Berlin - Der Verein "Sanktionsfrei", der sich immer wieder öffentlichkeitswirksam für eine bedingungslose Grundsicherung einsetzt, sieht nach eigenen Angaben "in Deutschland wirklich kein Problem mit Arbeitsverweigerung". So seien in 2023 gerade einmal 15.000 Leistungsempfänger in Deutschland ...

Kommentare

(19) Pontius · 02. Februar 2025
@17 Erstens: Wie kann man denn Sanktionen vermeiden? Zweitens: Wenn du jetzt noch "Einschränkungen" triffst, dann schrumpft die Gruppe der Betroffenen ja noch weiter zusammen. Sie wird immer kleiner und sie wird zum Bildnis der Gesamtheit aufstilisiert und die daraus folgenden Gesetze dann alle betreffen.
(18) Net-player · 02. Februar 2025
(2) welche sanktioniert, bei den es unberechtigt ist, weil keine passenden Jobangebote, wobei auch da zu differenzieren ist. Und auch wenn jemand keinen Kitaplatz findet, wobei auch wenn es da gleich wieder Kritik hagelt auch hier unterschieden werden muss, fängt an ob allein erziehend oder in Partnerschaft und auch ob alternative Möglichkeiten bestehen würden. Aber so oder so wird es immer solche und solche geben.
(17) Net-player · 02. Februar 2025
@9 ich stimme dir in soweit das die 100.000, die von der Union oft genannt wird übertrieben ist und ich stimme dir auch zu das die 15.000 nicht auf Totalverweigerer bezogen ist, weil es dafür keine Statistik gibt. Aber genauso bezieht sich die Zahl von 15.000 auch lediglich sanktionierte. Nur gehört auch dazu, das nicht alle die sich weigern sanktioniert werden, da es da auch teils starke Unterschiede gibt und es auch Möglichkeiten der Vermeidung von Sanktionen gibt. Natürlich werden auch
(16) Polarlichter · 02. Februar 2025
Finde der Verein greift durchaus wichtige Punkte auf, die man politisch bedenken sollte.
(15) Pontius · 02. Februar 2025
@14 Ich weiß, wie es passiert es: <link> - und ich frage mich ob deiner sozialen Ader, ob du "die Dunkelziffer" noch erklären möchtest.
(14) World4Cats · 01. Februar 2025
@9 stimmt...keine Ahnung wie da die Verknüpfung zustande gekomme ist. Mein Fehler!
(13) Hannah · 01. Februar 2025
[6. “Ich sollte mich als Logistik/Verpacker bewerben. Habe eine Ausbildung zum Kinderpfleger gemacht und man sagte, ich soll mich da bewerben weil das “Männerarbeit” sei.”] [7. “Ich sollte Barkeepern- als kleinwüchsiger Mensch!” ] [8. “Ich habe Forst- und Umweltwissenschaften studiert: Ich sollte als Gärtnerin oder in der Stadtverwaltung arbeiten” ] [9. “Ich sollte Übersetzertätigkeiten für deutsch/kurdisch ausüben. Ich habe eine BA in English Studies und spreche kein kurdisch!”]
(12) Hannah · 01. Februar 2025
[2. “Ich sollte nach einem Herzinfarkt, der mich 35% meiner Herzleistung gekostet hat, in einer geschlossenen, psychatrischen Anstalt in der Sicherheitsabteilung arbeiten. Gelernter Kaufmann, dann IT. Keinerlei Erfahrung und gesundheitlich angeschlagen.” ] [5. “Sollte mich am Ende meines Psychologie Studiums als Arzthelferin bewerben, weil ich angeblich einen med. Beruf habe. Die Patient:innen hätten sich sicher sehr gefreut, wenn ich meine erste Spritze gesetzt hätte..” ]
(11) Hannah · 01. Februar 2025
Andere Beispiele von "Verweigerern": <link> [1. “Ich bin Kunsthistorikerin und sollte mich in der Kunststoffproduktion bewerben”.]
(10) Hannah · 01. Februar 2025
Wer von den Kommentatoren hat die News (den Inhalt!) gelesen (außer @9 )? Jobangebot, aber gar keine Qualifikation dafür = "Verweigerung". Jobangebot, aber keinen Kitaplatz bei Kleinkindern befunden = "Verweigerung". Also sind es schon mal nicht wirklich 15k. Klar gibt es schwarze Schafe. Aber die gibt es immer, in jedem Bereich. Wir schaffen ja auch nicht die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall ab, obwohl Einzelne das ausnutzen ("Blaumachen").
(9) thrasea · 01. Februar 2025
@1 @7 Ich verstehe deine Kommentare nicht. In der Meldung steht doch gar nicht, dass es 15.000 Totalverweigerer gibt? Da steht, dass 15.000 Menschen sanktioniert wurden und dass es keine Statistik zu Totalverweigerrn gibt. Die Zahl dürfte also deutlich unter 15.000 liegen, anders als es die Aufwiegler der Union mit mindestens 100.000 behaupten. Und woher deine Annahme, dass es eine höhere Dunkelziffer gebe?
(8) Net-player · 01. Februar 2025
@7 kann ich mich nur anschließen
(7) World4Cats · 01. Februar 2025
Jedem, der eine soziale Ader hat, müsste hierbei das Herz bluten. Und die Zahl ist ja nur die Offizielle. Die Dunkelziffer liegt sicherlich höher. Bei einem Regelsatz von 563,- und einer Miete mit NK von 680,- plus Heizkosten 100,- sind das im Monat 1343,- Das macht bei 15.000 "Totalverweigern" im Monat 20.145.000,- was im Jahr bedeutet: 241.740.000,-! Un bei den Mietkosten bin ich sehr weit unten. Wer bedürftig ist, keine Frage aber wer sich total verweigert...
(6) notte · 01. Februar 2025
"Bürgergeld-Aktivisten"? Was es nicht alles gibt. Unglaublich.^^
(5) World4Cats · 01. Februar 2025
Allein das Wort in dem Kontext wirkt negativ, insofern...alle anderen sind Bedürftige.
(4) slowhand · 01. Februar 2025
@3 Du hast doch die 15000 ins Spiel gebracht. Weißt Du warum sie verweigern oder hat Dir das Herr Linnemann erklärt?
(3) World4Cats · 01. Februar 2025
@2 wir reden von Totalverweigerern, nicht von Bedürftigen
(2) slowhand · 01. Februar 2025
@1 15000 von 5.6 Millionen das sind 0,2678%, und Du weißt noch nicht einmal warum sie verweigern. Da gibt es ganz andere Schmarotzer die dem Steuersäckl viel mehr schaden. Aber die Politik braucht ja einen Sündenbock für ihre Unfähigkeit sozial gerecht zu handeln, siehe Herr Linneman mit seinen Lügen. "Die 100.000 `Totalverweigerer`, von denen CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann gerne redet, gibt es jedenfalls nicht."
(1) World4Cats · 01. Februar 2025
Selbst 15.000 Totalverweigerer sind zuviel.
 
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