Berlin - Die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) fordert angesichts der Finanzprobleme der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) eine neue Gebühr für Arztbesuche. "Die Patientensteuerung muss besser werden. Wir schlagen eine Kontaktgebühr vor, die für jeden Arztbesuch fällig […] mehr

Kommentare

5setto20. August 2025
Wer Personen höheren Alters beschäftigt hat eben einen höheren Krankenstand und da in DE der Altersdurchschnitt eh hoch ist kommt eben das Resultat.Mal abgesehen davon, das der BDA was ganz anderes erreichen will wie gefordert
4skloss20. August 2025
Über die Bande zu spielen, um die Krankentage zu senken, ist schlicht frech und unempathisch. Und chronisch kranke - zählen die dann jedes Mal oder müssen die Zettel einreichen? Was hat mein Arbeitgeber mit den Arztbesuchen in meiner Freizeit zu tun? Diese Leibeigenendenken scheint wiederzukommen....
3Pontius20. August 2025
Hauptsache die Arbeitgebenden müssen nicht dafür aufkommen... @2 Dann wähle doch die FDP, die forderte das.
2tchipmunk20. August 2025
Der Chef der Arbeitgeberverbände hat wohl eher andere Hintergedanken, vermutlich die aus seiner Sicht hohen Krankmeldungen. Das deutsche Gesundheitssystem ist für Patienten und Versicherte viel zu teuer, da braucht man nicht immer wieder neue Gebühren erfinden. Ärztehopping ist auch so ein Schimpfwort, wer geht denn aus Spaß zum Arzt, wenn er nicht unbedingt muss?
1jub-jub20. August 2025
Was hat eigentlich der BDA da zu melden? Eine Praxisgebühr ist unsozial und führt zu unnötiger Bürokratie. Wer wenig Geld hat und krank ist, könnte so aus finanziellen Gründen gezwungen sein, nicht zum Arzt zu gehen und es zu verschleppen. Das Rentenniveau von 48 % ist viel zu gering. Soziales Denken kann man aber wohl vom BDA nicht erwarten.