Berlin - Der CDU-Innenpolitiker Alexander Throm warnt vor einer Verharmlosung des Linksextremismus. "Sobald der Linksextremismus angegangen wird, verweisen die Linken reflexartig nach rechts. Das ist genau die Relativierung, die endlich ein Ende haben muss", sagte der innenpolitische Sprecher der […] mehr

Kommentare

45jayco13. Januar um 12:03
@43 Es ist nun aber nun mal Stellenbeschreibung als Polizei/Innenminister/* ;) Leider ist der Umgang damit kein Schulungsinhalt
44Sonnenwende13. Januar um 11:02
@42 🥑 <-- Kam bei meiner Emoji-Suche für "Stein". Wie man sieht kann Stein und Stein sehr verschieden sein ... 😎 oh, das reimt sich sogar.
43Sonnenwende13. Januar um 10:59
(3) Linksextremismus ..." Schönes Beispiel für das, was ich meine. @41 Dann darf man sich eben nicht mit schlechten Nachrichten betanken lassen, sondern muss diese kritisch hinterfragen und reflektieren und sich auch ab und zu mal eine ausgedehnte Pause mit Abstand gönnen.
42Philonous13. Januar um 10:57
Wenn ich jetzt einwerfe, dass wir den islamistischen Extremismus nicht vergessen dürfen, und dass dieser nahezu wesensgleich ist mit Rechtsextremismus: werde ich dann gesteinigt? :)
41jayco13. Januar um 10:55
@39 Ich glaube, wenn man täglich mit schlechten Nachrichten betankt wird, kippt die Geisteslage irgendwann auch einfach ohne rechtskonservativ zu sein.
40Sonnenwende13. Januar um 10:54
(2) es könnte so sein. Die Wahrnehmung ist ein schwieriges Ding… Es gab zu allen von dir genannten Straftaten auch erhebliche Proteste aus dem Mitte-Links Parteien. Interessant übrigens Dobrindt gestern beim Beamtenbund, ich hab das allerdings nur nebenbei mitbekommen: er betonte wieder dass er mehr gegen Linksextremismus tun wolle, worauf hin eine der dabei stehenden Damen sagte "aber den Rechtsextremismus werden sie doch nicht vernachlässigen" darauf hin Dobrindt: "natürlich nicht aber der (3)
39Sonnenwende13. Januar um 10:54
@38 Man muss da eun bisschen aufpassen, weil konservative Politiker ihre Forderungen kompromissloser und härter stellen als linksliberale und weil sie leider in diesem Land auch zeitlich gesehen viel zu lange als Seniorpartner in Koalitionen regiert haben, was letztendlich bedeutete, dass das Innenministerium dann immer von einem rechtskonservativen Politiker besetzt war. Darum könnte es auch sein, dass die Wahrnehmung da eingeschränkt ist. Ich will nicht sagen, dass dem so ist, ich sage nur (2)
38jayco13. Januar um 10:39
Aber halten wir mal fest. Nach dem Mord an Lübke gab es keine solche Forderungen. Nach der Aktion in Halle nur bedingt. Solingen? Kiel? Rostock? Halle? (um mal in die 90er zurück zu schauen). Oder NSU(2). Aber jetzt bei einem Anschlag, der nicht mal zweifelsfrei Links orientiert ist (Attributierung ist schwer. Es zeigen sich aber durchaus Zeichen für ausländischer Spieler) … 🤷🏻‍♂️
37Sonnenwende13. Januar um 10:29
(2) ohne Verharmlosung, ohne Rechtfertigung und vor allem unabhängig von den eigenen politischen Haltungen. Das habe ich hier mehrfach bereits betont. Ich gehe mit mir selber besonders hart ins Gericht, denn das ist der Punkt wo ich ansetzen kann. Das mag vielleicht auf den ersten Blick so wirken, als ob ich den Linksextremismus härter angehe als den Rechtsextremismus, das trifft aber nicht zu und ist dem Inhalt der News geschuldet.
36Sonnenwende13. Januar um 10:28
@35 da statistisch in der Erfassung erst seit 1990 zwischen rechtsextremen und linksextremen Gewalttaten unterschieden wird steht deine Behauptung bezüglich rechtsextreme Gewalttaten zu Zeiten der RAF auf wackeligen Füßen. Es gibt Hinweise darauf, dass es auch viele rechtsextreme Gewalttaten zu dieser Zeit gab, sichere Zahlen aber nicht. Aber ich habe keine Lust, mich mit dir hier kleinlich um Zahlen zu streiten. Es geht mir darum, beides auf's schärfste zu verurteilen, ohne Relativierung (2)
35Pontius13. Januar um 10:12
@30 die Zahlen stammen alle aus dem Verfassungsschutzbericht. Und zur RAF-Zeit mit etwas über 30 Toten gab es etwa das Doppelte an Toten durch Rechtsextremismus - wie sehr hat sich das dir eingebrannt? Nach der Wiedervereinigung sieht der Unterschied noch viel extremer aus.
34Sonnenwende13. Januar um 09:01
(2) eigentlich ist es auch nichts anderes, wenn ein konservativer Mensch dazu neigt, Menschen, die gegen Flüchtlingsmigration sind zu rechtfertigen. Straftaten sind Straftaten. Die Ideologie spielt dann keine Rolle mehr. Es ist viel einfacher wenn keine Ideologie im Spiel ist oder z.B. Sekte: wenn ein Teufelsanbeter einen Ritualmord begeht, ist es dem Progressiven wie dem Konservativen egal ob der Umweltschützer ist oder gegen Fremde.
33Sonnenwende13. Januar um 09:01
@32 Ja, ich sagte ja die Zeit spielt auch eine Rolle, das schließt die von dir genannten "Player" mit ein. Man muss, um solche Taten einzuschätzen, wenn Ideologie im Spiel ist sich von den eigenen ideologischen Vorstellungen frei machen meiner Meinung nach. Ich merke an mir selber, dass ich eine gewisse Neigung habe, Umweltschützer und Menschen, die für Menschenrechte engagiert sind eher zu rechtfertigen als Menschen, die gegen Fremde sind. Ich glaube nicht, dass ich da eine Ausnahme bin und (2)
32jayco13. Januar um 08:53
@31 lustigerweise spielten dabei auch die Player wie auch heute eine wichtige Rolle.
31Sonnenwende13. Januar um 08:33
(2) Sicherheit sich mehr Menschen von Linksextremismus bedroht.
30Sonnenwende13. Januar um 08:32
@20 "Es finden mehr als doppelt soviel Gewalttaten von rechtsextremen Menschen pro 1000 Extremist*innen" Wie kommst du darauf? Gibt es dazu überhaupt statistische Erhebungen - nun, eigentlich kann es die gar nicht geben, dann wieder Linksextremist noch Rechtsextremist wird seine Gesinnung bekannt geben. Also handelt es sich um Schätzungen? Welche Schätzungen? Und die Angst betreffend: das hat was mit der Zeit in der wir leben und Öffentlichkeit zu tun. In den 1970er Jahren fühlten mit (2)
29Pontius13. Januar um 08:24
Es finden mehr als doppelt soviel Gewalttaten von rechtsextremen Menschen pro 1000 Extremist*innen oder auch pro Menschen in Deutschland statt - wer ist also gefährlicher? --- Übrigens da die Angst nicht "gezählt" wird (sowieso schwer zu erfassen), habe ich das auch nicht als Argument genutzt. Ich habe nur von 2023 eine Umfrage gefunden, da fühlen sich etwas mehr Menschen von Rechtsextremismus bedroht: 56% vs 61%
28jayco13. Januar um 08:23
Hufeisen ist Bullshit. Rechte Straftaten sind oftmals gegen Minderheiten und Menschlichkeit gerichtet; Linke Straftaten eher gegen den wahrgenommen übergriffigen Staat (Polizeiapparat, Überwachung) und Nazis. Beides sicher nicht geil, aber schon qualitative Unterschied. Erklärt an der Stelle auch die Alliierung vieler Sicherheitsbehörden mit den Nazis auf organisatorischer wie menschlicher Ebene.
27Sonnenwende13. Januar um 07:59
@25 Tue ich das? 11.200 versus 15.000 Gruppenstärke finde ich statistisch nicht relevant, oder halt, nein doch, es gibt deutlich mehr Rechtsextreme als Linksextreme, nicht wahr? Bezieht man das mit ein macht das die Linksextremen in der Relation wieder gefährlicher. Und was die Angst anbetrifft kannst du das auch nicht heran ziehen. Nach dem Anschlag in Berlin hat ganz Deutschland mulmige "Nachwirkungen".
26Pontius13. Januar um 07:43
Menschen Nachwirkungen von taten spüren, wird ebenfalls nicht gezählt. Ich erinnere hier nur an die unwohlen Weihnachtsmarktbesuche einiger.
25Pontius13. Januar um 07:39
@24 da ziehst du den falschen Schluss, denn dafür bräuchtest du die Gruppenstärken von gewaltorientierten Links- und Rechtsextremen von 11.200 vs 15.000. Bei den Straftaten zählen gut und gerne mal Sachbeschädigungen wie beschmierte Wahlplakate mit rein, weswegen der Blick da verfälscht wird. Das gilt natürlich ebenso für die betroffenen Menschen: hier waren jetzt bei einer einer Tat Zehntausende direkt betroffen - das wird da nicht abgebildet. In wie weit jedoch auch indirekt betroffene
24Sonnenwende13. Januar um 07:31
@23 Ja Pontius, das habe ich gelesen, aber das finde ich nicht ausreichend. Mal abgesehen davon dass das mein Gefühl eher bestätigt: bei linksextremistischen Taten sind anteilsmäßig mehr gewalttätig als bei rechtsextremistischen Taten. Also sind sie gefährlicher. Und, ich hoffe das sind Einzelfälle, aber wenn man sich die linksextremen Budapester Schläger und Schlägerinnen anschaut oder die Gruppe um Lina E., gehen die auch planvoller vor.
23Pontius13. Januar um 07:20
@21 wie ich weiter unten schon schrieb gibt es die Gewalttaten und da ist das Verhältnis 1:3 statt 1:6. Links Täter setzen idR weniger direkte körperliche rohe Gewalt ein und die Fälle kommen zudem deutlich häufiger in der Umgebungen von Demonstrationen vor, hier seien Flaschen- und Steinwürfe genannt.
22Sonnenwende13. Januar um 06:51
(2) beides ist gleichermaßen verwerflich. Aber insgesamt, gerade wenn ich diese beiden Gruppen zum Beispiel vergleiche und diverse Anschläge anderer Gruppen vergleichend anschaue, erscheint mir die Linksextreme gefühlt doch gefährlicher. Deswegen suche ich einen rationalen Bezugspunkt, mit dem ich dies überprüfen kann. Nach '45, aber das versteht sich eigentlich von selbst.
21Sonnenwende13. Januar um 06:51
@20 Das war ja meine Frage - anders formuliert: die Anzahl der Straftaten ist das eine, aber gibt auch Auswertungen über die Schwere der Straftaten? Dabei ging es mir gar nicht um diesen Anschlag speziell, hab ihn nur als Beispiel her genommen, war vielleicht missverständlich. Wenn ich das, was ich weiß zusammen nehme nehmen rechts und links sich nichts. Rechts gab es die NSU, die Menschen mit Migrationshintergrund umgebracht hat, links die RAF, die Menschen einer "Elite" umgebracht hat - (2)
20Pontius13. Januar um 05:36
@13 Nein ich hatte nur überlegt, ob dieser eine Anschlag alle anderen in Summe übertrifft.
19HelmutPohl12. Januar um 17:58
Das war wahrscheinlich ein KI-Politiker.......
18tastenkoenig12. Januar um 17:33
@17 Naja, wenn er es so aufs Tablett legt … ^^
17Sonnenwende12. Januar um 17:31
@16 Zwei Köpfe, ein Gedanke? 😅
16tastenkoenig12. Januar um 17:30
@14 Super, dann gibt es ja Belegmaterial …
15Sonnenwende12. Januar um 17:29
@14 Wenn das vor laufender Kamera war kannst du es sicher belegen - und diesen Beleg würde ich gerne sehen. Denn: erzählen kannst du viel.
14mario932612. Januar um 17:26
@11 Ich habe vor laufender TV Kamera einen Politiker (einer anderen Partei, die auch im Parlament ist) gefragt, ob dieser mit beiden Beinen auf dem Boden des Grundgesetzes steht, dieser verneinte -- das gibt doch wohl zu denken.
13Sonnenwende12. Januar um 17:18
@9 möchtest du das Ganze verharmlosen und relativieren?
12Sonnenwende12. Januar um 17:16
@10 Aber sicher doch. Ich finde wir sollten uns erst mal darauf einigen, dass wir Leute die Unsinn schreiben und feindselig Stimmung machen ignorieren.
11Pontius12. Januar um 17:13
@10 Arme AfDler und Unioner*innen, die da weit vorn liegen.
10mario932612. Januar um 17:12
Wir sollten uns erstmal auf gesetzeskonforme Politiker einigen, die ab und zu auch mal fürs Volk regieren, dann geht diese ganze Kriminalität ganz nebenbei mit runter.
9Pontius12. Januar um 17:05
@7 Gibt es aktuell Zahlen, wie viele Menschen ins KH eingeliefert wurden? Ich habe dazu noch nichts gelesen.
8tastenkoenig12. Januar um 16:49
Den Reflex gibt es auch in die andere Richtung, Herr Throm … mindestens genauso ausgeprägt. Wann immer es Anlass gibt, Augenmerk auf den Rechtsextremismus zu legen, wird reflexartig darauf verwiesen, dass man auf gar keinen Fall den Linksextremismus vergessen dürfe.
7Sonnenwende12. Januar um 16:48
@5 mich würde ja mal interessieren, wie es ist, wenn man die Schwere der Taten vergleicht und die Zahl der Opfer. Denn: die Gruppe in Berlin hat jetzt über 100.000 Menschen gefährdet, viele davon schwer. Wenn ich mir so überlege was ich so mitbekommen habe sind das bei Rechtsextremisten deutlich weniger Menschen. Darum frage ich, ist ja vielleicht ein falscher Eindruck meinerseits. @6 1. Nein. 2. Kann sein.
6Philonous12. Januar um 16:45
Ich habe es vermutlich nicht mitbekommen: hat wirklich jemand behauptet, dass Linksextremismus harmlos(er) sei? Oder bastelt sich da wieder jemand einen Strohmann, den er ohne Schwierigkeiten bekämpfen kann?
5Pontius12. Januar um 16:44
Dazu fehlt ja noch, dass die rechten Straftaten in den in diesem Jahrzehnt sich mehr als verdoppelt haben, während sich die linken Straftaten auf dem Niveau verharren. Bei Gewalttaten ist der Abstand näher, aber immer noch doppelt so groß.
4Sonnenwende12. Januar um 16:36
@1 Du relativierst ja die Straftat an sich nicht, nennst aber Fakten, was die Häufigkeit anbetrifft. Ich finde zwar, dass die in einem Punkt recht haben: jede Form extremistischer Straftaten gehört entsprechend der Schwere der Tat bestraft, die Ideologie sollte keine Rolle spielen. Ich habe nur den Eindruck, auf dem rechten Auge sind die Unionsparteien eher blind als auf dem linken und würde mir wünschen dass rechtsextremistisch motivierte Straftaten den gleichen Aktionismus auslösen würden.
3Pontius12. Januar um 16:36
@1 Deswegen braucht man auch mehr Bundesbeamte in den Ermittlungen gegen Linksextremismus - damit die Zahlen dort noch weiter sinken und sich das Verhältnis noch verbessert...
2Zorro12. Januar um 16:29
btw. was ist eigentlich dieses "links-grüne Milieu"?? Kann man das essen?
1Zorro12. Januar um 16:27
Straftaten sind Straftaten (unabhängig vom Kontext) und gehören unterbunden/bestraft ABER Straftaten 2024 - linksextremistisch 5.857 - rechtsextremistisch 37.835 Das ist das sechsfache ... relativiere ich damit etwas??!? ;-) Quelle: <link>