Berlin (dpa) - Opfer von häuslicher Gewalt sollen durch eine elektronische Fußfessel für den Täter künftig besser geschützt werden. Ein Gesetzentwurf des Bundesjustizministeriums sieht vor, dass Familiengerichte künftig die Täter zum Tragen eines solchen Geräts zur Standortbestimmung verpflichten ...

Kommentare

(2) suse99 · 23. August 2025
Auch sehr schön wäre es, wenn nicht noch mehr Frauenhäuser, Beratungsstellen, Notruftelefone etc. geschlossen würden, wie schon seit den Zeiten ein Kanzlers Kohl (ja, unter ihm begann der "große Sparkurs" im Sozialwesen und ÖD) Hilfsangebote und sichere Rückzugsmöglichkeiten für Opfer immer weniger werden. Und leider nützt eine Fußfessel wenig, wenn kein Personal bei der Polizei da ist, das rechtzeitig eingreifen und helfen könnte.
(1) ichbindrin · 23. August 2025
Mir scheint das eine gute Maßnahme und auf jeden Fall den Versuch wert, gerade durch die Erfahrung aus Spanien. Zusätzlich hoffe ich, dass der Anstieg sich durch aufgehellte Dunkelziffern erklärt, da das Thema verbreiteter ist und die Möglichkeiten sich Hilfe zu suchen vermehrt wurden, somit mehr angezeigt wird, was eh schon da ist. Oder es ist eben der Effekt von Trump und ähnlich lächerlichen, aber gefährlichen Männlichkeitsbildern.
 
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