Detmold (dpa) - In einem der letzten großen NS-Prozesse steht heute in Detmold ein früherer SS-Wachmann aus dem Konzentrationslager Auschwitz vor Gericht. Der 94-jährige Reinhold Hanning muss sich wegen Beihilfe zum Mord in mindestens 170 000 Fällen verantworten. Am ersten Verhandlungstag machte er […] mehr

Kommentare

7mikrossa12. Februar 2016
Trotzdem bleibt es doch ein reiner Showprozess. Zum einen macht es keinen Sinn einen Menschen zu grob gepeilt 10 Jahre pro Beihilfe zu Mord zu verurteilen und zum anderen ist lebenslänglich für diesen Angeklagten kaum noch eine Strafe. Wie sehe denn die efektifste Strafe aus? "Du wirst die letzten Tage im Krankenbett verbringen und dahin siechen". Es ist einfach unsinnig!
6Stiltskin11. Februar 2016
Kriegsverbrecher, Profiteure, Wissenschaftler des NS Regimes haben nach Kriegsende in der DDR, in der BRD, aber auch in anderen Ländern Karriere gemacht. <link> Die letzten die an Massenmord und Vertreibung schuldig waren, werden bald sterben, und die heute Lebenden trifft keine Schuld. Wichtig ist aber, dass man sich dieser Taten auch künftig erinnert, und nicht nur der schönen Dinge gedenkt.
5flowII11. Februar 2016
die frage ist ja eher, warum es ueber 70 jahre gebraucht hat, bevor es zu einer verhandlung kommt
4GeorgeCostanza11. Februar 2016
Wenn wir in Deutschland keine anderen Sorgen haben als 94-jährige vor Gericht zu bringen, die womöglich die Augen zumachen, bevor das Urteil rechtskräftig ist, dann ist ja alles im Lot.
3k1759511. Februar 2016
Viel zu spät. Der Greis dürfte wohl gar nicht mehr haftfähig sein.
2k1759511. Februar 2016
@1 : Auch in der DDR sind die Nazis wieder auf die Füße gefallen und haben die Politik 'bereichert' <link> .
1pp8611. Februar 2016
Warum war die alte Bundesrepbublik nicht auch so konsequent bei der früheren Verfolgung? Wie viele hohe Ex-Nazis konnten in der BRD Karriere machen und wurden nicht bestraft und der kleine Depp vom Dienst muss heute herhalten. Nicht falsch verstehen... Wenn er damals Menschen erschossen hat, gehört er bestraft.