Berlin (dpa) - Die CDU wirft den Vorsitzenden der erzkonservativen Werte-Union, Max Otte, aus der Partei. Sie zieht damit die Konsequenz aus dessen Kandidatur für das Amt des Bundespräsidenten auf Vorschlag der AfD. Otte werden seine Mitgliedsrechte sofort entzogen, ein Parteiausschlussverfahren […] mehr

Kommentare

26satta26. Januar 2022
Die Union soll nicht so tun, es gibt auch außerhalb der WU Mitglieder und Wähler, die AFD-Positionen zumindest teilweise für anschlussfähig halten.
25k25495326. Januar 2022
Habe im Radio davon gehört, hoffentlich schließen sie diesen Menschen aus der Partei aus. Er ist ja auch chancenlos.
24FichtenMoped25. Januar 2022
Das ist der erste direkte Versuch aus der CDU heraus in Richtung AfD zu gehen. Max Otte ist kein Idiot und weiß damit um seine Provokation die Nominierung anzunehmen. Damit wird die versteckte Liebäugelei einer Kooperation öffentlich sichtbar. Es wird vielleicht noch eine Legislaturperiode dauern, aber spätestens nach der übernächsten Bundestagswahl wird in der CDU auch laut über eine Koalition mit der AfD gesprochen werden. Jetzt, wo Merkel weg ist, trauen sich die Rechten in der Union.
23Stiltskin25. Januar 2022
Jeder der sich in der politischen Mitte verortet, dürfte sich verwundert bis entsetzt zeigen, wenn ein Politiker die extremen und rassistisch/faschistischen Aussagen der AFD verdrängt, und es als eine Ehre bezeichnet, von eben dieser Partei für das höchste Amt des Landes nominiert zu werden. Es wäre schön, wenn diese Partei zu einem "Fliegenschiss" der deutschen Geschichte würde.
22Stiltskin25. Januar 2022
Otte hat sich selbst geschadet, und die AFD ihr eigentliches Ziel, einen Keil in die CDU zu treiben, erreicht. Selbst die AFD dürfte sich im klaren sein, dass Otte dessen ungeachtet, keine realistische Chance hat, da neben der Regierungskoalition auch CDU/CSU signalisiert haben, Steinmeier wählen zu wollen. Interessant ist eher, wo Otte seine künftige politische Heimat haben wird.
21Tommys25. Januar 2022
Oje oje die CDU die kommt ja gar nicht mehr zur Ruh, erst machte sie ein Spiel mit den Kosten, dann hatte sie ein Spiel mit den Posten, und jetzt gar ein Spiel mit den Possen+da wird so manche Träne wohl vergossen... Der Rausschmiss wird wohl folgen, doch was hat das dann für Folgen? es zeigt die Nähe der CDUpopanzen zu den auch gewählten AFDschranzen. Vorne winken, hinten tanzen- so machen es die Pomeranzen... Pomadig geht die Welt zugrunde, die CDU die zeigt es jetzt zur Stunde.
20Aalpha25. Januar 2022
Tja, man erntet was man sät. Die AfD ist doch als Rippe aus der Union entstanden und wurde in Ihrem Handeln noch gestärkt durch das Nichtstun der Regierungen der letzten Jahre. Aber was soll das, steht der neue Bundespräsident nicht bereits fest? Der hat doch gar keine Chance.
19Tommys25. Januar 2022
Was soll man denn nun glauben dem Prinzip der Rechtsfreiheit/Demokratiefreih eit dass man wählen kann wenn man will -aber wenn man dann sieht wer gewählt wurde, dann sagt man nö nö die sind nicht demokratisch das kann man nicht erlauben, gibt ihnen keine Ämter-gibt man ihnen aber keine Ämter, können sie nicht zeigen wie sie es machen weil man nicht will dass sie machen- da nicht demokratisch?! Eine vertrackte Situation? Das bedeutet auch die Negierung derjenigen die die gewählt haben...
18Skat-Mann25. Januar 2022
Wir sind ja mittlerweile soweit, das die AfD "bestimmen" kann wer gewählt wird und wer nicht. Wird jemand in Thüringen rechtmässig (mit taktischen erlaubten Mitteln) der AfD gewählt, darf er das Amt nicht ausüben. Wird jemand von der AfD vorgeschlagen und würde sich dafür zur Verfügung stellen, darf er es blos nicht machen.... Man stärkt so viel mehr diese Partei, als dass man Sie mal "auflaufen" lässt wenn Sie eine Aufgabe/Amt haben und dann eine entsprechende Abwahl macht.
17knueppel25. Januar 2022
@15 Merzialischer Darmwind.
16Crash6725. Januar 2022
@7 mehr können die nicht 🤷‍♂️
15ProjektAutobahn25. Januar 2022
Merz bringt neuen Wind in die CDU, er stinkt nach Furz.
14Emelyberti25. Januar 2022
Um Himmels Willen bloß das nicht!!!!!!!!!!!!!!!!!
13Fromm25. Januar 2022
Da gibt es wohl noch mehr in der CDU, die der AFD "nahestehen".
12thrasea25. Januar 2022
@11 Ähm – wo du recht hast, hast du recht. Man sollte auch den letzten Halbsatz noch lesen. Rüge an mich selbst, da hat wohl noch eine Tasse Kaffee gefehlt.
11marac25. Januar 2022
@5 wie kommst du denn darauf? Am Ende von §9 Abs1 heißt es ganz klar "die schriftliche Zustimmungserklärung des Vorgeschlagenen ist beizufügen"
10Tommys25. Januar 2022
Eine interessante politische Verwirrung und Annäherung. Hm, einerseits gibt es demokratische Prozesse und dann werden demokratische Ergebnisse nicht akzeptiert. Allerdings ist so ein CDU-Mann was anderes wenn er schweigt oder wenn er sich äußert. Würde mich die Mafia fragen ob ich es annehme, dass sie mich beschützen und ich dafür Schutzgeld zahle und ich mache das öffentlich kund, sage das doch prima, bin gut geschützt! Das würde wahrscheinlich auch keine Zustimmung bei Normalos finden.
9darkshroxx25. Januar 2022
Klammert sich da die CDU an ein letztes Strohhalm? Ganz böse, hoffentlich schiesst es sich damit ganz ins aus
8ProjektAutobahn25. Januar 2022
Die Werte Union ist doch eh schon kurz vorm Extremismus xD Kann man sich ruhig mal eingestehen... ;)
7tastenkoenig25. Januar 2022
So viel muss man der AfD lassen, sie ist schon hin und wieder geschickt darin, den Keil hinein zu treiben.
6knueppel25. Januar 2022
Vor allem ist da ideologisch viel mehr Nähe vorhanden, als man öffentlich zugibt.
5thrasea25. Januar 2022
Nun ja – laut BPräsWahlG kann jedes Mitglied der Bundesversammlung einen Wahlvorschlag (also Kandidatin/Kandidat) an die Bundestagspräsidentin richten. Eine Zustimmung der/s Kandidatin/en ist dazu nicht notwendig. Erst nach der Wahl wird die/der Gewählte gefragt, ob sie/er die Wahl annimmt. Insofern sehen ich zu diesem Zeitpunkt keine Grundlage, Otte aus der Union auszuschließen.
4Urxl25. Januar 2022
Laut Merz sollte dies dann ein Parteiausschlussverfahren nach sich ziehen.
3Mehlwurmle25. Januar 2022
Dann sollte zügig der Ausschluss aus der Partei folgen, denn offenbar ist er ja mehr mit der AfD am rummachen, als mit seiner eigentlichen Partei.
2dicker3625. Januar 2022
Na ja, wenn man sich unbedingt ins politische Aus schießen will, sollte man das mit allen Kräften tun.
1knarf027825. Januar 2022
Kann man machen, muss man aber nicht. Außer man will sich komplett ins Aus schießen.