Berlin - In der Diskussion um die Sozialausgaben schlagen die Arbeitgeber radikale Milliardeneinsparungen in der gesetzlichen Krankenversicherung vor. Damit ließen sich die Beiträge und die Lohnnebenkosten erheblich senken und die Kassenausgaben um bis zu 50 Milliarden Euro im Jahr verringern, […] mehr

Kommentare

3satta29. Oktober 2025
Das soll es zwar geben, aber ich gehöre nicht zu denen, die einfach aus Spaß oder Langeweile ihren Arzt aufsuchen. Ich halte diese Praxisgebühr auch deswegen für den falschen Ansatz, weil er bei einkommensschwachen Versicherten ggf. notwendige Arztbesuche sogar noch verzögert oder verhindert. Ich musste das als Schüler z.B. auch bezahlen, obwohl ich gar kein Einkommen hatte zu der Zeit.
2Chris198629. Oktober 2025
Solange der Staat nicht die tatsächlich anfallenden Kosten für die nicht erwerbstätigen Empfänger staatlicher Transferleistungen übernimmt, anstatt sie (teilweise) den gesetzlich Versicherten aufzudrücken, ist jede Diskussion über eine Mehrbelastung der erwerbstätigen GKV Mitglieder zu unterlassen. Kontaktgebühren, höhere Selbstbeteiligung, Wegfall der Familienversicherung trifft am Ende nur die Erwerbstätigen.
1Grizzlybaer29. Oktober 2025
"Es sei nicht begründbar, warum Medikamente höher besteuert würden als Süßigkeiten, Katzenfutter oder Tiermedikamente" Das finde ich ist eine sehr gute Frage. Denn dies ganze uneinheitliche Besteuerung, versteht kein Mensch.