Berlin (dpa) - Die gemeinsame Fahrt zweier Mädchen auf einem E-Scooter durch Berlin-Neukölln endet dramatisch: Die 14 Jahre alte Fahrerin stirbt nach dem Zusammenstoß mit einem Auto, ihre gleichaltrige Beifahrerin kommt mit schweren Kopfverletzungen ins Krankenhaus.  Die Jugendlichen wurden am […] mehr

Kommentare

11oellsvor 1 Stunde
@9 Die Antwort kennst Du selbst (natürlich nicht). Ich hatte lediglich auf die Frage von @1 geantwortet, wer am Ende "dafür" (= Tod des Mädchens) belangt wird. Bei einem Unfall mit Todesfolge unter Alkoholeinfluss wird der "Alkoholisierte" eigentlich immer belangt. Es sei denn, er war so stark alkoholisiert, dass er nicht mehr zurechnungsfähig war. Aber eigentlich hat es @6 auf den Punkt gebracht: der Unfall ist eine absolute Tragödie, für alle Beteiligten.
10michi9182vor 1 Stunde
Ich denke das ist hier ein sehr allgemeines Problem in Berlin. Fahrradfahrer und Scooter fahren permanent bei rot. Es ist schrecklich mit den beiden Mädels und mein herzliches Beileid an die Familie des toten Mädchens. Der Fahrer gehört ins Gefängnis wenn er tatsächlich alkoholisiert war aber die Mädchen trifft die gleiche Schuld.
9storabirdvor 1 Stunde
@2 Du scheinst den Unfallhergang aber ganz genau zu kennen.
8Philonousvor 1 Stunde
Wer sich alkoholisiert oder unter dem Einfluss anderer Drogen in den Verkehr begibt, lädt Schuld auf sich ganz gleich, ob es zu einem Unfall kommt oder nicht. Die Reaktionsfähigkeit ist durch Alkohol immer beeinträchtigt. Kommt es zu einem tödlichen Unfall, ist es zumindest als fahrlässige Tötung zu bewerten. Alkohol ist kein strafmildernder Umstand und ganz sicherlich kein Kavaliersdelikt.
7sattavor 1 Stunde
Vorhin stand noch nichts von einer Alkoholisierung des Fahrers, das erklärt natürlich einiges. Aber bei Rot fahren ist schon eine ziemliche Herausforderung des Schicksals.
6Polarlichtervor 1 Stunde
Abseits des Diskussionsschwerpunktes der Schuld und dem Pro und Contra dieser E-Dinger, sollte man erstmal vielleicht erwähnen, dass dies eine absolute Tragödie ist. Auch der Fahrer wird sein Leben lang diese Bürde tragen. Daher würde ich eher vorsichtig sein mit der Schulddebatte, die psychische Belastung dürfte bei allem ohnehin schon immens sein.
5sklossvor 3 Stunden
Überschrift in richtiger: "Alkoholisierter Autofahrer fährt 2 Mädchen auf E-Scooter an - eine stirbt. " Hat noch einen bias wegen der Weglassung des Rotlichts, aber ist deutlich wahrer als "Auto erfasst".
4thraseavor 3 Stunden
@3 Nach deiner Argumentation sollte man auch Autos abschaffen oder verbieten, weil immer wieder unter Alkoholeinfluss gefahren wird.
3ReneBerlin1vor 3 Stunden
1.) die zwei Mädels sind bei ROT gefahren, 2.) zu zweit auf so einem E-Dingens ist eh verboten, 3.) >Schuld oder teilweise Schuld< wird der Autofahrer bekommen weil er etwas "getrunken" hatte. Passiert noch viel zu wenig damit die E-Dinger wieder abgeschafft bzw. verboten werden.
2oellsvor 4 Stunden
@1 Der alkoholisierte Autofahrer logischerweise. Auch wenn das Fahren zu zweit auf einem E-Scooter und das Queren bei roter Ampel Ordnungswidrigkeiten sind, darf man die Beiden natürlich nicht über den Haufen fahren. Und nicht alkoholisiert wäre die Reaktionszeit des Autofahrers niedriger gewesen und es hätte vielleicht nicht zum Tod der 14-jährigen kommen müssen.
1sattavor 4 Stunden
"Beifahrer" auf E-Scootern gibt es normalerweise nicht, bin gespannt, wer hier am Ende dafür belangt wird.