in welchem Land sie leben. Die Übersetzungen, die hier präsentiert werden, sind dennoch beschissen. Aber das habe ich in den letzten Jahren schon mehrmals zum Ausdruck gebracht, inkl. umfangreichen Erklärungen.
10darkkurt19. August 2017
@9 : ob Redewendung oder nicht ist doch egal. Der deutsche Außenminister hat jedes Recht, politische Äußerungen eines ausländischen Staatsoberhaupts zu kommentieren und es ist sein Job, mit solchen Leuten zu reden. Aber vielleicht sollte man es tatsächlich sein lassen. Es scheint nichts zu bringen.
9mceyran19. August 2017
Könnten bitte die Übersetzungen solche Leute schreiben, die beiden Sprachen als Muttersprache mächtig sind, Redewendungen entsprechend sinngemäß wiedergeben können und Sätze nicht aus dem Kontext reißen? Solche Leute zu finden sollte in Deutschland nun wirklich nicht schwer sein. OK, wahrscheinlich hängt die Qualität der Übersetzung auch noch von der politischen Gesinnung ab, aber trotzdem...
8Stiltskin19. August 2017
Ich hoffe, dass es neben dem Außenminister und einigen anderen Politikern auch die Kanzlerin endlich mal nicht an einem klaren Statement fehlen lässt. Wenn Erdogan auch in der Türkei nahezu ungehindert von echter Opposition regieren kann, überschreitet er spätestens mit der Einmischung in der BT Wahlkampf, mit fortlaufenden Beleidigungen, Grenzen. Deutschland oder anderen Staaten Nazimethoden anzudichten, gleichzeitig die Türkei als demokratisch hinzustellen, ist eine Verdrehung der Tatsachen.
7tastenkoenig19. August 2017
Natürlich tut sie das nicht. Ist zum einen nicht ihre Art, zum anderen sind mehrere deutsche Staatsbürger in türkischer Haft.
6Muschel19. August 2017
@2 Das könnte man annehmen, nur dass Frau M. dieses natürlich unter keinen Umständen tun wird.
5raptor23096119. August 2017
Ich muß Erdogan I. absolut Recht geben: Wie kann es ein normal Sterblicher wagen, eine türkische Gottheit anzusprechen? Erst seine Hoheit sein von Allah verliehenes Recht auf tükische Wahlen in Deutschland verwehren - dann seine gefprderten türkischen Soldaten nicht auszuliefern - nur weil sie Asylstatus haben? Den Nazistaat Deutschland - und die Nazi-EU wird es eh nicht mehr lang geben: Erst die Türkei, dann die ganze Welt. Erdogan befiehl, wir folgen Dir!
4gabrielefink19. August 2017
Zitat: "Erdogan an Gabriel: «Wer sind Sie denn, um den türkischen Präsidenten anzusprechen? Erkennen Sie Ihre Grenzen.»" Arroganter geht es nicht mehr. So was kann man doch nicht ernst nehmen.
3testuser11219. August 2017
Mutti würde dem kleingeistigen Größenwahnsinnigen doch niemals deutliche Ansagen machen...
2tastenkoenig19. August 2017
Wenn ich ihn richtig verstehe, möchte er also ausschließlich von Merkel zusammengeschissen werden?
1setto19. August 2017
Deutlicher kann er nun seine Herablassung nicht mehr zeigen, aber die dt. Politiker lassen sich weiter am Nasenring durch die Manege führen