Berlin - Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) spricht sich dafür aus, ein Verbot der AfD zu prüfen. Nach Einstufung der Partei als "gesichert rechtsextremistisch" müsse man diese "als mögliche Gefahr für unsere Demokratie sehr ernst nehmen", sagte Hubig der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" […] mehr

Kommentare

5Pontius22. Mai 2025
@4 Doch das Verbot würde schon einigen Schaden anrichten, denn es nimmt der Sammlung die Struktur. Es werden sich danach mehrere Parteien bilden und die dürfen nicht auf die bestehenden Strukturen zurückgreifen, denn sonst würden sie ebenfalls gleich wieder verboten.
4Stiltskin22. Mai 2025
Natürlich ist die AFD, die sich aller Mittel die dieser Staat bietet, bedient, um eben diese Staat abzuschaffen, eine extremistische Partei. Aber alleine ein Verbot würde nicht genügen, um extremistischen Bestrebungen entgegenzutreten. Dann wird eine neue Partei aus dem Hut gezaubert. Es ist jetzt schon erschreckend, dass Millionen Menschen keine Berührungsängste mit extremistischen Parteien haben. Anscheinen wollen viele vergessen, was Extremisten diesem Land schon einmal angetan haben.
3Sonnenwende22. Mai 2025
Sehr gut formuliert von Stefanie Hubig. Respekt. Und auch gut, weil das deutlich zeigt, dass Merz und Dobrindt das Thema nicht einfach so werden aussitzen oder gar unter den Tisch fallen lassen können.
2Polarlichter22. Mai 2025
In der Folge geht sie dann in die Natur und nimmt sich ein Gänseblümchen. "Ich verbiete dich, ich verbiete dich nicht, ich verbiete dich, ich verbiete dich nicht, ...". Hoffentlich endet sie mit Letzterem.
1tastenkoenig22. Mai 2025
Vernünftiger Vorschlag. "Wenn nach gründlicher Prüfung die Voraussetzungen dafür vorliegen, dann wäre es nur schwer vermittelbar, das Instrument nicht zu nutzen." • So sieht es aus.