> 3 < nicht mehr konnte und der Nachfolger die dann die für ihn zu erfüllenden Auflagen allein durch die Einnahmen durch die Dorfbewohner nicht finanzier- bzw. armortisierbar waren. Aber das sieht man ja auch am, seit Jahren auch im Westen, Kneipensterben. Die Poststelle hätte unsere, dann im Ruhestand befindliche Postfrau, auch ehrenamtlich weiter geführt. War leider nicht möglich. Ich weiß auch wovon ich spreche. Wir haben hier einen großen prozentualen Anteil an alten Menschen ohne Auto > 4 <
Natürlich konnten sich 95% der Ostdeutschen den westlichen Heilsversprechen nicht entziehen und sind den Versprechen und der Werbung auf den Leim gegangen, das war aber auch so gewollt, nach dem Motto "Main Haus, mein Auto, mein Boot." es musste Neid geschürt werden weil Gemeinschaft und Einer hilft dem Anderen nicht gewollt waren/sind, haben wir hier aber bis heute bei uns beibehalten können. Die letzte Kneipe hat zugemacht weil die Wirtin aus Altersgründen > 2 <
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40
Hmm. Ich habe mir meinen Wohnort so ausgesucht, dass die notwendige Infrastruktur vorhanden ist, mit Internet, ÖPNV, und dass der Arbeitsort mit dem Fahrrad erreichbar ist. Klar, das kostet mich mehr als auf dem flachen Land. Dafür können mir die Spritpreise nun ziemlich egal sein.
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35
Das ist das was ich meine, kein ÖPNV, nur Schulbus, nächste Einkaufsgelegenheit 11 km entfernt, Postfiliale 11 km entfernt, andere Dienstleistunge auch mindestens 11 km. Bis 1990 hatten wir, ÖPNV, Konsum, Gaststätte, Kita, Schule, Arzt, Friseur, eine kleine Gärtnerei, Poststelle im Ort. Dank sozialer Marktwirtschaft gibt es das Alles nicht mehr. Man wurde praktisch gezwungen auf individuelle Mobilität umzusteigen.
39AS1
13. März 2022
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Ganz richtig, ich fahre nicht mit dem E-Bike, sondern mit dem Fahrrad. Falls Du die erste von mir genannte Variante meinst.
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37
Also könntest Du mit dem e-Bike fahren. Was Du ja nicht tust, denn da müsstest Du Dich am Morgen bewegen.
37AS1
13. März 2022
@36 Mein Arbeitsplatz ist entweder 7,35 oder 9,15km entfernt, je nachdem für welche Strecke ich mich entscheide. Es sei denn, ich bin in der Republik unterwegs, was ab und an auch vorkommt. Befinde ich mich am Zweitwohnsitz, sind Wohnsitz und Arbeitsplatz identisch, das macht es natürlich dann sehr einfach. Wenn ich unterwegs bin, fahre ich entweder Bahn oder kombiniert Bahn-Fahrrad.
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33
Grundversorgung? Was ist das? Hier gibt es keinen ÖPNV. Der Bus holt die Kinder zur Schule ab, das war es. Und er bringt Sie auch wieder zum Abend wieder zurück. Das war es. Der Bahnhof ist in ca.10 km Entfernung vorhanden, doch das nützt nix, da er in die falschen Richtungen fährt. Wie lebend gerne würde ich in den Bus einsteigen und noch eine halbe Stunde vor mich her dösen. Nur das gibt es nicht.
34AS1
13. März 2022
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33
Wie kommst Du darauf, dass ich Arbeitsplätze in unmittelbarer Nähe habe? Ist auch egal, die Autofetischisten werden immer Gründe finden, die Blechkiste immer weiter zu benutzen. Nochmal: sicher gibt es Fälle, wo die Nutzung des Kfz aus dem einen oder anderen Grund unabdingbar ist. Aber das sind nicht die Masse der Fälle und das Einsparpotential ohne Verlust an Lebensqualität ist immer noch enorm.
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31
Ja, ensthafte Frage. Mit dem Fahrrad? Auf schmale Landstraßen mit viel LKW Verkehr wegen Mautvermeidung und großen und schnellen Traktoren und Landmaschine, sehr gefährlich. Im Winter bei Matsch und Schnee, sehr gefährlich. Im Sommer bei 25°C + durchgeschwitzt zur Arbeit und den ganzen Tag vor sich hin stinken. Bei pssendem Wetter und ausreichen Zeit, sehr gerne, aber täglich, unmöglich. Du hast Grundversorgung, Arbeitsplätze und Bahnhof in unmittelbarer Nähe, da ist gut reden.
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31
Ich hab 33 km bis zu meiner Arbeit. ÖPNV nicht vorhanden. Soll ich jetzt "HARZ4" beantragen ? Und ja ich kann Bestimmt auch noch gegen 02:30 Uhr aufstehen um mit meinem noch nicht vorhandenen e-Bike zur Arbeit zu kommen. Klar und mein Arbeitgeber hat bestimmt auch eine e-Bike Ladestation, damit ich auf seine Kosten nachtanken kann -. . .
31AS1
13. März 2022
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30
Ernsthafte Frage? Natürlich mit dem Fahrrad, und zwar im Sommer wie im Winter, oder, wo möglich, mit dem ÖPNV. Die wöchentliche Einkaufsfahrt habe ich übrigens überhaupt nicht erwähnt, es ging um überflüssige Fahrten. Aber die Autoverfechter finden ja immer Gründe, warum jede ihrer Fahrten notwendig ist. Was glaubst Du denn, wie ich den Einkauf mache, wo ich noch nicht mal ein Auto besitze?
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27
>> Verhaltensänderungen herbeizuführen. ..., es werden immer noch Wege unter 10 km zum Arbeitsplatz mit dem Kfz zurückgelegt. << Wie sollten die Deiner Meinung nach zurückgelegt werden? Und wie ist es mit Einkäufen? Sollten die zu Fuss und mit Bollerwagen gemacht werden?
29AS1
13. März 2022
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28
Bei Städter bist Du bei mir aber an der völlig falschen Adresse. Und an meiner Sichtweise ist überhaupt nichts naiv. Wenn ich mir jeden Tag die Blechlawinen angucke, kann mir keiner erzählen, dass alle diese Leute zwingend auf ihre Blechkiste angewiesen sind. Ich bleibe dabei: ohne jede Einschränkung der Lebensqualität sind noch erhebliche Einsparungen möglich. Und ganz offensichtlich ist der Leidensdruck immer noch nicht gross genug - außer beim Jammern über die hohen Preise.
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26
, 27 natürlich ist die Not noch nicht groß genug, sonst hätte z.B. die Bundeswehr schon längst auf E-Panzer umgestellt "facepalm"... wirklich eine reichlich naive Sichtweise die man von Städtern kennt die sich am liebsten alles nach Hause liefern lassen und denken damit würden sie zum Klimaschutz beitragen...
27AS1
13. März 2022
Aber eine generelle Stützung der Angebotsseite durch Preissenkungen ist ein völlig falsches Signal. Offensichtlich ist der Spritpreis ja immer noch nicht hoch genug, um endlich mal Verhaltensänderungen herbeizuführen. Es werden immer noch überflüssige Freizeitfahrten unternommen, es werden immer noch Wege unter 10 km zum Arbeitsplatz mit dem Kfz zurückgelegt usw.usw.. Unverständlicherweise ist die Schmerzgrenze offensichtlich ja noch lange nicht erreicht.
26AS1
13. März 2022
Lindner hat wie immer völlig recht. Alle sind sich ja wohl hoffentlich darüber einig, dass sowohl aus Klima- als auch aus sicherheitspolitischen Gründen die Nutzung fossiler Energiequellen reduziert werden muss. Trotz erheblicher gestiegenen Preises kann ich aber immer noch keine Änderung des Verbraucherverhaltens erkennen. Also kann die Not ja wohl nicht so gross sein. Unternehmen und Haushalten, die wirklich keine Einsparmöglichkeiten haben, kann nachfrageorientiert sicher geholfen werden.
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24
Es wird aber viel mehr Reduzierung gefordert, als der Staat Mehreinnahmen hat. Bei 50 Cent Preiserhöhung pro Liter betragen die Mehreinnahmen ~8 Cent pro Liter. Die geforderte Senkung der MwSt auf 7% geht weit darüber hinaus. Und die von Hans geforderte Absenkung der Energiesteuer noch mehr. Er will insgesamt mehr als 50 Cent pro Liter senken.
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der Staat muß keine Ausgaben einsparen, er müsste lediglich auf die Mehreinnahmen verzichten. Ansonsten: jeder Euro kann vom Bürger nur einmal ausgegeben werden. Und ich würde ihn lieber an anderer Stelle als an der Zapfsäule ausgeben.
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Hmm. Aber welche Ausgaben sollte der Staat einsparen, um mit dem Geld die Autofahrer zu subventionieren? Die Frage ist m. E. schon berechtigt. "ihr Geld quasi nur noch an der Tankstelle" ist wohl ein bisschen übertrieben. Gestern wurde eine Modellrechnung des ADAC veröffentlicht, nach der sich die Gesamtkosten umgerechnet auf den Kilometer nur um ~8% erhöhen IIRC. Ich bin schon dafür, die Schwächen zu unterstützen, aber doch nicht alle Autofahrer mit der Gießkanne?
Ist ja bestimmt eine Super Einnahmequelle für Herrn Lindner, der selber nichts für Sprit bezahlen muss. Er hat ja seine Fahrbereitschaft, die Ihn hin kutschiert, wo er grad hin will. Und bei seiner Entschädigung die er erhält interessiert es Ihn auch nicht, wie andere Sein Geld bezahlen.
Wenn es Herrn Lindner praktisch egal ist das die Leute ihr Geld quasi nur noch an der Tankstelle ausgeben sollte er mal über die Folgen für die übrige Wirtschaft nachdenken. Aber was will man auch von einem FDP-Politiker erwarten der sich noch nie für Otto-Normalverbraucher interessiert hat..
Was nützt den Menschen, wenn es über Steuererklärung zurückgibt? Es muss sofort sich bemerkbar machen und nicht erst einmal im Jahr
"schnelle und flexible Lösungen" gabs schon bei der Impfpflicht. Wir wissen alle, wie schnell und flexibel das ging. Und hier wird die sog. Regierung das aussitzen, bis sich das Problem von selbst löst, und dann sagen "hey, haben wir doch gut hingekriegt, die Preise gehen runter"
Lindner kann sich die hohen Spritpreise ja auch locker leisten.
Man braucht das Geld schließlich für die Bundeswehr und die Ukraine.
bin gespannt wie groß das Geheule ist wenn die CO2 Bepreisung die nötigen höhen ( gemessen an der tatsächlichen Umweltschädlichkeit ) erreicht und es keine Kompensation durch mittel wie Energiegeld gibt weil alle das ablehnen…
generell kann man sagen das unser sorgloser Umgang mit Energie und fossilen Brennstoffen uns jetzt auf die Füße fällt und wir nur noch entscheiden können zwischen "Aussterben", jetzt viel bezahlen oder später extrem viel mehr bezahlen…
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Da hast Du recht, ich hatte noch im Kopf, dass das Energiegeld nur bis zu zu einer bestimmten Einkommensgrenze gezahlt werden soll und habe mich von der Aussage von Frau Lang, dass die Armen am meisten profitieren werden, bestätigt gesehen. Wenn das Energiegeld jeder Bürger erhält, ist meine Aussage natürlich Nonsens.
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»Es müsse so schnell wie möglich ...» Diesmal fast vollkommen richtig gedacht von der Grünen-Bundeschefin R.L. Goldrichtig wäre dieser Vorlag, wenn eine wichtige Forderung als Vorausetzung realisiert werden würde: Die positiv Durchführung der - Wahlrechtsreform - im Bundestag wird garantiert uns viele Millionen Euros an bereits von uns gezahlte Steuergelder für das «Energiegeld» einsparen - Wetten, dass ...?
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damit der Staat sich das Geld nicht nur einsteckt und verplempert es sich aber trotzdem lohnt für jeden weniger Energie zu nutzen
Warum brauchen wir ein Energiegeld ? Wenn man die staatlichen Steuern auf Benzin/Diesel reduzieren würde ( nicht nur die Mehrwertsteuer !) dann wäre der Spritpreis auch bei 1.3€ möglich wie in Ungarn .
Prinzipiell die Bürger zu entlasten ist eine gute Sache. Frankreich mach es ja zum Beispiel vor. Ob das jetzt gut ist lasse ich mal offen. Für alles gibt es immer einen gute gemeinten Ansatz. Dem einen hilft es, dem anderen nicht. Es wird wohl so sein wie es immer ist. Ich muss beim Chef vorstellig werden und um Lohnerhöhung bitten. Die Verkaufspreise sind wegen der Rohstoffkosten ja auch gestiegen. Mehr wie bei dieser Spirale mitmachen kann man denke ich nicht wirklich.
«Die Menschen halten sich dann an anderer Stelle mit Konsum zurück.» Lindner weltfremd wie immer. Das ist zum einen wahr. Wer noch sparen kann, wird das tun. Nur die, die schon am Limit leben, sind leider gekniffen. Aber solche Leute kennt er natürlich nicht. Ein pauschales Energiegeld fände ich nicht gut. Es sollte sozial abgestimmt sein. Und die "armen" Aktiengesellschaften, die noch reichlich Boni und Dividenden ausschütten können, brauchen ganz bestimmt keine staatl. Hilfen.
Da wird Energie künstlich verteuert (weil sie an subjentioniert wird, Kugelwitz), um die Schäden an der Umwelt, die ihr Verbauch verusacht, mit eingepreist ist. Und wenn es dann durch andere Umstände doch mal halbwegs echt eingepreist wird, rudet man ganz schnell zurück. Das zeigt schön, dass man gar nicht wirklich will. Bequemlichkeit geht eben doch vor Umweltschutz. Es lebe der Konsum!
nach einem „langem Tiefschlaf“ und katastrophalen Ereignissen ist eine ungünstige Kombination entstanden, ein Energiegeld oder wie auch immer benannt wird keine grundlegenden Verschiebungen Realität werden lassen
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wenn man gewöhnt ist mit Inflation und Annahmen zu rechnen kann man sich ja leicht ausrechnen wann das eigene Brot bei 15 Euro pro Kilo vorbei kommt, ob man dann noch lebt und mit Euro zahlt ist dann die nächste Frage
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5
Das Energiegeld soll doch eine pauschale Auszahlung pro Kopf sein. Inwiefern würde diese zu unterschiedlichen Preisen für Arme und Reiche führen? Das sehe ich gar nicht. @
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Frisst du dann deinen Hut, wenn es kommt?
<link> 😀
Letztendlich läuft dieser Vorschlag auf unterschiedliche Preise für "Arme" und "Reiche" hinaus. Könnte man dann auf alle möglichen Waren und Dienstleistungen ausdehnen: Brot kostet künftig 15 EUR/kg, über ein "Grundernahrungsmittelgeld" kann man dann die "Armen" wieder entlasten.
>> in der Steuererklärung rückwirkend zum Jahresbeginn Grundfreibetrag, Werbungskostenpauschale und, befristet bis 2026, auch die Pendlerpauschale für Fernpendler angehoben werden << Warum nur für Fernpendler? Bezahlen die Anderen denn weniger an der Tankstelle oder bei anderen Verkehrsmitteln?
3k140791
13. März 2022
Energiegeld....was für ein Palaber. Das glaube ich erst, wenn ich es in den Händen halte.
Da sieht man mal wieder das sich die grünen um das Wohl der normalen Menschen den Kopf zerbrechen wie sie ihren geringen Wohlstand erhalten können. Die CDU/CSU würde nur die Reichen bevorzugen und der Rest der Bevölkerung währe ihnen egal