Berlin (dpa) - Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) ruft nach der wiederholten Sichtung von Drohnen über deutschen Flughäfen zur Besonnenheit auf. Er verstehe die Verunsicherung, eine solche Debatte habe es bisher noch nicht gegeben, sagte Pistorius dem «Handelsblatt». «Deswegen ist es umso ...

Kommentare

(14) Stoer · 05. Oktober 2025
@12 : Nun es kommt halt drauf an ,WO die Drohnen rumfliegen...bleiben sie über den Flächen von Terminals und so,müsste man theoretisch nix einstellen...fliegen sie aber auf An und Abflugrouten rum,muss man einstellen.Und ja ...vielleicht einfach weniger Bühne in den Medien geben und eben hinter den Kulissen Regelungen finden...Ich sagte ja nicht,gelassen sein heisst es hinnehmen...
(13) Sonnenwende · 05. Oktober 2025
@12 Ich hatte bei München auch das Gefühl, dass die Einstellung des Flugbetriebs übereilt war, was die Gefährlichkeit der Drohnen anbetrifft. Andererseits: ein Grund so zu reagieren kann auch sein, Panik bei den Menschen verhindern zu wollen, die unmittelbar betroffen sind. Ich glaube, wenn man da nicht involviert ist, ist es schwer die Situation von außen zu beurteilen.
(12) thrasea · 05. Oktober 2025
Gelassenheit bedeutet für mich auch, den Flugbetrieb bei Drohnensichtungen nicht unbedingt einzustellen. Wenn es notwendig ist, OK. Aber in den letzten Jahren hat man es trotz Drohnensichtungen wohl nicht als notwendig erachtet. Warum jetzt? Ist die Gefahr mittlerweile wirklich höher oder ist es nur die öffentliche Wahrnehmung nach den Vorfällen in Dänemark? Waren es in München so viele Drohnen und systematische Flüge wie in Dänemark oder doch nur eine einzelne? Seltsamerweise steht das nirgends
(11) thrasea · 05. Oktober 2025
@9 Ich stimme da @10 zu. Besonnen bleiben bedeutet für mich, die offenen Fragen zu Recht und Zuständigkeit schnell, ohne Streit und zu viel öffentlicher Aufmerksamkeit zu lösen. Keine öffentliche Hysterie, keine breit diskutierten Abschüsse. Besonnenheit bedeutet für mich nicht, dass wir alles hinnehmen müssen. @6 @7 Ich will die Zahlen nicht anzweifeln, sie werden richtig sein. Aber waren es wirklich mehr Drohnen oder ist durch die Sensibilisierung Anzeige- und Reaktionsbereitschaft gestiegen?
(10) Sonnenwende · 05. Oktober 2025
@9 Gelassen bleiben bedeutet nicht es hin zu nehmen, finde ich. Es geht m.E. eher um einen bedachten Umgang damit. Und durchaus um einen Blick mit Sorge darauf, aber eben nicht mit Angst und Verunsicherung.
(9) Stoer · 05. Oktober 2025
@5 : ob es wirklich zielführend ist,gelassen zu bleiben? Na ich weiss nicht.Natürlich könnte es von Putin genau so gewollt sein,das Deutschland anfängt,Angst und Schrecken zu erleben.Da geh ich mit deiner Aussage mit.Aber gehen wir nen Schritt weiter...bleiben wir gelassen,nehmens hin ...Wird Putin die nächste Stufe zünden...und generell...bleiben wir gelassen,und es passiert doch was..heisst es wieder...na unsere Regierung hat nix dagegen getan.
(8) Pontius · 05. Oktober 2025
@7 Du hast Recht, ich habe die Restzeit des Jahres nicht mit einbezogen - da läuft es auf auf eine knappe Verdoppelung der Fälle hinaus. 2024 waren es laut <link> 113 Vorfälle nach Daten der deutschen Flugsicherung.
(7) Sonnenwende · 05. Oktober 2025
@4 ,6 Die Zahlen divergieren. Die Bundesluftfahrtbehörde spricht von 144 Vorkommnissen bisher dieses Jahr In Deutschland (vor München), der Fokus von fast 300. Kommt wohl darauf an, was man alles dazu zählt. Für 2024 hat die Bundesluftfahrtbehörde 140 Drohnen Vorfälle angegeben, es nimmt also zu. Was Spionage etc. anbetrifft bin ich ganz bei @4 , die Gefahr über Flughäfen oder auch in Flugverbotszonen wie Hubschrauberlandeplätzen auf Dächern von Krankenhäusern ist wie von @2 benannt real.
(6) Pontius · 05. Oktober 2025
@4 Also bei den Flughäfen geht man von etwa +50% an Sichtungen aus, soweit ich gelesen hatte. Bei den anderen Sichtungen um kritischer Infrastruktur und Bundeswehrgeländen scheinen die Zahlen ähnlich stark anzuwachsen. @3 pöse, aber zutreffend.
(5) thrasea · 05. Oktober 2025
Ich bin da wirklich bei Pistorius. Wir sollten gelassen bleiben. Wir könnten Putin keine größere Freude machen als weiter zu eskalieren, hysterisch zu werden und abzuschießen...
(4) thrasea · 05. Oktober 2025
Waren es letztes Jahr denn weniger Vorfälle oder ist man aktuell einfach sensibler bzw. reagiert sensibler? Wissen wir denn, dass die Drohnen filmen und Fotos machen? Würde daraus denn wirklich so ein großer Vorteil gegenüber hochauflösenden Satellitenbildern, die man auch nicht verhindern kann? Könnte es nicht doch darum gehen, mit den Drohnen einfach Unsicherheit in Bevölkerung und Politik zu schüren? Ist das nicht schon längere Zeit Ziel Putins und würde perfekt ins Bild passen?
(3) setto · 05. Oktober 2025
@1 siehst, alles Einzelfälle ;-)
(2) Stoer · 05. Oktober 2025
Es mag sein das von den Drohnen unmittelbar keine Gefahr ausgeht ,ausser sie treffen ein Flugzeug...aber was machen die Drohnen? Filmen und Fotos? Daraus kann mittelbar aber Gefahr entstehen...
(1) Pontius · 05. Oktober 2025
Gab ja dieses Jahr erst etwa 200 Drohnenvorfälle
 
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