Berlin (dts) - Vor der für Freitag geplanten Abstimmung über das Bundestagswahlrecht haben sich die Ampelfraktionen auf einen endgültigen Gesetzesentwurf geeinigt. Wie die Fraktionsvorsitzenden am Dienstagnachmittag mitteilten, fielen die Fraktionsabstimmungen bei Grünen und FDP einstimmig für den […] mehr

Kommentare

13Sonnenwende14. März 2023
@12 och…ich bin da durchaus optimistischer. Ich betone aber noch mal, dass es mir hier um die Sonderbehandlung geht, die die CSU immer wieder einfordert.
12k1372514. März 2023
@11 Ich denke nicht dass wir den Tag erleben werden an dem die CSU ihre Eigenständigkeit einbüßt.
11Sonnenwende14. März 2023
@7 ,8 Das können CSU/CDU umgehen, indem sie sich enger zusammenschließen als bisher, wobei die CSU ihre Eigenständigkeit einbüßen würde. Ja ob das der ein oder andere der an dem Gesetzesentwurf Beteiligten nicht im Sinn hatte? Ein Schelm der…Wie auch immer, darunter leiden dann auch andere Parteien. Und nur, weil man die CSU mit ihren zig Sonderwegen und Bevorteilungen in die Schranken weisen will (was ich übrigens richtig finde) darf man jetzt andere kleine Parteien nicht benachteiligen.
10Sonnenwende14. März 2023
@2 Nein. Nach dem Gesetzesentwurf, der am Freitag verabschiedet werden soll, ziehen Direktkandidaten nur in dem Maße in den BT ein, wie ihre Partei Prozente für den BT errungen hat. Im Fall der Linken hieße das: 0% Partei da < 5% heißt 0%Direktmandate im BT. Halte ich übrigens auch nicht für richtig und ist auch der Grund dafür, dass ein paar wenige SPD Abgeordnete dagegen gestimmt bzw. sich enthalten haben.
9k1372514. März 2023
@8 Im ersten Moment hab ich es mir auch nicht vorstellen können. Es würde die Kräfteverhältnisse im Bundestag jedenfalls massiv verzerren.
8thrasea14. März 2023
@7 Danke für den Link. Das "Das haben Grüne und SPD im Bundestag dem Bayerischen Rundfunk bestätigt." macht mich nachdenklich. Ich würde das wirklich für falsch halten. Schauen wir uns den Gesetzentwurf in den nächsten Tagen genau an...
7k1372514. März 2023
@6 Das war bisher so, mit der Reform würde sich das laut BR ändern: "Erreicht die CSU also deutschlandweit keine 5 Prozent, würde sie komplett aus dem Parlament fliegen – selbst wenn sie zahlreiche Direktmandate gewinnen würde. Das haben Grüne und SPD im Bundestag dem Bayerischen Rundfunk bestätigt." <link>
6thrasea14. März 2023
@4 Nein, Direktkandidatïnnen sind ja schon bisher in den Bundestag gekommen, wenn es nur ein oder zwei Mandate einer Partei waren und die Grundmandatsklausel nicht gegriffen hat. Nur sind sie dann eben nicht in Fraktionsstärke und mit Fraktionsstatus eingezogen. Das würde sich nach meinem Verständnis auch in Zukunft mit Wegfall der Grundmandatsklausel nicht ändern - sofern das Einzelmandat über den Zweitstimmenanteil "gedeckt" ist.
5k1372514. März 2023
@4 Aber eben die Grundmandatsklausel soll bei der Wahlrechtsreform doch abgeschafft werden. Dann käme man nur noch über die 5%-Hürde in den Bundestag.
4thrasea14. März 2023
@3 Die Grundmandatsklausel sagt doch, dass eine Partei auch bei einem Zweitstimmenanteil von <5% bei der Verteilung der Sitze auf die Landeslisten der Parteien entsprechend ihres Zweitstimmenanteils berücksichtigt wird, wenn sie mindestens drei Wahlkreise gewonnen hat. Das käme bei der CSU doch gar nicht zur Anwendung, wenn sie weiterhin mehr Direktmandate gewinnt, als ihr nach dem Zweitstimmenanteil zustehen würde. Bei der Linken sieht das wieder anders aus, die wären dann wirklich nur zu dritt
3k1372514. März 2023
@2 So verstehe ich das wenn die Grundmandatsklausel fällt. Die Linke schäumt deswegen ja auch schon.
2thrasea14. März 2023
@1 Das stimmt doch gar nicht. Die gewählten Direktkandidaten ziehen ja trotzdem in den Bundestag ein (bis zu der Zahl, die dem erreichten Zweitstimmenanteil entspricht). edit: Doch, tatsächlich lese ich gerade Artikel, die es wie du beschreiben. Das ist mir neu und das halte ich auch nicht für richtig. edit2: Die Medien widersprechen sich. Bei der Lesung im Bundestag am Freitag werden wir den Entwurf vorliegen haben. Ich kann mir wirklich nicht vorstellen, dass diese Interpretation richtig ist.
1k1372514. März 2023
Krass wäre es wenn die CSU in Bayern auf ca 30% fällt, dann wäre sie bundesweit unter 5% und damit überhaupt nicht im Bundestag vertreten.