Berlin (dpa) - Die Bundesregierung sieht im Moment noch keinen Anlass für Lockerungen der Corona-Maßnahmen. «In dem Moment, wo wir das Gefühl haben, verantwortlich lockern zu können, wird diese Bundesregierung, werden alle Landesregierungen genau diesen Schritt gehen», sagte Regierungssprecher […] mehr

Kommentare

40Pontius01. Februar 2022
@33 Natürlich hat die Evaluation auch bewertende Anteile. Mit dem Oxford-System habe ich mich im letzten Jahr schon beschäftigt, ich kenne dessen Grenzen und die Änderungen am Wertungssystem sind nur marginal gewesen. Wenn sich ein Grundrechtseingriff nicht auf die Anzahl an Personen bezieht, warum ist bspw. C4 für Deutschland härter bewertet? Gleiches gilt für andere Faktoren. Eventuell solltest du dich mal mit deinen Links beschäftigen.
39AS101. Februar 2022
@36 @37 @38 Das Eine hat mit dem Anderen überhaupt nichts zu tun. Und Deinen letzten Satz aus @38 hast Du lobenswerterweise mit "Ich glaube" begonnen - genau das ist es nämlich, ein Glauben, mehr aber auch nicht.
38thrasea01. Februar 2022
das auf seine eigene Situation am Freitag zugetroffen hat bzw. auf sein Umfeld. Waren die Schulen am Freitag wirklich geschlossen, sind alle öffentlichen Veranstaltungen abgesagt, ist der ÖPNV eingestellt, gibt es Reiserestriktionen innerhalb von Deutschland? Ich glaube, die Bewertung dürfte bei jedem von uns recht ähnlich ausfallen – definitiv anders, als sie im Oxford-Stringency-Index dargestellt wird.
37thrasea01. Februar 2022
C1 School closing: require (some levels); C2 Workplace closing: require closing all but essential; C3 Cancel public events: required; C4 Restriction on gatherings: restrictions on gathering of 10 or fewer people; C5 Close public transport: required; C6 Stay at home requirements: recommended staying at home; C7 Restrictions on internal movement: required; C8 International travel controls: ban. Hier kann man sich die Bewertung einblenden: <link> Möge jeder selbst bewerten, wie weit
36thrasea01. Februar 2022
@35 Du widersprichst dir selbst ohne mit der Wimper zu zucken. Bemerkenswert. Hier findest du es richtig, alles über einen Kamm zu scheren. Dort <link> schreibst du: " Und was genau gibt es daran nicht zu verstehen, wenn jedes Bundesland seine Maßnahmen an der Bewertung der Situation im eigenen Bundesland ausrichtet?" Bevor ich mich aus der Diskussion zurückziehe – Einsicht deinerseits ist eh nicht zu erwarten –, hier die ganz konkrete Index-Bewertung Deutschlands zum 28. Januar:
35AS101. Februar 2022
@34 Doch, genau das kann man. Die Schwere eines Grundrechtseingriffs bemisst sich eben nicht an der Anzahl der Betroffenen, sondern an seinem Inhalt. Offensichtlich also auch auf den "Faktencheck" der Tagesschau hereingefallen. Bin gespannt, ob Du auch von einem verzerrten Bild sprechen würdest, wenn Du zu den Betroffenen zählst.
34thrasea01. Februar 2022
@30 Nein, genau das macht der Oxford-Stringency-Index eben nicht deutlich. Man kann nicht aus der schärfsten Maßnahme, die vielleicht nicht mal ein Promille der Menschen betrifft, auf die Schwere der Grundrechtseingriffe für die ganze Bevölkerung schließen. Das gibt doch ein völlig verzerrtes Bild. Mag sein, dass der Index in anderen Ländern besser funktioniert, wenn Regeln auf Ebene von Bundesstaaten berücksichtigt werden, oder vielleicht auch in zentralistischen Ländern.
33AS101. Februar 2022
@32 Evaluation aller Folgen hat nichts mit Gewichtungen zu tun. Die kann man dann anschließend vornehmen. Aber es hat ja nichts in dieser Hinsicht stattgefunden. Mehr Infos hinsichtlich des Stringency-Index - der zu Unrecht kritisiert wird - gibt es hier <link>
32Pontius01. Februar 2022
"teilweise zu streng/nicht streng genug" bis zu "viele Maßnahmen zu streng" reichen. So wie du die Freiheit des Individuums höher als seine Gesundheit gewichtest, haben andere eine davon verschiedene Wichtung. Wir alle haben die Weisheit nicht mit Löffeln gefressen.
31Pontius01. Februar 2022
@29 Du hast doch den Index als Argument mit eingebracht, jetzt wird das kritisiert und plötzlich ordnest du ihn als untergeordnet interessant für das Thema ein. So kann man natürlich auch argumentieren. Dann erübrigt sich sogar eine weitere Diskussion. So wie der Index verschiedene Fakten unterschiedlich gewichtet (vor allem im Laufe der Zeit), kann eine verschiedene Gewichtung der Nutzen/Schadenskomponenten in deiner Evaluation ebenso als Ergebnisse von "die Maßnahmen waren angemessen",
30AS101. Februar 2022
@28 Der Oxford-Stringency-Index macht nur deutlich, dass die immer wieder gerade von ihren Befürwortern - auch hier auf dieser Plattform - verharmlosenden Behauptungen hinsichtlich der Schwere der Grundrechtseingriffe falsch sind. Umso wichtiger wäre es, zu evaluieren, ob sie denn wenigstens den notwendigsten Grundsätzen der Verhältnismäßigkeit entsprochen haben - und zwar in einer Gesamtbetrachtung aller Folgen, also insbesondere in Hinblick auf Angemessenheit (mehr Nutzen als Schaden).
29AS101. Februar 2022
@28 Dieser Ansatz greift viel zu kurz. Und der "Faktencheck" hat nichts zu Recht kritisiert. Es geht um eine Gesamtevaluation der Maßnahmen - nicht nur in Bezug auf den angeblich erreichten Schutz der öffentlichen Sicherheit und Ordnung durch Gesundheitsschutz, sondern um alle positiven und negativen Folgen. Und damit hätte schon längst begonnen werden müssen. Die Frage, ob diese Maßnahmen im Vergleich strenger sind oder nicht, ist dabei von untergeordneter Bedeutung.
28Pontius01. Februar 2022
nachvollziehen, allerdings ist auf der Seite nur ihr Gesamtindex angegeben - was denkbar ungeeignet für deine Aussage ist.
27Pontius01. Februar 2022
@24 Du stellst zur Aussicht, dass Deutschland die stringentesten Regeln bzgl der Einschränkungen wegen Corona weltweit hat - was in dem Faktencheck ob der Bewertung zurecht kritisiert wurde. Da hilft die Zeitachse im übrigen Null weiter, da diese Kritikpunkte für jeden Zeitpunkt gelten. Gleichwohl forderst du mitten in der Omikronwelle eine Aufarbeitung der bisherigen Maßnahmen, welche in ihrer Wirkung noch Einfluss auf die aktuelle Situation haben. Gern würde ich die Maßnahmen über die Zeit
26setto01. Februar 2022
ein krasses Bsp: was wir mit den Kindern machen: Ein 6jähriger ist in psychologischer Betreuung, weil er der Meinung ist er hat fast seine schwangere Mutter umgebracht,da er mit Corona ankam und Mutter und Kind ins Koma gelegt werden mussten um zu überleben. Das ist nur ein direkter Fall, von den Spätfolgen bei Kindern möchte ich gar nicht reden. Die sich impfverweigernden Ü60 haben ihr Leben bisher gut gelebt, den Kindern klauen sie es
25AS101. Februar 2022
@21 ...der getroffenen Maßnahmen hinsichtlich einer Kosten-Nutzen-Betrachtung erfolgt. Und wie schon gesagt, dabei geht es nicht nur um wirtschaftliche Fragen.
24AS101. Februar 2022
@21 Oh, den "Faktencheck" der Tagesschau kenne ich schon. Da empfehle ich mal einen Check des Checks, insbesondere hinsichtlich der Frage, ob hier Behauptungen widerlegt werden, die so gar nicht aufgestellt worden sind. Und nein, es ist nicht fragwürdig, auf den Oxford-Index zu verweisen, insbesondere nicht, wenn man die Maßnahmen über die Zeitachse betrachtet (was ja mit meinem Link problemlos möglich ist). Das spielt aber letztendlich keine Rolle für die Kernfrage, wann endlich eine Evaluation
23smailies01. Februar 2022
@ 22: Luftfilter bei Großveranstaltungen, Schullandheimen,...? Und 6 Stunden Schule mit Maske, eingeschränkte Mimik-Wahrnehmung,... Glaub mir, das ist schon relativ hart für Kinder! Schnelltests sind bestenfalls peinlich in einem gewissen Alter, gibt ja auch sowas wie Pubertät. Und manche stresst das auch, diese ständige Angst, positiv getestet zu werden...
22LoneSurvivor01. Februar 2022
@17 @18 Diese Maßnahmen müssten ja nicht sein, wenn man es in zwei Jahren mal geschafft hätte, Luftfilter in den Räumen zu installieren. In Landtagen schafft man das ja auch. Kein (Sport-)Vereinsleben mehr: ja, stimme ich zu, das ist hart. Masken tragen und Schnelltests machen: nein! Das sind keine harten Maßnahmen.
21Pontius01. Februar 2022
@7 111Einself!!! @13 Ja die deutschen Regelungen sind streng, auf den Oxford Index und den dort getroffenen Einordnungen zu verweisen ist aber durchaus fragwürdig: <link>
20thekilla101. Februar 2022
@17 Ich habe schon mehrmals überlegt, wie das als Kind/Jugendlicher wohl sein mag, wenn dir einfach mal 2 Jahre genommen werden. Das macht glaube ich mit jungen Menschen noch viel mehr...
19jub-jub31. Januar 2022
"Gegebenenfalls müssten die Menschen wegen der Priorisierung damit rechnen, dass es etwas länger dauere" Lieber etwas länger auf das Ergebnis warten müssen als gar keinen PCR-Test machen zu dürfen.
18smailies31. Januar 2022
... sehr wohl "harte Einschränkungen" für die Kinder und Jugendlichen, die kaum jemals ernsthaft erkranken. Ganz zu Schweigen von dem Stress für die Familien: "Ist morgen wieder der Kindi dicht und muss ich eine andere Betreuung suchen? Muss mein Kind in Quarantäne, wo bekomme ich jetzt noch schnell nen PCR-Test her?"
17smailies31. Januar 2022
@11 : Du hast keine Kinder und warst auch länger nicht an der Schule oder in Kindergärten? Unregelmäßige Schließungen einzelner Gruppen, Absage von Veranstaltungen, Ausfall von Sportunterricht, Kohortenregelungen, Masken, Tests,... Was glaubst Du, was das bei den Kids psychisch macht? 3-fach erhöhte Suizidversuchsrate hat eine Klinik im Ruhrgebiet gemeldet - bei Kindern! Einschränkungen von Sportveranstaltungen, Vereinsleben, Festen, Freizeiten, Schullandheimen,... aus meiner Sicht sind das ...
16knueppel31. Januar 2022
@15 Ja, "abgerechnet wird später". Allerdings sind die vom RKI präsentierten Zahlen, ja trotz der mitunter sprunghaften Wechselhaftigkeit, immerhin ein Anhaltspunkt, ob eine Strategie zu funktionieren scheint oder völlig aus dem Ruder läuft.
15AS131. Januar 2022
@14 Das ist doch der Punkt: wir kennen die Bilanz doch gar nicht. Wir kennen nur den Ausschnitt, den das RKI fortlaufend veröffentlicht. Der Rest ist nach wie vor völlig ungeklärt.
14knueppel31. Januar 2022
@13 Nur weil ich politisch "eher links außen" stehe, heißt das ja nicht, dass mir die Wirtschaft völlig egal ist. Sie sollte nur niemals an Erster Stelle stehen. Ja, das stimmt schon, allerdings wüsste ich jetzt keinen Staat, wo es gänzlich anders gehandelt wurde und die Bilanz viel "besser" ausgefallen wäre, als bei uns.
13AS131. Januar 2022
@12 Ich bin beeindruckt, dass Du die Unternehmersicht erwähnst. Die Alternativen wurden und werden rund um den Erdball in unterschiedlichsten Varianten ausprobiert. Man macht sich ja noch nicht mal die Mühe, die bisherigen Folgen der Grundrechtseingriffe zumindest nachträglich zu bewerten, im Sinne einer Kosten-Nutzen-Betrachtung - und das meine ich nicht rein wirtschaftlich. Und nicht vergessen - über die Zeit gilt das: <link>
12knueppel31. Januar 2022
@11 & @8 Ich bin auch der Meinung, dass das aus reiner "Verbrauchersicht" eher "Jammern auf hohem Niveau" ist. Man schaue mal nach China, wo ganze Städte abgeriegelt wurden/werden. Aus Unternehmersicht sieht das schon anders aus. Da können die Beschränkungen ganz schnell die Existenz kosten. Aber was gibt es schon für Alternativen?
11LoneSurvivor31. Januar 2022
@8 Mal ernsthaft. Was genau sind denn die harten Maßnahmen, die man unbedingt lockern muss? HomeSchooling? Gibt's nicht, alle Kinder müssen in die Schule und werden gerade durchseucht. Gastronomieverbot? Mit 2G kannste überall essen gehen oder einkaufen. Keine Gottesdienste etc.? Kirchen sind auch offen. HomeOffice-Pflicht? Haben wir auch nicht. Jeder Schwachkopf "demonstriert" und "spaziert" ungehindert ohne Abstände in der Gegend rum. Und die Maskenpflicht ist nun wirklich keine harte Maßnahme
10CharlyZM31. Januar 2022
"Am 16. Februar sind auch die nächsten Corona-Krisenberatungen von Scholz und den Ministerpräsidentinnen und -präsidenten der Länder geplant" wenn bis dahin die Zahlen nicht mehr so hoch sind, könnte man evtl. über einige Lockerungen Reden, aber vorher auf keinen Fall. So sehe ich das zumindest.
9k43024231. Januar 2022
Solange die Zahlen so hoch sind wird es wohl keine weiteren Lockerungen geben.
8AS131. Januar 2022
@5 Darüber, ob man die Grundrechte in vollem Umfang wiederherstellen sollte oder nicht, kann man sicher sehr unterschiedlicher Meinung sein. Wer allerdings danach fragt, ob es überhaupt "irgendwelche krassen Beschränkungen" gibt, der muss schon reichlich abgestumpft sein.
7knueppel31. Januar 2022
@6 Ich hoffe, das ist Sarkasmus.
6Pontius31. Januar 2022
@5 Was, du hast noch nicht mitbekommen, dass wir schon in einer Diktatur leben? MACH DOCH MAL DIE AUGEN AUF!!!!!!
5LoneSurvivor31. Januar 2022
Junge Junge, schon krähen die Populisten wieder nach Lockerungen... Ich weiß gar nicht, was gelockert werden soll, haben wir denn überhaupt irgendwelche krassen Beschränkungen?!
4thekilla131. Januar 2022
@3 Mensch, lass ihn doch in dem Glauben ;-)
3knueppel31. Januar 2022
@2 Also die hatte er doch noch nie.
2thekilla131. Januar 2022
Kann man mal auf Herrn Söder hören? Nachher zweifelt er noch an seiner Daseinsberechtigung :D
1Iceman2004_931. Januar 2022
Da bin ich gleicher Meinung wie er.