Berlin/Hamburg (dpa) - Mit einer Agenda 2030 will die CDU mittelfristig ein Wirtschaftswachstum von mindestens zwei Prozent pro Jahr erreichen. Das geht aus einem Beschlussentwurf für die Klausur des CDU-Bundesvorstandes hervor, der am Freitag in Hamburg zusammenkommt. Die CDU von […] mehr

Kommentare

10Dr_Feelgood_Jr09. Januar 2025
@8 Und es ist mir auch ziemlich egal, was dir über die Lehrbücher eingetrichtert wurde und du nun gebetsmühlenartig wiedergibst. Eure unendliche Seifenblase wird irgendwann platzen. Und zwar zwangsläufig, weil es nicht anders geht.
9Dr_Feelgood_Jr09. Januar 2025
@8 Dein Vergleich hinkt. Dein erstes Beispiel war sollte doch verdeutlichen, dass Ressourcen unendlich sind, anhand "deiner" Arbeit als Programmierer. Nun hingegen kommst du mit maschinell verrichteter Arbeit. Okay. Auch die Leistung von Maschinen ist endlich. Vielleicht kann man in Zukunft auch Mähdrescher mit Raketenantrieb über die Felder jagen. Vielleicht können Computer solch ein 3D-Modell noch schneller rendern - der Ingenieur wird der Flaschenhals bleiben. Und so weiter. Und so fort.
8Chris198609. Januar 2025
@7 Es ist ein simples Beispiel für Effizienzsteigerung. Vor 30 Jahren hat ein Ingenieur eine technische Zeichnung an einem Zeichenbrett über Tage gezeichnet, heute wird das aus einem 3D Modell in kürzester Zeit einfach abgeleitet. Vor 70 Jahren waren dutzende Menschen den ganzen Tag damit beschäftigt ein Weizenfeld zu ernten und zu dreschen und heute fährt da in wenigen Stunden der Mähdrescher drüber und fertig ist es.
7Dr_Feelgood_Jr09. Januar 2025
@6 "Wenn ich heute 1000 Zeilen Code am Tag schreibe und nächstes Jahr schaffe ich 1500 Zeilen, verbrauche ich dadurch wie viele endliche Ressourcen mehr?" Du bist also tatsächlich der Überzeugung, über dein gesamtes Arbeitsleben eine wachsende Arbeitsleistung bewerkstelligen und einen höheren Umsatz generieren zu können, da deine Arbeitskraft unendlich ist? Ernsthaft? Oder siehst du das aus einer ganz anderen Perspektive?
6Chris198609. Januar 2025
@5 Da Wachstum nicht in der Zunahme von Gütern gemessen wird sondern über die Steigerung des Umsatzes in einer bestimmten Währung. Ein Beispiel: Wenn ich heute 1000 Zeilen Code am Tag schreibe und nächstes Jahr schaffe ich 1500 Zeilen, verbrauche ich dadurch wie viele endliche Ressourcen mehr? Es ist einfach zu einseitig betrachtet Wachstum nur als ein Mehr an Ressourcen/Gütern zu verstehen.
5slowhand09. Januar 2025
@2 >> Mal abgesehen davon, dass Wachstum selbstverständlich dauerhaft möglich ist << Wie soll es ein nicht endendes Wachstum auf einem Planeten mit endlichen Ressourcen geben?
4truck67608. Januar 2025
Was hier als Agenda 2030 beschrieben wird, liest sich wie eine Neufassung der gesammelten Grimm's Märchen. Und dazu: Die Ampel niedermachen, weil sie in drei Jahren angeblich nichts erreicht habe. Selber gibt man sich aber für Traum-Utopien bis 2030 Zeit. Und nichts deutet darauf hin, dass man anstandshalber wenigstens das "C" aus dem Partei-Kürzel entfernen will. 😢
3Dr_Feelgood_Jr08. Januar 2025
@2 Sorry, das ist Standard BWL und Wiwi-Denke, die uns nicht weiterbringt, sondern nur in einer Spirale endet, die irgendwann überdreht ist.
2Chris198608. Januar 2025
@1 Mal abgesehen davon, dass Wachstum selbstverständlich dauerhaft möglich ist wenn man davon nur ein wenig mehr versteht als dem Gras dabei zuzuschauen, sieht man natürlich gerade an der wirtschaftlichen und sozialen Situation, was passiert, wenn es nicht da ist. Und natürlich ist es dienlich für die gesamte Bevölkerung, denn alleine schon der Staat schöpft überall ab und natürlich steigen Gehälter, werden Jobs geschaffen usw. usf.
1Dr_Feelgood_Jr08. Januar 2025
Kann nicht mal endlich diese heilige Kuh des Wachstumswahnsinns aus den Köpfen der führenden Kräfte? Wachstum ist nun mal nicht unendlich möglich, das wissen selbst die Bauern mit den dicksten Kartoffeln. Und für wen oder was soll das eigentlich dienlich sein? Für die, die dann die Rendite abschöpfen? Für den Wohlstand?