Wenn es so wäre, hätten sie vorgebaut. So wie das jedes Unternehmen und jeder Haushalt auch tun muss. Für schlechte Zeiten vorsorgen, Polster aufbauen, damit, wenn es mal nicht so rund läuft, Mittel da sind. Ergo: schlecht gewirtschaftet.
@3
Kommen sie ja. Nur verschlechtert eine schlechte Finanzposition die Attraktivität der Kommune und damit die Einnahmesituation und damit die Ausgabensituation und damit die Einnahmesituation...
Ich würde als Kommune ja mal versuchen mit dem klar zu kommen, was ich einnehme. Oder sparen. Oder attraktiver werden für Unternehmen. Aber nur vom Stamme Nimm zu sein, reicht halt nicht.
@1
Deswegen gibt es ja das Sanktionsschwert, dass diese Übernahme beendet, wenn es nicht besser wird. Allerdings hat die Union ja schon gezögert, denn das scheint nur mit 2/3-Merhehit zu gehen, weil man das Grundgesetz dafür ändern muss.
Eine unschöne Zwickmühle... weder sollen Schuldenmacher "belohnt" werden, noch haben diese oftmals realistische Chancen sich selbst zu aus der Misere zu befreien. Dazu noch die Bundesländer, denen es möglich war ihre Kommunen in der Vergangenheit bereits besser zu unterstützen als andere...