Berlin - Die Hauptgeschäftsführerin des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbands Dehoga, Ingrid Hartges, hat sich gegen eine verpflichtende Bereitstellung digitaler Bezahlmöglichkeiten in der Gastronomie ausgesprochen. "Bei einer verpflichtenden Kartenzahlung sehe ich Probleme bei Kleinstumsätzen, […] mehr

Kommentare

19Pontius29. Dezember 2025
"Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass eine 66-Jährige noch Lust hat, am Wochenende an einer Rezeption im Hotel zu arbeiten" Kann sie jetzt auch schon... - die Aktivrente hat nur eine erhöhte Schwelle, welche vor allem den Besserverdienenden zu Gute kommt, deren Gesundheit im Alter idR etwas besser ist.
18tchipmunk28. Dezember 2025
@16 Naja, Kassen zum Selbstscannen...das ist kein "Laden", sondern wie im Falle von z.B. LIDL ein weltumspannender riesiger Konzern. Denen geht es nicht um die Kosten des Bargeldes, sondern damit kann man pro Filiale ein oder zwei Kassiererinnen einsparen. Und warum muss in Deutschland immer alles verboten oder alles zur Pflicht gemacht werden. Wenn die Kunden total auf Kartenzahlung abfahren und das unbedingt wünschen, wird jeder vernünftige Kaufmann und Gastronom das von ganz alleine anbieten.
17Sonnenwende25. Dezember 2025
@16 Jep, und an vielen Kassen zum digitalen selber scannen der Einkäufe kann man sogar bar bezahlen! 😎
16Dr_Feelgood_Jr25. Dezember 2025
"Keine Experimente!' - mit diesem Slogan hat schon Adenauer gepunktet. Ich wundere mich ja, dass es in Deutschland mittlerweile Kassen zum Selbstscannen gibt. Wobei die gerne hübsch frei sind, während nebenan an den herkömmlichen Kassen Schlange gestanden wird. Da kann man übrigens auch ein Tütchen Hustenpastillen für 69 Cent mit Karte bezahlen. Scheint die Läden nicht in den Ruin zu treiben.
15Sonnenwende25. Dezember 2025
(2) dass sich ohnehin die Frage gestellt, ob bar und digital ab einer bestimmten Höhe des Umsatzes nicht ohnehin völlig gleichgestellt sind, was die Kosten anbetrifft. Man kann zwar bei den Banken Sonderverträge dafür abschließen wenn viel Bargeld eingezahlt werden muss, aber auch dafür werden Gebühren verlangt, und die nicht zu knapp. In der Bank entsteht durch Bargeldeinzahlungen ja auch zusätzliche Arbeit und damit Kosten.
14Sonnenwende25. Dezember 2025
@13 ich finde, man darf das Argument von @1 auch nicht außer Acht lassen. Nämlich das was die Dehuga immer verschweigt: dass auch Bargeld für die Betroffenen Händler/Verkäufer/Gaststätt enbetreiber usw. Kosten verursacht. Die Zeit, die es erfordert um das Geld zur Bank zu bringen, die Kosten, die die Bank für Bargeldeinzahlungen verlangt, ggf. Sicherheitspersonal beim Weg zur Bank u.a. Die Gebühren für Bargeldeinzahlungen sind bei vielen Banken auch abhängig von der Höhe der Einzahlungen, so (2)
13Pontius25. Dezember 2025
den Mitglieder*innen gehen könnte.
12Pontius25. Dezember 2025
Ich will nicht verneinen: Für kleine Geschäfte wird das Kosten bedeuten, die sich erst später amortisieren können. Ein weiteres Problem ist die Anzahl an verschiedenen digitalen Bezahlmöglichkeiten - aber hier könnte die Dehoga durchaus für ihre Mitglieder etwas ermöglichen und sich auf einen Bezahldienst einigen. Hat bei der Marktmacht der Dehoga auch noch die Möglichkeit für verbesserte Konditionen für die Nutzenden - das wäre ein Weg, den zumindest eine Interessenvertretung von
11Sonnenwende25. Dezember 2025
(2) eher vermuten, dass du der jenige bist, der seine Vorstellung allen anderen aufzwingen will.
10Sonnenwende25. Dezember 2025
@2 ,7 wie @5 und @6 schon sagten, es handelt sich um die Möglichkeit, beide Bezahlmethoden nutzen zu können, jedem wie es beliebt, nicht darum Barzahlung abzuschaffen. Was Kosten und Motivation der Dehoga, die wahrscheinlich nicht ehrlich agiert, anbetrifft, ist hier schon vieles gesagt worden, dem ich nur zustimmen kann. @7 "Und gut für die bequemen Kartenzahler, die wollen, das alle anderen sich nach ihnen zu richten haben." Diese deine anmaßende und völlig unzutreffende Unterstellung lässt (2)
9Pontius25. Dezember 2025
Glücklicherweise kosten die 80 Cent bar pro Kugel auch gar nichts, wenn man sich am Ende des Tages ausrauben lässt und damit die Kosten bei der Bank oder den Geldtransport erspart! Dann muss man sich nach gar nichts richten...
8thrasea25. Dezember 2025
@7 Ein Euro Gebühren bei einem Preis von 80 Cent? Nö. Zunächst kann die Eisdiele, die Kartenzahlung neu einführt, ein Jahr lang Kartenzahlungen komplett kostenlos akzeptieren– keine Gebühren für Hardware, Einrichtung, Transaktionsgebühren. <link> Nach dem ersten Jahr fällt für eine Zahlung von 80 Cent z. B. bei Sumup eine Gebühr von 1,1 Cent an, keine weiteren Fixkosten. <link> P.S.: Wann warst du zuletzt Eis essen? Wo gibt es eine Kugel für 80 Cent?
7tchipmunk25. Dezember 2025
Man könnte ja die Kartenzahlungsgebühren dem Kunden in Rechnung stellen. Wer unbedingt seine 80 Cent für die Kugel Eis mit Karte zahlen möchte, muss halt 1 EUR mehr bezahlen. Gut für den Eisverkäufer, damit er nicht auf den ganzen Kosten sitzen bleibt. Und gut für die bequemen Kartenzahler, die wollen, das alle anderen sich nach ihnen zu richten haben.
6Pontius24. Dezember 2025
@2 +5 Es ist eine BezahlOPTION, die angeboten werden soll. Ja es werden einige wenige Betriebe dann eher die Bargeldoption abschaffen, damit tauscht sich nur die enttäuschte Fraktion "ich habe aber kein Bargeld mit" mit der "ich will aber bar bezahlen"-Fraktion. Einzig bei Menschen mit Problemen der digitalen Zeit kann das problematisch werden, wenn beispielsweise kein Konto vorhanden ist.
5setto24. Dezember 2025
@2 siehst du und ich mit Karte. Also wer uns beide als Kunden behalten will sollte beide Zahlungsmöglichkeiten anbieten. Wie @1 schon anmerkt kann man direkten Einfluss nehmen wieviel es kostet. In Skandinavien ist es normal den Toilettengang mit Karte zu zahlen und darauf wird es hinauslaufen, egal wie sehr sich Deutsche dagegen sperren. Wie schnell das geht ist eine andere Sache
4Pontius24. Dezember 2025
Ganz zu schweigen, dass solche Beträge dann nicht so gut an der Steuer vorbei gehen.
3thrasea24. Dezember 2025
@1 Sehr richtig, danke! Es gibt genügend Zahlungsdienstleister, die bei Kartenzahlungen keinen Fixbetrag verlangen. Insofern sehe ich ein vorgeschobenes Argument seitens des Verbandes. @2 Wo genau siehst du denn das Problem? edit: @4 Das ist wohl genau der Punkt. @5 Ich denke da wie du.
2slowhand24. Dezember 2025
>> "Bei einer verpflichtenden Kartenzahlung sehe ich Probleme bei Kleinstumsätzen, also zum Beispiel bei der Kugel Eis, dem Bier oder Kaffee" << Das sehe ich auch so. Ich lebe auf dem Land wo die Gastronomie vor Corona und dann durch Corona quasi nicht mehr existent ist. Sollte ich dann mal in eine Stadt kommen und ein oder zwei Bier trinke oder mal einen Imbiss nehme will ich bar zahlen. Sollte das nicht mehr möglich sein fällt das dann für mich auch noch aus.
1scooter0124. Dezember 2025
"Die Gebühr, die für jede Kartenzahlung anfällt, ist bei den Kleinstbeträgen unverhältnismäßig." - Das lässt sich so pauschal doch gar nicht sagen, da es auf den Tarif des Zahlungsdienstleister ankommt. Außerdem erwähnt die Dehoga in dem Zusammenhang nie, dass auch Bargeld Kosten verursacht.